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	<title>Kurz nachgedacht</title>
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		<title>So darf man in einer Partei mit dem C im Namen nicht miteinander umgehen …</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 12:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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		<description><![CDATA[… schrieb Josef G&#246;ppel, Unions-Obmann im Bundestags-Umweltausschuss, an CSU-Chef Seehofer und die Bundeskanzlerin und kritisierte damit weniger den Entschluss einen neuen Umweltminister einzusetzen und mehr die Art und Weise wie dies geschehen ist. Dass „es“ &#252;berhaupt geschehen ist wundert wiederum eher Personen au&#223;erhalb der CDU, die Angela Merkel in verschiedenen Kommentaren vorwerfen, sie wolle mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>… schrieb Josef G&#246;ppel, Unions-Obmann im Bundestags-Umweltausschuss, an CSU-Chef Seehofer und die Bundeskanzlerin und <a href="http://www.n-tv.de/politik/Unmut-ueber-Merkel-entlaedt-sich-article6284196.html">kritisierte damit weniger den Entschluss</a> einen neuen Umweltminister einzusetzen und mehr die Art und Weise wie dies geschehen ist.</p>
<p>Dass „es“ &#252;berhaupt geschehen ist wundert wiederum eher Personen au&#223;erhalb der CDU, die Angela Merkel in verschiedenen Kommentaren vorwerfen, sie wolle mit dem Rauswurf R&#246;ttgens vor allem sich selbst sch&#252;tzen.</p>
<p>Als parteiloser Zuschauer kann man sich da eigentlich nur wundern, denn – vor wem sollte die Kanzlerin Angst haben? Die W&#228;hler haben Ihrer Partei ein Mandat zur Regierungsbildung erteilt und Angela Merkel ist die Chefin. Au&#223;er dem Wahlvolk kann ihr eigentlich niemand &#8211; au&#223;er vielleicht sie sich selbst und das eher mit l&#228;stigen Aff&#228;ren gef&#228;hrlich werden. Wer aber so konsequent private Selbstdarstellung verzichtet wie die Kanzlerin, der bietet hier wenig Angriffsfl&#228;che. R&#246;ttgen zu entlassen kann also eher wenig mit Selbstschutz zu tun haben.</p>
<p>Die Art und Weise ist f&#252;r politische Entscheidungen – und das nicht nur f&#252;r Parteien mit dem C &#8211; wahrlich bemerkenswert. Allerdings ist zu vermuten, dass R&#246;ttgen selbst kr&#228;ftig an diesem Ausgang beteiligt war, lange bevor es sich dessen bewusst wurde.</p>
<p>Nehmen wir den CDU Landesverband NRW, den er scheinbar vor allem deshalb f&#252;hrte weil es der Karriere diesen Kick gab, der ihn zum Bundesminister machte. Dass auf dem Weg an die Spitze des Landesverbands alte Freunde und <a href="http://www.fr-online.de/politik/roettgen-vs--laschet-ende-einer-freundschaft,1472596,4788288.html" target="_blank">Weggef&#228;hrten aus dem Weg ger&#228;umt</a> wurden? Nun, so was passiert. &#196;rgerlich nur, dass die rot-gr&#252;ne Minderheitsregierung in NRW einen <a href="http://www.liberale.de/Verfassungswidriger-Haushalt-Rot-Gruen-muss-Kurs-korrigieren/7262c12236i1p160/index.html" target="_blank">verfassungswidrigen Haushalt einbracht</a> und auf einmal Neuwahlen anstanden. Selbst jetzt noch h&#228;tte er mit dem Verweis auf sein Amt als Bundesminister einen anderen Kandidaten ins NRW-Rennen gehen lassen k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Hatten R&#246;ttgen schon vorher alle es gut meinenden Geister verlassen?</strong></p>
<p>Das h&#228;tte dem eigenen Ruf geschadet und den Sprung nach ganz oben mindestens um Jahre verz&#246;gert, aber es w&#228;re eine der CDU dienliche L&#246;sung gewesen. M&#246;glicherweise war R&#246;ttgen schon hier von allen es mit ihm gut meinenden Geistern verlassen und zog aus NRW zu erobern. Leider stie&#223; er dort auf die herzlich-offene Volksgruppe der Rheinl&#228;nder und die wollten ehrliche Antworten. Das war unfair von B&#252;rgern, denn die Antwort auf D’dorf oder Berlin, die wusste er selber nicht und wurde am Wahlsonntag herzlichst daf&#252;r bestraft.</p>
