Mrz 09 2010

Comdirect Tagesgeld PLUS Konto Zinsen hoch und runter

Published by admin under Geld & Vermögen

Mehr Zinsen und auch weniger Zinsen erhalten die Kunden der Comdirect auf das Tagesgeldkonto der comdirect Bank (Tagesgeld Plus Konto). Von der Zinserhöhung auf 2,1 Prozent profitieren vor allem jene Anleger, die – so paradox das vielleicht klingen mag – weniger Geld bei comdirect anlegen, die die Zinserhöhung nur Geldanlagen bis zu einer Summe von 5.000 Euro betrifft.

Jene Einlagen des Tagesgeldkontos, die zwischen 5.000 und 30.000 Euro betragen, werden ab sofort mit nur noch 1,2% statt bisher 1,25 Prozent Zinsen bedacht. Für Anlagebeträge oberhalb der 30.000 Euro wie auch der 50.000 Euro ergibt sich keine Änderung. Diese werden wie bisher mit einem Zinssatz von 1% bzw. 0,5% belohnt. Damit ergibt sich für Anleger, die 30.000 Euro oder mehr bei comdirect angelegt haben ein Mehrertrag durch mehr Zinsen von 5 Euro / Jahr.

Erfreulicherweise profitieren Neu- und Bestandskunden von der Zinserhöhung, so dass es hier keinen gibt eine kurzfristige Bonusaktion zu vermuten – allerdings dürfte die comdirect mit dieser Maßnahme wieder weit vorne in den Tagesgeldkonto Vergleichen zu finden sein und damit verstärkt um die Zins sensible Klientel werben.

Comdirect Tagesgeld Plus Zinsen ab 9.3.2010

0,01 € bis 5.000 € – 2,1% p.a.
5.000,01 € bis 30.000 € – 1,2% p.a.
30.000,01 € – 50.000 € – 1,0% p.a.
Über 50.000,01 € – 0,5% p.a.

Weitere Informationen und Kontoeröffnungsunterlagen finden Sie hier
comdirect Tagesgeld PLUS

No responses yet

Mrz 06 2010

WGF Anleihe – 6,35% Zinsen mit Hypothekenanleihe der WGF

Published by admin under Geld & Vermögen

Die Zeiten sind hart, die Zinsen niedrig. Da lässt es aufhorchen, wenn ein Unternehmen wie die  WGF Westfälische Grundbesitz und Finanzverwaltung AG eine Anleihe mit einem festen Zins-Coupon von 6,35 Prozent begibt. Was steckt also hinter der eher ungewöhnlichen Bezeichnung Hypothekenanleihe? Eigentlich nichts Besonderes. Das Unternehmen sammelt mit der aktuellen Anleihe Geld bei Privatanlegern ein um damit Immobilien zu erwerben. Das grundsätzliche Geschäftsprinzip ähnelt also einem Immobilienfonds oder einer geschlossenen Immobilienbeteiligung, die ebenfalls das Kapital vieler Anleger bündeln um damit Immobilien, spricht solide Sachwerte zu erwerben.

Anleihe eher ungewöhnliches Konzept für Immobilienkauf

Das Konzept der Hypothekenanleihe widerspricht eigentlich dem Grundgedanken der Sachwertanlage. Warum? Nun, wer sich für Sachwerte wie Immobilien entscheidet, tut dies um die Anlagerisiken wie z.B. Kursverlust oder gar Totalverlust auszuschließen. Dieses Maß an Sicherheit geht mit einer meist überschaubaren Rendite einher, bietet aber die große Chance auf einen ruhigen Schlaf. Anleihen, also verbriefte Schulden, sind zwar eines der Basisinvestments einer jeden konservativen Anlagestrategie, gelten aber spätestens seit dem Fall „Lehman Brothers“ als weniger sicher als dies Anleger – wie auch Berater – angenommen hatten.

