Ich gebe zu, ich habe unterschätzt wie problematisch die Internet-Recherche zum Thema Lebensversicherungen und fondsgebundene Lebensversicherungen ist. Praktisch nirgendwo darf man ohne Abgabe seiner Adresse nennenswert nützliche Informationen anschauen, geschweige denn, entsprechende Informationsmaterialien herunterladen. Selbst Stiftung Warentest, die mittels FINANZtest dieses Thema im September 2007 bearbeitet hat gibt sich zugeknöpft – ohne Heftkauf keine Informationen. Also gut, diese 4,20 Euro (+ 2 Euro Porto) sind mit Sicherheit vernünftig angelegt und werden zumindest die Suchmöglichkeiten einschränken.

Lebensversicherung – Google Suche kein Schlüssel zum Erfolg

Bis das Heft geliefert wird bleibt zumindest eine erste Erkenntnis – nicht alles was bei Google vordere Platzierungen zur Suche nach Lebensversicherung belegt ist auch wirklich hilfreich (Wikipedia wie immer ausgenommen) und nicht alle Lebensversicherungen sind so nett Internetsuchende mit Informationen zu versorgen ohne Ihnen sofort eine Adresse abzuverlangen. Nach wie vor scheinen Lebensversicherungen derart beratungsintensiv zu sein, dass man Kunden bei der Entscheidung keinesfalls alleine lassen möchte. Oder ist die Fürsorge vor allem den lukrativen Provisionen und der Pflege des eigenen Vertreternetzes geschuldet?

Wie dem auch sei, ich habe meine Adresse für mich behalten und werde mich mit Hilfe von FINANZtest selbst durch den Angebotsdschungel kämpfen – sollte das tatsächlich alles zu kompliziert sein, bleibt immer noch der Anruf bei der Gesellschaft…

Lebensversicherungen – das letzte Geheimnis des Internet

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