<p>Dass alles ist auch schon anderen passiert, insofern war es konsequent das R&#246;ttgen sein Schuld eingestanden und um Vergebung gebeten hat. Bl&#246;d nur, wenn man schon vor der Wahl wei&#223;, dass man sie verlieren wird, und dann die <a href="http://www.derwesten.de/thema/nrw_landtagswahl_2012/roettgen-macht-nrw-wahl-zur-abstimmung-ueber-merkels-europapolitik-id6634831.html">Schuld auf die eigene Chefin lenken m&#246;chte</a>. Auch bl&#246;d, wenn man das zerst&#246;rerische Potential dieser Taktik nicht erkennt und nach der Wahl nicht in D’dorf bleibt um den Bockmist den man mit sich seiner Karriereplanung geleistet hat wieder gut zu machen. Das h&#228;tte sich als Karriereturbo entwickeln k&#246;nnen, wenn der zweite Anlauf besser geklappt h&#228;tte. So fl&#252;chtete R&#246;ttgen sich zur&#252;ck in preu&#223;ische Welt nach Berlin und wollte weitermachen wie bisher und beging den vielleicht schwersten Fehler: Er wolle das Amt gerne weiterf&#252;hren soll er gesagt haben und verdeutlicht damit eine Einstellung die Seehofer in einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CS3qyx8drQk">bemerkenswerten ZDF-Interview anprangerte</a>: Es handelt sich nicht um einen Job den man je nach Wunsch erledigen kann, sondern um ein Amt, dass es zu f&#252;hren gibt. Eine Position an der Spitze eines Ministeriums, die W&#228;hlerwillen umsetzt, den die Partei irgendwie in ihr Parteiprogramm eingearbeitet hat.</p>
<p>Diese Position und das <a title="Energiewende" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Energiewende" target="_blank">Projekt Energiewende</a> braucht F&#252;hrungspersonal das Anweisungen gibt, klare Regeln aufstellt und etwas bewegt. Es braucht keinen R&#246;ttgen der sich um jede klare Meinung dr&#252;ckt. Wirft man der Kanzlerin vor sie habe mit R&#246;ttgen schon wieder einen potentiellen Top-Nachwuchspolitiker aus dem Amt getrieben so muss ich als W&#228;hler klar feststellen: Ich mag Politiker ohne Homestory, Beckmann oder erschummelte Titeln mit Entscheidungskraft und guter Arbeit &#252;berzeugen deutlich lieber als die Guttenbergs und R&#246;ttgens.</p>
<p>Leider schaffen es diese Typen nur selten an die Spitze von Landesverb&#228;nden und vor allem deshalb, ist es wohl immer schwieriger Personal zu finden, dass den Aufgaben gerecht wird – ein Problem mit dem die CDU im &#220;brigen nicht alleine dasteht. Da w&#228;re z.B. Die Linke, <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/linke-im-chaos-lafontaines-letzte-schlacht-1.1358919" target="_blank">in der sich Lafontaine aus dem Ruhestand holen will</a>. Die Gr&#252;nen bei denen der Kandidaten f&#228;hige Nachwuchs wohl alleine aus Cem &#214;zdemir zu bestehen scheint. Oder auch die CSU die Markus S&#246;der als Allzweckkandidaten einsetzen.</p>
<p>Darf man nun so miteinander umgehen, Partei hin oder her? In diesem Fall d&#252;rfte der Kanzlerin <a href="http://www.welt.de/newsticker/news3/article106326790/Zeitung-Roettgen-wies-Merkels-Ruecktrittsforderung-zurueck.html">keine andere Wahl geblieben sein</a>. Bei Norbert R&#246;ttgen handelt es sich nicht um einen normalen Angestellten, sondern um den Chef eines Amtes. Und wenn der seinen Laden nicht im Griff hat, der Chef das Ziel nicht mehr vor Augen hat und man ihm die Zielerreichung nicht mehr zutraut, gar die ganze Unternehmung gef&#228;hrdet wird, dann ist der Chef-Wechsel unausweichlich. Das ist in Privatwirtschaft, im Sport und auch in Politik so.</p>
<p></p>
