Mai 20 2009
Gold-Automat in Frankfurt eingeweiht
Zugegeben, ich bin mir nicht sicher, ob es sich einen verspäteten April-Scherz handelt, da die Geschichte aber gut und die Idee gar nicht so abwegig ist, greifen wir es an dieser Stelle doch auf. Wie die Finanacial Times Deutschland berichtet, gibt es am Frankfurter Hauptbahnhof seit gestern einen neuen Automaten. Das an und für sich wäre sicherlich keine Meldung – und schon gar nicht in der FTD – wert, ist der Bahnhof doch reich an Automaten diverser Austattung, würde dieser spezielle Automat nicht physisches Gold verkaufen.
Für knapp über 30 Euro erhält der potentielle Goldinvestor die kleinstmögliche Barreneinheit, den 1g Goldbarren. Die Idee soll kein PR Gag, sondern der Auftakt zu einer Automatenkarriere der Goldbarren werden. Rund 500 der vollautomatischen Goldbarrenverkäufer will der Initiator der Aktion, Thomas Geissler, der im Internet auch den TG Gold Supermarkt betreibt, in den nächsten Monaten aufstellen.
Als Vorteil für die Automatenkunden sieht er den vergleichsweise günstigen Verkaufspreis, wer bei seiner Bank einen Barren kaufen würde, hätte einen deutlich höheren Aufschlag auf den Goldpreis zu bezahlen als dies an einem der Automaten der Fall ist. Ganz so ernst sollten Käufer dieser Aussage allerdings nicht nehmen, bei einem aktuellen Goldpreis von rund 927 USD je Unze, was ca 678 Euro je Unze entspricht, würde der Grammpreis bei 21,84 liegen, ein Verkaufspreis von 30 Euro entspräche also einem Aufschlag auf den tatsächlichen Kurswert von rund 40 Prozent.
Tatsächlich werden kleine Barren oder auch Münzeneinheiten aber allgemein mit deutlichen Aufschlägen auf den tatsächlichen Materialpreis verkauft, so dass der Goldautomat eigentlich nur zum normalen Handelspreis Gold verkauft. Ob PR-Gag oder nicht, eine nette Geschäftsidee ist es trotzdem.
Hey, nicht nur das. Jetzt gibt es auch Leute die ganze Sparpläne auf Gold verkaufen.
Lieber Leser des obigen Berichtes.
Selbst wenn man denPreisaufschlag einmal vernachlässigt. Auch wenn das tatsächlich auch realistisch ist, dass es sich um echte GOLD Automaten handelt.
Wie sicher ist denn das an dem Automaten für den Aufsteller selbst?
So weit ich weis, wurden bereits schon jede Art von Automaten aufgebrochen. Denken wir an unsere Kiheit zurück. Wieviele Kaugummiautomaten wurden manipuliert?
Und selbst Süssigkeitsautomaten werden in Deutschlöand aufgebrochen.
Telefonzellen wurden (damals) noch aufgebrochen, als man noch nicht mit Karte telefonieren konnte.
Risiko jedoch am größten für den Kunden:
Glauben Sie im ernst, dass ein Kunde, der GOLD kaufen möchte, bei helligtem Tag GOLD kauft, wie wenn er an einem Automaten eine Schachtel Zigaretten kaufen würde?
Nein, derjenige möchte ja anonym sein und bleiben. Also geht er dann zu dem Automaten wenn wenige Personen dieses Handeln sehen können.
Gerade dann aber sind auch die “zweifelhaften Gestalten” unserer Gesellschaft unterwegs. Ich sehe schon jetzt den potentiellen Verbrecher, der nur darauf wartet, Ihnen das frisch gekaufte Gold einige Meter weiter in einer dunklen Ecke wieder abzunehmen.
Ebenso denkbar ist es, daß ein Kunde zwar unbeschadet seinen Heimweg antreten kann, jedoch dann dem Einbrecher, der ihn bis dahin verfolgt hat, direkt seine Wohnung oder sein Haus zeigt.
Da liegt doch der Rückschluss ganz nahe, dass ein Mensch, der sich “heimlich” am Automaten Gold kauft, auch zuhause mehr als 1 Gramm Gold liegen hat.
Wenn Sie wissen möchten, wo Sie [ ... ] Ihrem Festnetz an.
PS: So ein Gold-Kaufplan ist garkeine so dumme Sache, denn da kann man den sogenannten “Cost-Average-Effekt” voll ausnutzen.
Mehr dazu unter der angegebenen Jomepage, bzw. Telefonnummer.
Jetzt gibt es Gold auch zum halben Preis. Auf was dubiose “Industriekapitäne” noch kommen? Ob der Verunsicherung der Verbraucher in der Finanzkrise, wohl noch einiges…