So ändern sich die Zeiten, anstelle hochkomplexer Finanzderivate kehren jetzt auch Hedge-Fonds Manager wieder zu den Ursprüngen zurück. Mit John Paulson geht, wie jetzt bekannt wurde, einer der bekanntesten US-Amerikanischen Hedge-Fonds Manager unter die Goldgräber. Für die Summe von 1,29 Mrd. US-Dollar sicherte sich seine Firma Paulson & Company rund 11 Prozent des in Südafrika beheimateten Goldproduzenten Anglogold Ashanti. Das nach Ansicht von Paulson gut geführte und derzeit unterbewerte Unternehmen ist damit bereits die zweite Goldminen Anschaffung des Hedge-Fonds Managers nach der kanadischen Kinross Gold.

Schon merkwürdig, wie schnell sich Anlageinteressen ändern können. Galten vor wenigen Monaten noch Unternehmen wie die Deutsche Börse als Reinkarnation des perfekten Unternehmens, so zieht es sie Anlageprofis jetzt wieder hinaus in die Landschaft um sich mit neuen Werten einzudecken.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und irgendwelche Zusammenhänge mit der neuerlichen US-Notenbank Intervention sieht? Bestimmt alles von langer Hand vorbereitet … klar.

Goldminen statt Hedge-Fonds

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