Jaja, es gibt ihn noch, den Sparbrief. Zwischen Tagesgeld und Festgeld Angeboten lugt das langjährig bewährte Investmentvehikel durch den Angebotsdschungel. Möglich macht das die Hanseatic Bank, welche sich in den letzten fast 40 Jahren Geschäftstätigkeit vornehmlich für die Warenfinanzierungen von Otto und Schwab Versandhandelskunden verantwortlich zeichnete. Möglicherweise hat sich auch bei Otto der Gedanke durchgesetzt, dass nicht alle Tätigkeiten innerhalb des Konzern vorgenommen werden müssen, was im Jahr 2005 zum Verkauf eines 75%-igen Anteils der Bank an die französische Societe Generale Bank führte.

Societe Generale ist nicht im Investmentgeschäft tätig, wo sie zu Beginn des Jahres durch den ehemaligen Mitarbeiter Jérôme Kerviel zu zweifelhaften Ruhm gelangte, sondern versteht sich auch auf das klassische Bankgeschäft bestehend aus Geldanlage und Geldverleih. Mangels eines starken Unternehmens-Standbeins in Deutschland verlegt man sich hierzulande darauf als Zertifikate Anbieter oder aber eben durch Konzerntöchter den eigenen Marktanteil zu vergrößern.

Hanseatic Bank Sparbrief – 5% Zinsen bei 12 Monaten Laufzeit

Mit 5% Zinsen auf einen 12-monatigen Sparbrief ist die Deutsche Konzerntochter Hanseatic Bank auf jeden Fall auf Augenhöhe mit verschiedenen Direktbanken und kann sicherlich positive Kundenresonanz für sich verbuchen. Wer sich für das Angebot interessiert sollte allerdings (wie bei der VW-Bank) eine Mindestanlage von 5.000 Euro zur Verfügung haben, die die nächsten 12-Monate nicht benötigt werden. Andernfalls belaufen sich die Sparbrief Zinsen auf immer noch ganz passable 4,25%, was allerdings schon lange kein Spitzenplatz in der Festgeldzinsliste bedeutet.

Hanseatic Bank mit 5% Sparbrief Zinsen

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