Zunächst haben Commerzbank (5,2%), Dresdner Bank (5,1% Zinsen) und Deutsche Bank (5,0% Zinsen) mit ihren Festgeldkonten den Anfang gemacht. Jetzt ziehen weitere Deutsche Banken nach. Mit der Mercedes-Benz-Bank (ehemals Daimler Chrysler Bank) knackt eine weitere namhafte deutsche Bank die 5%-Zinsen-Hürde. Das aktuelle Festgeld-Angebot von 4,5% Zinsen wird zum 15. Juli angehoben und zeigt damit ein weiteres Mal, wie hart Banken zurzeit um Liquiditätssteigerungen buhlen. Der scheinbar nach wie vor brach liegende Interbankenhandel muss oder soll durch die überschüssige Liquidität privater Geldanleger zumindest in Teilen ersetzt werden. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Börsenschwäche und der kommenden Abgeltungssteuer, dürften sich nicht wenige Geldanleger mit dem Gedanken tragen jetzt ihr Depot grundlegend umzuschichten, oder sch sogar aus dem Aktienhandel bis auf Weiteres zurück zu ziehen. Hoher Ölpreis und eine sich absehbar weiter abschwächende Konjunktur werden dazu beitragen, das vermehrt Kapital aus dem Aktienmarkt abfließt – nicht unbedingt schlecht für Banken mit einem attraktiven Tagesgeld oder Festgeldangebot.

Wenig Bewegung im Tagesgeldmarkt – Kaupthing Bank weiter in Führung

An den Tagesgeld Konditionen ändert sich derweil nur wenig. Auch wenn die Mercedes Benz Bank hier auf immerhin 4% Zinsen erhöht, ist das keineswegs ein Spitzenplatz. Den hat immer noch das Kaupthingedge Tagesgeldkonto der Kaupthing Bank mit 5,65 % Zinsen inne, die auch im Festgeldmarkt (5,45% Zinsen) die Nase vorne haben. Angesichts des vergleichsweise geringen Unterschieds zu den bekannten deutschen Großbanken, dürften sich aber wieder vermehrt Geldanleger finden, die lieber bei Deutscher Bank oder Commerzbank investieren und dann sicher sein können ihr Kapital in voller Höhe durch den deutschen Einlagensicherungsfonds abgesichert zu bekommen.

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Mercedes Benz Bank zieht nach – 5% Zinsen auf Festgeld

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