Der gemeinsame Internetauftritt von BILD Zeitung und T-Online ist sicherlich ein Erfolg. Die Frage nach dem „Warum“ Springer die Vermarktung und Betreuung dieses Angebots nicht eigenständig übernimmt ist immer mal wieder aufgekommen, bislang mangelte es allerdings an Antworten darauf. Scheinbar sieht jetzt auch die Geschäftsführung des Springer Verlags keine weitere strategische Zukunft der Zusammenarbeit und überlegt des 37-prozentigen Anteil von Eigentümer Deutsche Telekom abzukaufen.

Einem Handelsblatt Bericht zu Folge sollen die beiden Unternehmenslenker Mathias Döpfner und Rene Obermann nach einer gemeinsam tragbaren und einvernehmlichen Lösung für das Ende der Zusammenarbeit bei bild.t-online.de suchen. Künftig wird der Springer Verlag das  mit 3,82 Mio. uniquen Usern zu den größten deutschen Online Angeboten zählende Portal alleine, ohne weitere Partner betreiben. Die Telekom wird den Verlust sicherlich verkraften können, hat sie doch mit der hauseigenen Domain t-online.de noch einen zweiten Bestseller im Portfolio. Deutschlands reichweiten stärkstes Internetangebot (13,95 Mio. unique User 04-04/2007 im Durchschnitt) verliert dann allerdings seinen Boulevard & Content Partner. Diesen Verlust wird man sich in Bonn sicherlich bezahlen lassen wollen

BILD ohne T-Online

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