WGF sichert Hypothekenanleihe mit Immobilienbestand

Für die WGF Hypothekenanleihe sollten Anleger also ebenfalls ein Totalverlust Risiko in Betracht ziehen, welches sich aber durch den zugrunde liegenden Immobilienbestand deutlich relativiert. Anders als Lehman kauft die WGF von dem eingesammelten Kapital real existierende Sachwerte, sprich Immobilien, welche dann die Basis für die auszuschüttenden Zinsen bieten. Spätestens mit dem Kauf von Immobilien im Gegenwert von rund 100 Mio. hat sich die WGF im letzten Jahr als einer der großen Immobilienbesitzer des Landes einen Namen gemacht und bewiesen, dass es Ihnen ernst ist mit der ausgegebenen Anlagestrategie.

Günstig einkaufen, renovieren und gut verkaufen

Das zugrunde liegende Konzept ist einfach. Bereits bestehende Immobilien werden möglichst günstig erworben, soweit notwendig renoviert oder saniert und anschließen weiter veräußert. Im Einkauf liegt auch hier der Gewinn, in den regelmäßigen Mieteinnahmen der Zinsertrag, welcher an die Anleger ausgeschüttet wird.

Hypothekenanleihe kaufen oder lieber nicht?

Ich schließe mich an dieser Stelle einem bei FAZ.net veröffentlichten Beitrag an und stelle fest, als Beimischung kann eine solche Hypothekenanleihe Sinn ergeben. Für eine ausschließliche Geldanlage scheint das Konzept allerdings nicht geeignet. Dazu ist das (Investmentgrade) Rating mit BBB- nicht gut genug und das Konzept der Anleihe als Schuldverschreibung nicht sicher genug.

Über die WGF Hypothekenanleihe informieren bzw. diese kaufen können Sie hier
WGF

No responses yet

Mrz 05 2010

Griechenland will Inseln nicht verkaufen

Published by admin under Aktuelles

Die frohe Botschaft über deutsche Vorschläge zur Bewältigung der Griechischen Finanz- und Schuldenmisere erreicht mich via Nachrichtensender. Genauer gesagt über n-tv das ungewohnt subjektiv über einen Vorschlag der regierenden CDU und FDP Regierungspolitik berichtete, in dem Deutsche Politiker parteiübergreifend den Verkauf Griechischer Staatseigentümer – und explizit – Griechischer Inseln forderten. Um noch exakter zu werden: Eigentlich gelangte diese Information über meine noch müden Gehörzellen in das frühmorgendlich reichlich langsam arbeitende Mittelhirn nur deshalb, weil der irgendwo zwischen Ironie und Spott angesiedelten Kommentatoren-Unterton verriet, dass der produzierende Redakteur ganz offensichtlich vergeblich bemüht war Objektivität und Distanz zu diesem Vorschlag zu wahren. Möglicherweise war ich also nicht der einzige, der sich des spontanen Fremdschämens nicht erwehren konnte.

Dieses zuletzt vor allem bei Borat-Filmen unangenehm auftretende Gefühl ließ sich leider auch nicht durch einen Blick in die weitere Presse vermeiden. Es handelt sich, so man WELT Online glauben mag um einen Finanzexperten, der sich zu diesem Insel-Verkaufsansinnen äußerte und damit die ohnehin bereits im Sinkflug befindliche Popularität der eigenen Partei eher befördern als bremsen könnte. Ob Frank Schäffler hiermit versucht die Kritik von Guido Westerwelle abzulenken oder – schlimmer noch – wirklich selbst an diesen Unfug glaubt ist nicht bekannt. Wohl aber, dass Griechenland nach dem Focus Titelbild (fand ich nicht so schlimm) der letzten Woche auch in dieser Woche wieder einen Aufreger aus Deutschland als Unterstützung bekommt.

Deshalb: Liebe Griechen, wir Deutschen meinen es nicht bös. Frank S. auch nicht, insgeheim möchte er nämlich gerne eine Eurer Inseln für Deutschland erwerben um den Butterfahrten nach Helgoland eine Alternative zu bieten. Das würde in den strukturschwachen Gebieten mit Meereszugang neue Arbeitsplätze schaffen und ganz nebenbei der Deutschen Schifffahrtsindustrie zu neuen Aufträgen verhelfen. Das sagt er nur keinem, sonst müsste die FDP wieder ihre Parteispenden überprüfen und vielleicht weitere Namen nennen, die eigentlich besser geheim bleiben sollen.

