Aus Spekulationen wird jetzt Gewissheit, die Commerzbank wird als erste Großbank den Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) aus eigenem Interesse annehmen und damit die durch die Bundesregierung festgelegten Grenzen einhalten. Auf rund 8,2 Mrd. Euro beläuft sich die Summe, die die Bank aus dem Fonds erhalten wird, im Gegenzug werden Dividende nebst Bonifikationen gestrichen und die Vorstandsbezüge auf 500.000 Euro beschränkt. Der Aktienkurs der Bank zeigte sich zu Börsenbeginn positive, scheinbar hatten viele Wertpapierhändler mit diesem Schritt gerechnet und einen entsprechenden Abschlag einkalkuliert. Mit rund plus 4% zeigte sich die Aktie wieder besserer Verfassung als zuletzt – vielleicht schenkt man den Worten von Vorstandschef Blessing Glauben, wonach die Commerzbank jetzt gut gerüstet sei für die Zukunft.

Commerzbank erhält 8 Mrd. Euro aus SoFFin

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