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		<title>GEFA TagesGeld-Konto 2,5% Zinsen p.a. f&#252;r den Mittelstand</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 22:14:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Vermögen]]></category>
		<category><![CDATA[Einlagensicherung GEFA Bank]]></category>
		<category><![CDATA[GEFA Bank]]></category>
		<category><![CDATA[GEFA Tagesgeld]]></category>
		<category><![CDATA[GEFA TagesGeld-Konto]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend man sich in der Anleger- und Finanzpresse dar&#252;ber Gedanken macht wie sinnvoll es ist, dass deutsche Kleinanleger Milliarden Euro bei ausl&#228;ndischen Banken anlegen und neben hohen Zinsen auch ein h&#246;heres Verlustrisiko in Kauf nehmen, schleicht sich mit der GEFA Bank klammheimliche eine deutsche Handelsbank unter die Top 3 der bestverzinsten Tagesgeldkonten. Wobei: so deutsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br />
W&#228;hrend man sich in der Anleger- und Finanzpresse dar&#252;ber Gedanken macht wie sinnvoll es ist, dass deutsche Kleinanleger Milliarden Euro bei ausl&#228;ndischen Banken anlegen und neben hohen Zinsen auch ein h&#246;heres Verlustrisiko in Kauf nehmen, schleicht sich mit der GEFA Bank klammheimliche eine deutsche Handelsbank unter die Top 3 der bestverzinsten Tagesgeldkonten. Wobei: so deutsch wie man meinen k&#246;nnte, ist die Bank gar nicht,<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GEFA_Gesellschaft_f%C3%BCr_Absatzfinanzierung" target="_blank"> geh&#246;rt sie doch seit dem Jahr 2001 </a>zu dem Banken-Konzern der franz&#246;sischen Societe Generale.</p>
<p>Unter der &#220;berschrift „Attraktive Anlage. Maximale Flexibilit&#228;t.“ wirbt die<strong> GEFA Bank</strong> mit einem Zinssatz von 2,5% p.a. auf Sichteinlagen (Tagesgeld) f&#252;r Anleger, die die Mindestanlagesumme von immerhin 10.000 Euro (max. 500.000 Euro) zur Verf&#252;gung haben und anlegen m&#246;chten.</p>
<h3>GEFA Tagesgeld – anlegen zur Finanzierung des deutschen Mittelstands</h3>
<p>Die Zinsen sind gut, das Unternehmen scheint solide und gut abgesichert durch das Konzerngef&#252;ge der Societe General. Ein bisschen stutzig macht alleine die Werbebotschaft „Das Geld, das Sie bei uns anlegen, flie&#223;t in den deutschen Mittelstand. … Das hei&#223;t: Mit einer Entscheidung f&#252;r ein GEFA-Anlageprodukt st&#228;rken Sie den deutschen Mittelstand und profitieren von seiner Kraft – eben ZINSEN MADE IN GERMANY.“<br />
Den Ansatz Geld verleihen f&#252;r eine gute Sache gab es in dieser Form schon einmal als Konzept der <a title="NOA Bank" href="http://www.kurz-nachgedacht.de/geld/noa-bank-kunden-neuanlagen-durch-bafin-gestoppt/" target="_blank">Noa Bank,</a> die schnell viel Geld bei privaten Anlegern einsammelte und dann Probleme mit der Bafin bekam, weil die Eigenkapitaldecke zu d&#252;nn war und sie die Kredite nicht so schnell vergeben konnten, wie die Einlagen wuchsen. &#196;hnliches d&#252;rfte der GEFA Bank wahrscheinlich nicht passieren, da sie mit &#252;ber 700 Mitarbeitern in Deutschland stabil aufgestellt scheint und mit Jahrzehnten Erfahrung am deutschen Markt wahrscheinlich auch &#252;ber ausreichend viele Gesch&#228;ftskontakte verf&#252;gt um tats&#228;chlich die beworbenen Finanzierungen vorzunehmen.</p>
<h3>Einlagensicherung GEFA Bank</h3>
<p>Die GEFA Bank ist dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. und der Entsch&#228;digungseinrichtung deutscher Banken GmbH angeschlossen, weist aber dennoch nur eine Sicherungsgrenze je Gl&#228;ubiger von 250.000 Euro aus. Das ist f&#252;r eine in Deutschland ans&#228;ssige Bank eher wenig, wird aber f&#252;r die allermeisten Kunden ausreichend hoch bemessen sein.</p>