No responses yet

Mrz 04 2010

Rechtsanspruch auf eine zweijährige Pflegezeit

Published by comment under Laut Nachgedacht

Als Familienministerin hat man es auch nicht leicht, sagt man nichts, regen sich alle auf, sagt man etwas, regen sich auch alle auf. Das deutet zumindest auf eine ausgewogene Lastenverteilung hin, regen sich nämlich alle auf, muss jeder irgendwas zu dem Gelingen der Sache beitragen. Das subjektiv gesehen natürlich ärgerlich, stärkt objektiv betrachtet aber den Solidaritätsgedanken, dessen Verschwinden verschiedentlich so heftig bedauert wird.

Frau Schröder und die Pflegezeit

Nachdem die (Achtung Wortspiel) Jung-Ministerin wochenlang öffentliche Zweifel an ihrer Eignung für diese Tätigkeit über sich ergehen lassen musste, scheint sie sich mit dem neuen Amt zumindest rudimentär vertraut und eine Richtung für das eigene Handeln gefunden zu haben. Anstelle an das Wirken ihrer Vorgängerin anzuknüpfen, setzt sich Kristina Schröder also mit dem Thema Pflege auseinander und bringt es direkt zum Start auf einen wahrscheinlich ebenso sinnvollen wie allgemein nachvollziehbaren Punkt: Die gesetzliche Pflegeversicherung kann gemeinsam mit den Kindern der Senioren die Kosten einer ausschließlich familienfernen Pflege niemals alleine tragen. Warum also sollten pflegewillige Familienangehörige nicht die Möglichkeit bekommen Angehörige selbst in den letzten Wochen oder Monaten des Lebens zu begleiten und damit für einen würdevollen und umsorgenden Pflegealltag der alten Menschen sorgen?

Warum nicht? Nun, weil Frau Schröder einen Einkommensverzicht vorschlägt, der anders als bisher nicht ausschließlich zu Lasten der Pflegehelfer, sondern auch zu Lasten des Staates und – der Unternehmen – geht. Letztere Gruppe der Betroffenen hat zunächst in Form eines Unternehmensverbandes und durch CDU Koalitionspartner FDP sein Missfallen zum Ausdruck bringen lassen und wird sicherlich eifrig die Werbetrommel rühren um den Schröder’schen Vorschlag von 2 Jahren Pflegezeit als reduzierte Teilzeitarbeit so gut als möglich zu entschärfen.

Babypflege ist okay, Seniorenpflege nicht?

Dabei hat dieser Vorschlag durchaus wirklich Vorteile für alle Beteiligten. So können Unternehmen ihre Mitarbeiter trotz Pflegezeit weiterhin qualifizieren und im aktiven Arbeitsleben halten, was einen schnelleren Einstieg zurück im Job deutlich erleichtern wird. Die pflegenden Mitarbeiter können sicher sein ihren Job zu behalten und sind dadurch eher bereit pflegerische Tätigkeiten in der Familie zu übernehmen, was die Sozialkassen entlastet und somit auch einen positiven Aspekt auf die Kosten des Gemeinwesens haben sollte.  Der Hinweis, dass niemand mehr lange in seinem Job bleibt und Familien häufig über das Land verteilt leben ist sicherlich richtig, allerdings ist der/die mobile Einzelgänger/In auch wahrscheinlich nicht der Typ, der seinen Job ruhen lassen und eine solche Pflege übernehmen würde.

Wahrscheinlich käme niemand auf die Idee Mütter direkt nach der Entbindung wieder zur Arbeit zu schicken, weil eine Elternzeit zu teuer für Arbeitgeber und Gemeinwohl ist. Wenn die Pflege von sehr jungen Menschen von allen Seiten als sehr wertvoll anerkannt wird, warum gilt das nicht auch für die Pflege von sehr alten Menschen?

Wichtigstes Argument für Frau Schröders Vorschlag dürfte aber die persönliche Lebenssituation sein – wer den letzten Weg eines Familienangehörigen begleiten möchte, der muss dies auch mit einem sicheren Gefühl tun dürfen. Noch sind wir, so merkwürdig das angesichts von Globalisierung und diversen Krisen auch klingen mag, in erster Linie Menschen und nicht Arbeitnehmer.

