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	<title>Kurz nachgedacht &#187; Bürgerentlastung</title>
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		<title>B&#252;rokratie-Abbau zwecks B&#252;rgerentlastung befohlen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 05:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polemik]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerentlastung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratieabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzesänderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Koalitionsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenbemessung]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 soll das begonnen werden, das Projekt B&#252;rokratieabbau. Die neue Bundesregierung hat es bereits im Koalitionsvertrag vereinbart und plant die B&#252;rgerentlastung sobald als m&#246;glich umzusetzen. Dazu soll zun&#228;chst eine exakte Kostenbemessung durchgef&#252;hrt werden, damit Gesetzes&#228;nderungen endlich auch als Kosten bemessen werden k&#246;nnen und B&#252;rokratie im Sinne des B&#252;rgers abgebaut wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><script type="text/javascript"><!--
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</p>
<p>Sch&#246;n. Die Bundesregierung plant &#8211; wie <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2010/06/2010-06-29-buerokratieabbau.html">Eckart von Klaeden </a>(CDU) es nennt &#8211; die Z&#252;ndung der zweiten Stufe des B&#252;rokratieabbaus und liefert damit, sag ich jetzt mal so, dem politischen Kabarett eine Steilvorlage f&#252;r frische Lacher zu einem endlich mal skandalfreien Thema. Obwohl, bei der FDP wei&#223; man zurzeit ja nicht so genau, vielleicht findet sich bei aller Liberalit&#228;t auch hier noch eine W&#228;hler- oder besser gesagt <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,673575,00.html">Spender-Zielgruppe</a>, die es &#246;ffentlichkeitswirksam zu ber&#252;cksichtigen gilt.<br />
Naja, wie dem auch sei, es soll also B&#252;rokratie angebaut werden. Das bedeutet eigentlich nichts weiter, als das &#252;berfl&#252;ssige Regelungen und das Personal, welches diese &#252;berfl&#252;ssigen Regelungen einhalten l&#228;sst, abgeschafft werden. In der freien Wirtschaft w&#252;rde sofort der Begriff „Rationalisierungs- und K&#252;ndigungswelle“ bei Gewerkschaften und Politikern die Alarmglocken schrillen lassen. F&#252;hrt ein Staat mittels gew&#228;hlter Volksvertreter allerdings eine solche Aktion durch und nennt es B&#252;rokratieabbau, klatschen alle Beifall.</p>
<p><strong>Neue Arbeitspl&#228;tze Dank B&#252;rokratieabbau</strong></p>
<p>Das ist logisch konsequent, betrachtet man die Vorgehensweise des B&#252;rokratieabbaus. Hier werden zun&#228;chst Verordnungen oder wahlweise auch Gesetze erlassen, welche es erm&#246;glichen sollen die Kosten, die die neuen Regelungen des Bundes sowie deren Umsetzung ausl&#246;sen, m&#246;glichst genau zu erheben. Da es sich hierbei um eine ganze neue Aufgabe f&#252;r den Bund handelt und auch jede der rund <a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2009_08/2009_232/01.html" class="broken_link">600 Gesetzes&#228;nderungen pro Legislaturperiode </a>mit irgendwelchen Kosten f&#252;r andere verbunden sind, muss (denk ich mir jetzt mal so) erstmal eine neue Stabsstelle, wahlweise auch eine ganze Beh&#246;rde geschaffen werden, die dann mit anderen Beh&#246;rden vernetzt wird, welche dann wiederum zus&#228;tzliche Vernetzungs- und Kommunikationsbeauftragte ben&#246;tigen, die daf&#252;r Sorge tragen, dass eine m&#246;glichst exakte Kostenbemessung m&#246;glich wird.</p>
<p><strong>Wo der Bund Kr&#228;fte b&#252;ndelt entsteht Freiraum f&#252;r Unternehmungen</strong></p>
<p>So gesehen, handelt es sich bei der Ma&#223;nahme „B&#252;rokratieabbau“, welche im Koalitionsvertrag vereinbart wurde eher um eine Besch&#228;ftigungsaufbau Ma&#223;nahme, die vor allem dazu dient eine zus&#228;tzliche Beh&#246;rde zu schaffen, die anderen Beh&#246;rden das Arbeiten erschwert (weil diese potentielle Umsetzungs-Kosten m&#246;glichst exakt zusammenstellen m&#252;ssen), weswegen dort die Drangsalierungs-Kapazit&#228;ten fehlen um Unternehmen und Unternehmern neue Regelungen vorzugeben. Womit das Kernziel, weniger B&#252;rokratie f&#252;r Unternehmen, Selbstst&#228;ndige, Freiberufler und Existenzgr&#252;nder ebenso erreicht w&#228;re wie die Schaffung neuer, gut bezahlter Arbeitspl&#228;tze.</p>
