Ben Shalom Bernanke hat es nicht getan, Martin Blessing, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank schon. Die Zinsen steigen, wenn schon nicht bei der US-Amerikanischen Notenbank, dann doch wenigstens für die deutschen Kunden der Commerzbank. Mit dem ab 30. Juni geltenden 5,2% Festgeldzins „Topzins“ Angebot, welches bislang mit 4,5% Zinsen nicht so recht den Eingang in die Spitzengruppe finden konnte, zieht die Commerzbank ab dem 30. Juni  der Konkurrenz vorbei.

Damit wäre auch der aktuelle Spitzenreiter Kaupthingbank so gut wie eingeholt. Die isländische Direktbank bietet deutschen Kunden aktuell 5,25% Zinsen auf Festgeldanlagen, gehört aber anders als die Commerzbank nicht dem deutschen Einlagensicherungsfonds an, was die Einlagensicherung auf knapp über 20.000 Euro begrenzt.

Commerzbank Topzins ab 5.000 Euro Anlage und nur für Neukunden

Auf Seiten der Commerzbank erhofft man sich durch dieses sicherlich attraktive Zinsangebot einen deutlichen Kundenzuwachs, der die Commerzbank bis zum Jahresende ein gutes Stück näher an die 6 Mio. Kundengrenze bringen soll. Analog anderen Anbieter stellt man das 5,2 Prozent Topzins Angebot ausschließlich Neukunden zur Verfügung, die dann mindestens 5.000 Euro Anlagesumme für einen Zeitraum von 12 Monaten bei der Commerzbank anlegen müssen um diese Konditionen zu erhalten. Erfahrene Zins-Hopper kennen das bereits und werden sicherlich nicht schon alles Geld zu Commerzbank geben wollen. Wer weiß schließlich schon, zu welchen Zinshöhen Banken sich im weiteren Jahresverlauf durchringen werden um solvente Neukunden für sich zu begeistern.

Commerzbank erhöht Topzins auf 5,2%

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