No responses yet

Mrz 02 2010

ING DiBa verlängert Girokonto 50,- Euro Bonusaktion

Published by admin under Allgemein

50,- Euro Bonus erhält, weiterhin – und bis zum Endtermin 30. Juni 2010, wer sich für ein kostenloses Girokonto der ING Diba entscheidet. Im Umfang des Kontos enthalten ist ein Sofortbonus in der Höhe von 50 Cent für jeden Einkauf ab 50 Euro der mit der VISA Direkt-Card bezahlt wird. Sowie die Möglichkeit euroweit kostenlos Bargeld am Geldautomaten abzuheben. Die Kontoführung per Internetbanking, Telefon oder Brief ist ebenso kostenlos wie mitgelieferte VISA Direkt-Card und eine ING DiBa ec-/Maestro-Karte.

Die 50,- Euro Gutschrift erhält nur, wer …

Den 50,- Euro Bonus erhalten alle diejenigen Neukunden, die zwischen dem 01.03. bis 30.06.2010 als Neukunde ein ING DiBa Girokonto beantragen und binnen 12 Wochen nach Kontoeröffnung dieses auch als Hauptkonto nutzen. Als Hauptkonto gilt ein solches kostenloses Girokonto bei der ING DiBa dann, wenn regelmäßige monatliche Zahlungseingänge ab 1.000 Euro (z. B. Gehalt, Rente etc.) eingehen.

DiBa Girokonto ist interessant für …

Interessant ist dieses Girokonto sicherlich für alle diejenigen, die derzeit ein kostenpflichtiges Girokonto bei Ihrer Hausbank haben und sich selbst in der Lage sehen auch ohne den direkten persönlichen Kontakt ihren Zahlungsverkehr zu organisieren. Wer sich an dem Mindestzahlungseingang von 1.000 Euro stört, könnte als Alternative das Girokonto der neuen Targobank (ehemals Citibank) nutzen, welchen einen ähnlichen kostenfreien Umfang (nur ohne Kreditkarte) bei einem monatlichen Mindesteingang von lediglich 600,- Euro bietet. Dafür müsste man dann allerdings auf einen Bonus verzichten.

Weitere Informationen bzw. Kontoeröffnungsmöglichkeiten der beiden Banken finden Sie hier:


ING-DiBa Konten & Karten


Das Aktiv-Konto der TARGOBANK – hier informieren und abschließen.

No responses yet

Feb 28 2010

Targobank Festgeldkonto Zinsen für Willkommenskonto bleiben

Published by admin under Geld & Vermögen

Auf den ersten Blick ist es verwirrend, auf den zweiten geht’s. Die Targobank verkündet neue, angepasste Festgeldzinsen für das reguläre Festgeldkonto und behält den Zinssatz für das Willkommenskonto bei weiterhin 3 Prozent. Wie lange es dieses “Willkommens Geschenk” von 3 Prozent für eine Laufzeit von 6 Monaten noch geben wird, lässt die Targobank allerdings offen.  Kehrte die Bank wieder zu vollständiger  „Orientierung an den Interbanken Zinssätzen“ zurück, hiesse das einen herben Rückschlag für kurzfristig orientierte Anleger. Dann nämlich wären anstelle von 3 Prozent nur noch 0,75 Prozent Zinsen bei einem Anlagezeitraum von 6 Monaten für das Targobank Festgeldkonto zu bekommen.

Wer Interesse an einer gut verzinsten 6-monatigen Geldanlage hat, wäre also vielleicht gut beraten bald zu reagieren und das Targobank Festgeldkonto eröffnen.

Hier gehts zur Targobank Kontoeröffnung – Klicken Das Festgeld der TARGOBANK: Schon ab 2.500 EUR Startguthaben

Aktuelle Targobank Festgeldkonditionen im Überblick

Willkommenskonto:
3% Zinsen bei 6 Monaten Laufzeit

Festgeldkonto der Targobank
7-29 Tage 0,15 % p.a.
30-89 Tage 0,20 % p.a.
90-179 Tage 0,45 % p.a.
180 –359 Tage 0,75 % p.a.
1 Jahr 1,00 % p.a.
2 Jahre 1,45 % p.a.
3 Jahre 2,00 % p.a.
4 Jahre 2,45 % p.a.
5 Jahre 2,90 % p.a.
6 Jahre 3,25 % p.a.

