Zypern wird aus finanzpolitischer Sicht sehr wahrscheinlich als Sündenfall in die Geschichte eingehen, denn bis zum Zeitpunkt des zypriotischen Bankenrefinanzierungsengpass wähnten die allermeisten deutschen Sparer Ihre Guthaben, bei einer Bank ihrer Wahl, gut aufgehoben.

Dass das vielleicht nicht doch nicht so sicher sein könnte, wurde deutlich, als die zypriotische Regierung mit großer Nonchalance beschloss alle Bankguthaben für die Refinanzierung der eigenen Banken heranzuziehen – völlig unabhängig ob das Guthaben über oder unter der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 Euro beträgt. Weniger die Tatsache, dass diese Idee aufkam, denn mehr, dass hier erstmals klar wurde, dass eigentlich kaum jemand etwas gegen eine solche Enteignungs-Entscheidung tun kann, entsetzte Sparer in Europa, wie auch in Asien und Amerika.

Flucht in Immobilien und andere Sachwerte

Schon der Kapitalismus-Skeptiker Karl Marx formulierte das Verhalten, welches durch die Zypernkrise weiter Dynamik aufgenommen hat: „Kapital ist ein scheues Reh“. So werden immer öfter Sichteinlagen, wie z.B. Guthaben auf Tagesgeld- und Girokonten zu realen Werten wie Aktienfonds oder auch physischen Edelmetallen hin umgeschichtet.

In der Kombination mit niedrigen Zinsen ergibt sich zusätzlich eine weitere sehr positive Situation, von der Immobilienverkäufer erheblich, in Form von steigenden Verkaufspreisen, profitieren. Als klassisch wertstabiles Investment steigenden die Preise aufgrund der günstigen Baufinanzierungszinsen vor allem in Ballungszentren derzeit rapide. Wer hier eine Immobilie erwerben möchte, sollte deshalb vorab die Zeit für einen Baufinanzierungs-Anbietervergleich nehmen und neben der reinen Zinshöhe auch die Zinsbindung und die Tilgungsrate (Rückführungsquote) nicht aus den Augen lassen.

Maklerportale bieten ausgereifte Baufinanzierungs-Vergleiche

Steigende Immobilienpreise, Knappheit in guten Lagen und niedrige Zinsen lassen auch Makler jubeln, schließlich ist ihre Vergütung von der Höhe des tatsächlich erzielten Verkaufspreises abhängig. Wer es gerne ein bisschen objektiver haben möchte, der kann mit gutem Gewissen einen Blick auf eines der großen Immobilienportale werfen, die quasi das komplette Spektrum aller angebundenen Makler von günstig bis sehr teuer veröffentlichen können und zusätzlich einen ausgiebigen Ratgeberteil zur Verfügung stellen.

So bietet z.B. immobilienscout24.de neben einem umfassenden Baufinanzierungszinsvergleich auch einen Ratgeber, der die wichtigsten Fragen wie z.B. „Kaufen oder mieten?“, „Bauen oder kaufen?“ aber auch „Bauspardarlehen – So funktioniert’s“ beantwortet. Darüber hinaus erhalten sind kostenlose ausführliche Checklisten, wie die „Auswahl der richtigen Immobilie“ oder „Unterlagen für die Bank“.

Bleibt die Frage: Muss jetzt jeder sein Tagesgeldkonto auflösen und eine Wohnung, ein Haus kaufen? Nein, das muss wahrlich nicht sein. Immobilien kaufen sollte nur, wer über Eigenkapital verfügt und sich mit dem Gedanken vertraut macht über Jahrzehnte einen Baukredit zurückzuführen. Auch wenn momentan eine Baufinanzierung zu sehr günstigen Konditionen zu bekommen ist, muss die Immobilie nicht unbedingt der Sachwert der ersten Wahl sein.

Immobilien kaufen statt Tagesgeld anlegen

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