Die Deutschen Bürger werden nicht nur immer älter, sie erhalten auch immer länger Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Das zumindest zeigt die aktuelle Berechnung der Deutschen Rentenversicherung, die jetzt erstmals für Frauen eine durchschnittliche Rentenbezugszeit von 20 Jahren ausweist. Dabei sind es vor allem die ostdeutschen Rentnerinnen, die den Durchschnitt auf über 20 Jahre gehoben haben. Frauen, die z.B. in Brandenburg oder Sachsen in den Ruhestand gehen haben derzeit die Aussicht für 22 und mehr Jahre das Altersruhegeld der gesetzlichen Rentenversicherung zu beziehen.

Eine deutlich geringere und eine im Hinblick auf die Bundesländer komplett konträre Rentenbezugszeit ergibt sich für Männer in Ost und West. Während Westdeutsche Männer eine auf eine durchschnittliche Rentenbezugszeit von jetzt 15,9 Jahre hoffen können, erreichen Männer in den östlichen Bundesländern lediglich eine durchschnittliche Rentenbezugszeit von 13,9 Jahren. Damit kann sicherlich ausgeschlossen werden, dass das Leben in der früheren DDR und für ehemalige DDR Bürger weniger anstrengend und deshalb altersförderlich war, auch wenn die weibliche Betrachtung der Statistik dies so aussehen lässt.

Wie diese teils deutlichen Unterschiede begründet sind wird in der Begutachtung der Sachlage leider nicht wiedergegeben. Schade eigentlich.

Altersrentenbezugszeit steigt – Frauen beziehen im Durchschnitt 20 Jahre Rente

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