No responses yet

Feb 27 2010

Riester im Auftrag von Rürup

Published by comment under Geld & Vermögen

Von wegen Rente, die Herren Rürup und Riester, beide mittlerweile im Rentenbezugsalter angekommen, starten auf ihre alten Tage noch einmal richtig durch. Im Rahmen der Maschmeyer Rürup AG Büroeinweihung in Frankfurt am Main, trafen die drei Väter der privaten Altersvorsorge aufeinander und offenbarten auch ein Jahrzehnt nach der Erfindung der privaten Altersvorsorge – besser bekannt als Riester-Rente und Rürup-Rente, großes Zusammengehörigkeitsgefühl.

Altkanzler Schröder unter den Gratulanten

Während Altkanzler Schröder – der einstmals die Idee der privaten Altersvorsorge in die Politik hievte – zum feiern vorbei gekommen war und die beiden Unternehmensgründer Carsten Maschmeyer (Ex-AWD-Chef und AWD Unternehmensgründer) und Bert Rürup (Ex-Wirtschaftsweiser und Ex-Professor der Uni Darmstadt) zu ihrem gemeinsamen unternehmerischen Vorhaben beglückwünschte, schaute mit Walter Riester auch noch der damals zuständige Bundesminister bei der Einweihungsparty vorbei. Jener Riester, der die private Altersvorsorge massentauglich und die Riester-Rente zur Volksaltersvorsorge gemacht hatte.

Angesichts des an diesem Abend in Frankfurt versammelten Wissens um die private Altersvorsorge war es kaum überraschend, dass die neue Maschmeyer Rürup AG vornehmlich Versicherungen und Finanzdienstleister in dem Geschäftsfeld der privaten Altersvorsorge beraten möchte und ganz nebenbei das passende Netzwerk, bestehend aus Wirtschaft und Politik an einem Ort zusammenbrachte.

Walter Riester berät zum Thema Riester-Rente

Eine Überraschung hatte das Start-Up Maschmeyer Rürup AG dann allerdings doch zu verkünden, der ehemalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Walter Riester wird neben seiner Tätigkeit als Aufsichtsrat der genossenschaftlichen Fondsgesellschaft Union Investment (Union Asset Management Holding AG) auch als Mitarbeiter der Maschmeyer Rürup AG tätig werden. Das erscheint nur unternehmerisch konsequent, denn wer könnte besser zu diesem Thema beraten, als der, der es politisch verantwortet hat.

No responses yet

Feb 25 2010

Kartellamt nimmt Krankenkassen unter die Lupe

Published by Jan under Aktuelles

Das Kartellamt, also jene Behörde, die sich mit eventuell vorliegenden, illegalen Preisabsprachen der Wirtschaft auseinandersetzt, nimmt die – Achtung hier wird es interessant – gesetzlichen Krankenkassen ins Visier. Im Kern der Prüfung steht die Frage, ob der Zusatzbeitrag von 8 Euro, den verschiedene gesetzliche Krankenkassen erheben, den Anspruch einer Preisabsprache erfüllt. Dazu müssen die einzelnen Krankenkassen nachweisen, wie sie die Höhe des Zusatzbeitrags errechnet haben und werden sicherlich auch eine Begründung finden müssen, wieso verschiedene Kassen mit durchaus unterschiedlichen regionalen und Branchen-Schwerpunkten zu immer demselben Ergebnis von 8 Euro Zusatzbeitrag pro Monat gelangen können.

Ein formelles Verfahren, so bestätigte ein Sprecher des Unternehmens, sei derzeit noch nicht eingeleitet worden, man würde sich den gesamten Vorgang allerdings sehr genau ansehen, da es verschiedentlich – unter anderem auch aus Kreisen der Bundesregierung – zu entsprechenden Vermutungen gekommen sei. So. Die Bundesregierung, also jene Volksvertreter, die uns einen einheitlichen Krankenkassenbeitrag beschert und gleichzeitig die Möglichkeit eines fest umrissenen Zusatzbeitrages mit Deckelung eingeräumt haben, vermuten, dass es sich hierbei um illegale Preisabsprachen handelt? Ich dachte bislang immer es sei das aktuelle Konzept der Bundesregierung über einen gesetzlichen Gesundheitsfonds jeglichen Wettbewerb unter den Krankenkassen zu vermeiden und dabei billigend in Kauf zu nehmen, dass es hier eine Preisabsprache auf Gesetzesgrundlage gibt? Merkwürdig, oder nicht?

