Okt 18 2007

Riester Rente als Steuersparmodell

Published by admin at 02:02 under Geld & Vermögen

So langsam komme ich voran mit meinen Nachforschungen zum Thema „Brauche ich wirklich eine Riester Rente“. Irgendwie wirkt die Rentenlücke bedrohlich. Meine Altersvorsorge wird nicht grade rosig werden soweit habe ich verstanden, die 45 Jahre Einzahlung in die gesetzliche Rentenkasse kann ich nicht schaffen, mein Rentenniveau wird also noch deutlich ohne den ohnehin nicht grade üppigen 67 Prozent liegen.

Der Staat hatte die Idee zu einer privaten Vorsorge, einer zusätzlichen Rente, und gibt auch noch Geld dazu. Das ist nicht nur löblich, das nehme ich auch gerne. Zahlen wir nicht alle genug Steuern und freuen uns wenn wir mal was zurückbekommen? Da ist die Symbolik fast wichtiger als die Tatsache selbst.

Steuern sparen mit Riester Rente

Einige Dinge zu Riester Rente muss ich noch lesen bevor der Versicherungsfachwirt meines Vertrauens vor der Tür steht und seine Beratung beginnt. Heute: Steuervorteil mit Riester Rente. Erste Feststellung. Das geht. Zweite – das geht sogar gut, weil sogar die staatlichen Zuschüsse steuerlich reduzierend wirken. Soll heißen der Eigenbetrag und die staatlichen Riester Zulagen werden gemeinsam als Sonderausgaben in der Einkommenserklärung geführt und als solche auch anerkannt (ja wirklich).

Von welcher Steuerersparnis sprechen wir hier?

Für das Jahr 2007 können immerhin bis zu max. 1575 Euro Sonderausgaben geltende gemacht werden, ab 2008 steigt der Betrag auf max. 2100 Euro. Zusätzlich bleiben alle aus der Riester Rente erzielten Kapitalerträge während der Ansparphase steuerfrei (nachgelagerte Besteuerung). Ärgerlicherweise führt das zwar zu einer höheren Altersrente aus dem Riester Vertrag, der dann auch entsprechend höher besteuert wird. Allerdings denke ich fast ich werde mich im Rentenalter tatsächlich über jeden einzelnen Euro freuen. Je mehr ich mich mit Altersvorsorge beschäftigte, desto mittelloser fühle ich mich heute schon für später.

Alles Unsinn, es sind ja noch ein paar Jahre Zeit und genau genommen kann da schon noch einiges zusammenkommen. Vorausgesetzt ich fang sofort mit Sparen und Riestern an.

5 responses so far

5 Responses to “Riester Rente als Steuersparmodell”

  1. Joergon 21 Okt 2007 at 09:48

    Warum nicht direkt bei einem Anbieter einen Riester-Vertrag abschließen? Spart man sich die Vermittlungsgebühren…
    Generell würde ich die (afaik) 2€ ausgeben und bei finanztest.de den letzten Riester-Renten-Test herunterladen: neben Testergebnissen gibt es massig Tipps zum Riestern (z.B. ob Fonds-Vertrag oder “herkömmlicher” Vertrag).

  2. adminon 21 Okt 2007 at 18:03

    Ich denke, dass werde ich auch tun. Der Rat vom Fachmann lautet “DWS Riester Rente Premium” und vor der Entscheidung einen Blick in das aktuelle Finanztest Heft werfen, dort hätten die DWS Riester Renten Angebote zusammen mit UniProfi Rente von Union Investment am besten abgeschnitten.
    Wir auch mal wieder Zeit für ein anderes Thema zum drüber nachdenken. Schon der Begriff “Altersvorsorge” klingt irgendwie deptimierend.

  3. Joergon 22 Okt 2007 at 16:30

    Vorsicht! DWS ist an sich recht gut, aber die Riester Rente Premium hat einen gewaltigen Haken: Die Abschlussgebühren werden über die ersten Jahre verteilt (ich meine, dass es 5 Jahre waren). Danach fällt zwar kein Ausgabeaufschlag mehr an, aber das verringerte Kapital, das die ersten 5 Jahre in die tatsächliche Rente mit einfließt, schmerzt aufgrund des Zinseszinseffektes mehr als gedacht. Für Versicherungsfachmänner ist die Premium-Rente besser, für den Kunden nicht unbedingt. Suche dabei unter “test.de” mit den Stichworten “Riester Rente Premium” (oder nimmt gleich diesen Link: http://www.test.de/suche/?q=riester+rente+premium )

  4. Sixpenceon 14 Nov 2008 at 10:20

    …um 2.- Euro zu sparen, hier der Link zum Sonderdruck von Finanztest 10/2008
    Die Versicherungen möchten ja werben ;-)

  5. Sixpenceon 14 Nov 2008 at 10:20

    ähmm der Link
    http://www.hansemerkur-vsc.de/makler/formulare/Sonderdruck_09_2008_RiesterCare1.pdf

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