<p>Wer sich selbst einen Eindruck &#252;ber das GEFA Bank Angebot machen m&#246;chte, der kann das hier tun: <a title="GEFA BANK Tagesgeldkonto" href="http://www.gefa-bank.de/de/gefa-tagesgeld" target="_blank">GEFA BANK Tagesgeldkonto</a></p>
<p></p>
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		<title>So sehen Sieger aus …</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 20:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Hannelore Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[So sehen Sieger aus]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[… riefen nicht nur die Jusos, Hannelore Kraft, alte und neue Ministerpr&#228;sidentin in Nordrhein-Westfalen zu. Mit Engagement f&#252;r Landespolitik und B&#252;rgern&#228;he schickte die NRW SPD-Chefin am heutigen Wahlsonntag ihren CDU Kontrahenten Norbert R&#246;ttgen m&#252;helos in das politische Abseits – und beendete, wenn man dem einen oder anderen Kommentator glauben darf, die Karrierepl&#228;ne des Norbert R&#246;ttgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>… riefen nicht nur die Jusos, Hannelore Kraft, alte und neue Ministerpr&#228;sidentin in Nordrhein-Westfalen zu. Mit Engagement f&#252;r Landespolitik und B&#252;rgern&#228;he schickte die NRW SPD-Chefin am heutigen Wahlsonntag ihren CDU Kontrahenten Norbert R&#246;ttgen m&#252;helos in das politische Abseits – und beendete, wenn man dem einen oder <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/verlierer-roettgen-hoffnungstraeger-der-cdu-erlebt-absturz-bei-nrw-wahl-a-832949.html">anderen Kommentator</a> glauben darf, die Karrierepl&#228;ne des Norbert R&#246;ttgen im Bund zumindest vorerst.</p>
<p>Dass die CDU diese Wahl nicht gewinnen wird <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/nrw-landtagswahl-roettgen-hat-fertig-und-merkel-1826673.html">zeichnete sich bereits in den letzten Wochen ab</a>. Zu wenig charismatisch ging R&#246;ttgen an die Sache, zu sehr war er in seiner Rolle als Bundesminister gefangen als dass er die Herzen rheinischen Wahlvolkes erw&#228;rmen konnte.</p>
<p><strong>Siege werden nicht geschenkt, sondern mit &#220;berzeugung erarbeitet</strong></p>
<p>Interessanter als die geringe Menge der eingesammelten CDU-Stimmen d&#252;rfte aber die grunds&#228;tzliche Aussage dieser Wahl sein: Die W&#228;hler wollen ernst genommen werden. Sie m&#246;chten Personen zur Auswahl haben, die sich mit der Aufgabe identifizieren k&#246;nnen und nicht jemanden der &#252;ber hinl&#228;ngliche Prominenz verf&#252;gt und ggf. auch Kenntnisse und Verbindungen mitbringt, die f&#252;r das k&#252;nftige Amt von Vorteil sind. So ging es in diesem Jahr bereits der Frankfurter CDU, die den sicheren CDU Oberb&#252;rgermeister Posten von Petra Roth v&#246;llig siegessicher an den amtierenden hessischen Staatsminister des Inneren und f&#252;r Sport,<a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-03/wahl-frankfurt" target="_blank"> Boris Rhein, &#252;bergeben wollte</a>.<br />
Der smarte Spitzenkandidat machte einen guten Eindruck, konnte aber<a href="http://www.hr-online.de/website/specials/obwahl12/index.jsp?rubrik=71048&amp;key=standard_document_44332961"> einfach zu wenige W&#228;hler davon &#252;berzeugen</a> den Posten wirklich gerne zu &#252;bernehmen und sich von seinem Amt als Innenminister zu verabschieden. Also w&#228;hlten viele Frankfurter einfach mal<a href="http://www.leben-in-frankfurt.net/blog-post/2012/03/28/peter-feldmann-frankfurts-neuer-oberbuergermeister.html" target="_blank"> SPD und Peter Feldmann</a> und &#252;berraschten CDU, SPD und sich selbst mit dem Ergebnis.</p>