No responses yet

Feb 23 2010

Briefmarken künftig bei der Volksbank

Published by admin under Aktuelles

Die Deutsche Post wird, so sehen es zumindest die Planungen des Unternehmens vor, bis Ende 2011 das eigene Filialnetz aufgegeben haben. Es sei, so die Deutsche Post, einfach nicht Kosten deckend zu betreiben und würde daher besser (und für die Deutsche Post günstiger) über vorhandene lokale Geschäfte abgewickelt, die dann neben der eigenen Tätigkeit auch Pakete aufnehmen und Briefmarken verkaufen. Dass dieser Plan bereits äußerst realistische Züge trägt, werden sicherlich die meisten Deutschen bereits am eigenen Paket erfahren haben. Wer nicht in einer der größeren Städte mit eigener Postfiliale wohnt, wird den von der Post bevorzugten modernen Weg zum Postschalter – vorbei an Schreibwaren, Diddle Devotionalien, Geburtstags- und Trauerkarten, hin zum offenen Tresen mit teilmotivierter 400 Euro Kraft bereits kennen und die Meinung der Deutschen Post (guter Weg) vielleicht nicht ganz teilen, wenn er versucht möglichst unbeeindruckt seine Geldgeschäfte abzuwickeln.

Vielleicht waren es ähnliche Gefühle, die die Genossenschaftsbank Verantwortlichen bei einem Weg zur Post hatten, als die Idee reifte, man könne die Postfiliale doch auch in einer Volksbank oder Raiffeisenbank Filiale eröffnen. Wie dem auch sei – Fakt ist, nach Testläufen in Hannover und Meißen, bei denen gute Erfahrungen mit Postdienstleistungen am Bankschalter gesammelt wurden, haben die Genossenschaftsbanken zum Ende des letzten Jahres die „Geno-Post“ gegründet und machen sich jetzt berechtigte Hoffnungen auch ein Teil des Postgeschäftes abwickeln zu können.

Neukunden Gewinnung durch Postdienstleistung

Natürlich möchten die Banken nicht nur kleinere Zusatzeinnahmen durch die Poststellentätigkeit erzielen, sondern vor allem potentielle Neukunden in die eigenen Filialen locken um die dortigen Mitarbeiter besser auszulasten und – klar – mehr Neugeschäft über die Filialen zu erzielen. Dass damit auch die Diddle Maus Einzug in die Bank erhält darf allerdings bezweifelt werden.

No responses yet

Feb 23 2010

Ist Curling nicht jugendfrei?

Published by admin under Aktuelles

Stell Dir vor es sind Olympische Spiele und Dein Fernseher sagt Dir, dass Du den Pin eingeben musst um das Programm freizuschalten. Wie jetzt? Programm freischalten? Pin? Ja, ich weiß es ja auch nicht. Kaum war die Deutsche Olympia-Eigenwerbung für München 2018 vorbei, da schaltete das Fernsehbild auf „grau“ und die Technik auf stur.

Scheinbar hat das ZDF meinem TV-Kanal Anbieter, der Deutschen Telekom (Entertain, ja ich hab das), vergessen mitzuteilen, dass derzeit Olympische Spiele stattfinden und es sich hierbei um garantiert jugendfreie Inhalte handelt. Oder hab ich was verpasst und Curling ist gar nicht jugendfrei? So genau kann ich das ehrlich gesagt gar nicht feststellen, während ich nämlich mühselig die Pin für die Freischaltung der Olympia Berichterstattung gesucht und gefunden habe, ist das Curling Spiel zwischen Canada und … (da war der Monitor wieder grau) irgendwie mit einem Sieger ausgegangen, es ist doch ausgegangem, oder?

Dafür kann ich jetzt aber die Kurzzusammenfassung des heutigen Olympia Abends … “Bitte OK drücken, um die Sendung freizuschalten … grau … auch nicht mehr richtig sehen. ZDF, Deutsche Telekom: Hilfe!

No responses yet

Next »