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	<title>Kurz nachgedacht &#187; Franz Josef Jung</title>
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		<title>Mit Bedauern korrigieren</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 23:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
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Muss der amtierende Bundesminister f&#252;r Verteidigung, Karl-Theodor zu Guttenberg, seine Einsch&#228;tzung zu dem Milit&#228;rschlag in Kundus, Afghanistan. Amerikanische Kampfflugzeuge hatten dort unter Befehl des Deutschen Oberst Klein in einem n&#228;chtlichen Einsatz der dort stationierten ISAF Friedenstruppen einen von Aufst&#228;ndischen (Taliban?) entwendeten Tanklastzug mit zwei 500kg Bomben zerst&#246;ren lassen.
Die auf diesen Einsatz folgende kommunikative Vernebelungstaktik seitens [...]]]></description>
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</p>
<p>Muss der amtierende Bundesminister f&#252;r Verteidigung, Karl-Theodor zu Guttenberg, seine Einsch&#228;tzung zu dem Milit&#228;rschlag in Kundus, Afghanistan. Amerikanische Kampfflugzeuge hatten dort unter Befehl des Deutschen Oberst Klein in einem n&#228;chtlichen Einsatz der dort stationierten ISAF Friedenstruppen einen von Aufst&#228;ndischen (Taliban?) entwendeten Tanklastzug mit zwei 500kg Bomben zerst&#246;ren lassen.</p>
<p>Die auf diesen Einsatz folgende kommunikative Vernebelungstaktik seitens der Bundeswehr hatte vor wenigen Tagen den bis zur Bundestagswahl f&#252;r den Bereich Verteidigung verantwortlichen – jetzt ausgeschiedenen Minister f&#252;r Arbeit und Soziales – Franz Josef Jung <a href="http://www.markus-arlt.de/afghanistan-luftangriff-guttenberg-raeumt-fehler-der-bundeswehr-ein-4364.html" class="broken_link">zum R&#252;cktritt bewogen</a>. Dieser hatte die zu diesem Einsatz geh&#246;rigen Untersuchungsberichte schlicht nicht selbst gelesen und dennoch &#246;ffentlich kommentiert und an die NATO weiterleiten lassen. Die dort beauftragten Spezialisten erstellten daraus eine Lageeinsch&#228;tzung, welche in ihrer vollen Dimension jetzt erst dem neuen Verteidigungsminister zu Guttenberg vollumf&#228;nglich bekannt gemacht wurde, nachdem dieser einen Tipp aus Journalistenkreisen erhalten hatte und trotz aller Nachfrage bei Rang hohen Bundeswehr Verantwortlichen auf Schweigen gesto&#223;en war.</p>
<p>Ebenjene Rang hohe Mitarbeiter der Bundeswehr sind mittlerweile aus ihren &#196;mtern entlassen und zu Guttenberg ist seinem eigenen Anspruch f&#252;r Transparenz zu Sorgen einen gro&#223;en Schritt n&#228;her gekommen. Dass er gestern vor dem Bundestag seine Sicht auf die <a href="http://community.zeit.de/user/erich-gengerke/beitrag/2009/12/02/kundus-fast-alle-toten-zivilisten">Vorg&#228;nge von Kundus </a>und die Einsch&#228;tzung der Soldaten vor Ort „Mit Bedauern korrigieren“ muss, muss man einem politisch Verantwortlichen wie zu Guttenberg sicherlich hoch anrechnen, bringt es doch ein bisschen der verlorenen Glaubw&#252;rdigkeit zur&#252;ck. Seine Partei wie auch die Regierungskoalition wird dieses quasi Eingest&#228;ndnis des eigenen Fehlers (er hatte Oberst Klein direkt nach seinem Amtsantritt von allen Fehlern freigesprochen) wahrscheinlich weniger zu sch&#228;tzen wissen, dabei ist dieses Eingest&#228;ndnis nun wirklich der einzige Weg aus dem verkrusteten System Bundeswehr eine moderne Verteidigungsbeh&#246;rde zu machen und den Deutschen Soldaten die notwendige <a href="http://www.flensburg-online.de/blog/2009-12/ard-deutschlandtrend-dezember-2009-ablehnung-des-bundeswehr-einsatzesin-afghanistan-wachst-drei-viertel-der-deutschen-haben-keinvertrauen-in-informationspolitik-der-bundesregierung.html" class="broken_link">R&#252;ckendeckung seitens der Deutschen Bev&#246;lkerung </a>zu verschaffen. M&#246;ge der Fehler von Kundus ein Wende in der Diskussion um und bei der Taktik f&#252;r Deutsche Auslandseins&#228;tze werden.</p>