<p><em>Da muss man schon feststellen: Klarer Fall von Win-Win Situation.</em></p>
<p>F&#252;r den Fall, dass dieser Artikel zu ironisch anmuten sollte, k&#246;nnen Sie die ganze Wahrheit &#252;ber den geplanten Kabinettsbeschluss zum Thema B&#252;rgerentlastung durch B&#252;rokratieabbau<a title="FAZ" href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E2ABE075F9B0B42838FE0E50956E07BEE~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_self"> hier bei der F.A.Z. nachlesen</a></p>
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</p>
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		<title>B&#252;rgerentlastung ab 1. Januar 2010</title>
		<link>http://www.kurz-nachgedacht.de/geld/buergerentlastung-ab-1-januar-2010/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 00:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Vermögen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerentlastung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerentlastungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassenbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenzusatzversicherung]]></category>

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F&#252;r Wortw&#252;rmer ist die Deutsche Sprache nicht nur, aber vor Allem innerhalb des englischsprachigen Auslands ber&#252;hmt. Mit einem Kopfsch&#252;tteln nimmt man dort gerne jene zusammengesetzten Wortunget&#252;me zur Kenntnis, die in Deutschland immer dann zur Anwendung kommen, wenn m&#246;glichst viele Informationen mit nur einem Begriff – und das ohne R&#252;cksicht auf die Verst&#228;ndlichkeit &#8211; transportiert werden [...]]]></description>
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<br />
F&#252;r Wortw&#252;rmer ist die Deutsche Sprache nicht nur, aber vor Allem innerhalb des englischsprachigen Auslands ber&#252;hmt. Mit einem Kopfsch&#252;tteln nimmt man dort gerne jene zusammengesetzten Wortunget&#252;me zur Kenntnis, die in Deutschland immer dann zur Anwendung kommen, wenn m&#246;glichst viele Informationen mit nur einem Begriff – und das ohne R&#252;cksicht auf die Verst&#228;ndlichkeit &#8211; transportiert werden sollen. Die Kommasetzung, das sei an dieser Stelle angemerkt, unterst&#252;tzt die Wortgewaltigkeit der Sprache genau genommen ebenfalls, wie diesem Beitrag ggf. anzumerken ist. Aber zur&#252;ck zur B&#252;rgerentlastung bzw. der <a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/Buergerinnen__und__Buerger/Arbeit__und__Steuererklaerung/003__FAQ__Buergerentlastungsgesetz.html">B&#252;rgerentlastungsgesetz</a>.</p>
<p><strong>B&#252;rgerentlastung durch Absetzbarkeit der Krankenkassenbeitr&#228;ge</strong></p>
<p>Ab dem 1. Januar 2010 werden Krankenkassenbeitr&#228;ge sowie Beitr&#228;ge zur Pflegeversicherung in voller H&#246;he steuerlich absetzbar sein sofern Sie die gesetzlichen H&#246;chstbetr&#228;ge nicht &#252;berschreiten. Im Gegenzug entfallen die bisherigen steuerlichen Pauschalbeitr&#228;ge, die vielfach die tats&#228;chlichen Krankenkassen Beitragskosten nicht einmal ann&#228;hern ber&#252;cksichtigt haben. Allerdings – und das wird f&#252;r viele der nicht Privatversicherten eine wichtige Information darstellen &#8211; werden Beitr&#228;ge, die f&#252;r eine private Krankenzusatzversicherung als Erg&#228;nzung zur gesetzlichen <a title="Krankenversicherung" href="http://www.tarifcheck24.com" target="_self">Krankenversicherung </a>gezahlt werden nicht anerkannt. Zus&#228;tzliche Versicherungsbestandteile, die <a href="http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/meldung/-Ergebnisse-zur-Umfrage-Krankenhaus/1809276/1809276/">Chefarztbehandlung </a>oder Einbettzimmer betreffen m&#252;ssen aus den Krankenversicherungskosten heraus gerechnet werden und werden als steuerlich abzugsf&#228;hige Kosten nicht anerkannt.</p>
<p>Damit wird, so die Vermutung, die gesetzliche Krankenversicherung gest&#228;rkt und zugleich die Steuergerechtigkeit erh&#246;ht. Das ist allerdings kein besonderer Verdienst der aktuellen gelb-schwarzen Regierung, sondern noch eines der letzten &#220;berbleibsel aus rot-schwarzen Regierungszeiten.<br />
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</p>
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