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		<title>Kristina K&#246;hler vertritt Hessen in der Regierung</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 23:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Familienministerin]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Josef Jung]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Kristina Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Roland Koch]]></category>

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Mit Franz Josef Jung, bis heute Minister f&#252;r Arbeit und Soziales, verlor der hessische Ministerpr&#228;sidenten Roland Koch seinen Mann in der Regierung Merkel. Koch w&#228;re aber nicht Koch, wenn er nicht binnen Stunden die Nachfolgeregelung mit der Kanzlerin abgestimmt h&#228;tte. W&#228;hrend sich Jung im Rahmen einer Pressekonferenz zu dem Grund seines R&#252;cktritts &#228;u&#223;erte und dabei [...]]]></description>
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</p>
<p>Mit Franz Josef Jung, bis heute Minister f&#252;r Arbeit und Soziales, verlor der hessische Ministerpr&#228;sidenten Roland Koch seinen Mann in der Regierung Merkel. Koch w&#228;re aber nicht Koch, wenn er nicht binnen Stunden die Nachfolgeregelung mit der Kanzlerin abgestimmt h&#228;tte. W&#228;hrend sich Jung im Rahmen einer Pressekonferenz zu dem Grund seines <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/jung-tritt-zurueck/">R&#252;cktritts </a>&#228;u&#223;erte und dabei zwar betroffen aber nicht unbedingt ungl&#252;cklich wirkte, wurden hinter den Kulissen schon eifrig St&#252;hle ger&#252;ckt.</p>
<p>Das Ergebnis ist aus hessischer Sicht ebenso logisch wie konsequent, f&#252;r die nicht Wiesbadener aber sicherlich eine <a href="http://www.familien-schutz.de/?p=1378">&#220;berraschung</a>. Mit nur 32 Jahren zieht Kristina K&#246;hler, Inhaberin des Direktmandats Wiesbaden in das neu gebildete Kabinett als Familienministerin ein. Allerdings r&#228;umt man der Nachwuchspolitikern K&#246;hler erstmal eines der weniger aufregenden – aber f&#252;r viele Deutsche sehr wichtigen – Ministerien frei, anstelle von Ursula von der Leyen wird sie k&#252;nftig als Familienministerin am Kabinettstisch sitzen und nicht nur f&#252;r Familien, sondern eben auch f&#252;r Hessen und dessen Ministerpr&#228;sidenten sprechen.</p>
<p><strong>Warum K&#246;hler? Warum nicht?</strong></p>
<p>Warum es ausgerechnet Kristina K&#246;hler geschafft hat an der Riege der verdienten hessischen CDU PolitikerInnen vorbei zu ziehen und den begehrten Ministerposten zu erhalten, wird sicherlich ein Geheimnis zwischen Kanzlerin und Ministerpr&#228;sident bleiben, m&#246;glich aber, dass das Koch’sche Stammpersonal bislang keinen bleiben Eindruck in Berliner Regierungskreisen hinterlassen konnte und somit die junge und engagierte K&#246;hler ganz einfach die beste Kompromissl&#246;sung war. Als Idealbesetzung, das wird sie sicherlich auch selbst zugeben, kann sie derzeit nicht gelten. Ohne praktische Erfahrung in Sachen Familiengr&#252;ndung d&#252;rfte sie das von der &#220;bermutter von der Leyen gepr&#228;gte Ministerinnen-PR-Abbild kaum aufrechterhalten k&#246;nnen.</p>
<p>Da jeder Nachteil aber auch Vorteile bietet, wird es ab sofort vor allem f&#252;r die in der Familiengr&#252;ndungsphase befindlichen W&#228;hlerinnen gleichen oder j&#252;ngeren Alters recht einfach sich mit der Ministerin und ihren Idealen zu identifizieren. Das schafft Akzeptanz bei der jungen W&#228;hlerschaft und l&#228;sst <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/11/kristina-kohler-neue-familienministerin/">Raum f&#252;r neue Ziele</a>. Wir Hessen dr&#252;cken die Daumen f&#252;r die neue, junge Koch-Abgesandte in Berlin.</p>
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