<p>Siegen, das hat im &#220;brigen auch das gestrige DFB-Pokal Finale gezeigt, muss man wollen. K&#246;nnen alleine ist gute Voraussetzung, aber wenn <a href="http://www.focus.de/sport/fussball/dfbpokal/tid-25785/bvb-feiert-erstes-double-dortmunder-gier-laesst-die-bayern-muede-und-alt-aussehen_aid_751910.html" target="_blank">nicht zu 100% bei der Sache ist</a>, den Gegner nicht von seinen eigenen Absichten &#252;berzeugen kann, dann verst&#228;rkt sich schon mal Trend des Misserfolgs. Das gilt f&#252;r den FC Bayern wie f&#252;r aufstrebende Volksvertreter.</p>
<p></p>
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		<title>Tagesgeldkonto Milliarden Einlagen bei ausl&#228;ndische Banken</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 14:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Einlagensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[FTD]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer st&#252;tzt europ&#228;ische Banken ohne nach Sicherheiten zu fragen? Der deutsche Kleinanleger. Zumindest l&#228;sst das ein Artikel nebst begleitendem Leitartikel der Financial Times Deutschland vermuten. Die beiden Redakteure der Frankfurter FTD Redaktion, Heinz-Roger Dohms und André K&#252;hnlenz, hatten sich zuvor ganz offensichtlich die Frage gestellt warum Banken wie die Bank of Scotland auch nach mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Wer st&#252;tzt europ&#228;ische Banken ohne nach Sicherheiten zu fragen? Der deutsche Kleinanleger. Zumindest l&#228;sst das ein Artikel nebst begleitendem Leitartikel der Financial Times Deutschland vermuten.</p>
<p>Die beiden Redakteure der Frankfurter FTD Redaktion, <a title="FTD Artikel " href="http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:kleinanleger-deutsche-sparer-begluecken-europas-banken/70035233.html?mode=print" target="_blank">Heinz-Roger Dohms und André K&#252;hnlenz</a>, hatten sich zuvor ganz offensichtlich die Frage gestellt warum Banken wie die Bank of Scotland auch nach mehr als einem Jahr unter den Top Tagesgeldkonto Angeboten immer noch beste Zinsen bietet. Und wie gut eine VTB Direktbank als neuer Anbieter mit &#246;sterreichisch-russischen Wurzeln den Deutschen Sparer von sich &#252;berzeugen kann.</p>
<h3>5 Mrd. flossen alleine zur Bank of Scotland</h3>
<p>Das Ergebnis muss selbst erfahrene Redakteure &#252;berrascht haben, anders kann sich ein eher dr&#246;ges Thema „Tagesgeld“ kaum f&#252;r einen Leitartikel qualifiziert haben. So hat nach FTD Informationen die Bank of Scotland bereits mehr als 5 Mrd. Euro, ABN Amro (moneYou) ca. 2 Mrd. und die noch nicht einmal ein Jahr am Markt t&#228;tige (Eintritt Juli 2011) VTB Direktbank rund 1 Mrd. Euro eingesammelt.<br />
Das erscheint in der Summe erstaunlich – und zeigt zugleich wie unbek&#252;mmert so mancher Deutsche Sparer sein Verm&#246;gen nach dem jeweils h&#246;chsten Zinssatz ausrichtet, denn die meisten Banken bieten nicht nur einen prima Zinssatz, sie bieten auch eine &#252;berschaubare Einlagensicherung auf Basis des Landesrechtes – ausgenommen die Bank of Scotland, die sich auch der deutschen Einlagensicherung in begrenztem Umfang angeschlossen hat.</p>
<h3>Und nun? Tagesgeldkonto aufl&#246;sen?</h3>
<p>Ganz so drastisch f&#228;llt das Urteil der FTD nicht aus – ein Konto alleine aufgrund der &#252;berschaubaren Sicherheit der Einlagensicherung aufzul&#246;sen ist auch sicherlich keine L&#246;sung. Dennoch ist der Hinweis auf das Risiko ausl&#228;ndischer Banken mit dem Verweis auf das <a title="Kaupthing Bank" href="http://www.kurz-nachgedacht.de/geld/kaupthing-geschadigte-richten-forum-ein/" target="_blank">Kaupthing Bank </a>Debakel durchaus berechtigt, wie der Autor aus eigener Erfahrung nachvollziehen kann. Banken und Sparkassen bieten abgesehen von der Frankfurter Sparkasse 1822 weitgehend keine wirkliche Alternative. Mit Guthabenzinsen von vielfach um die 1% p.a. gleichen die Angebote nicht einmal die H&#228;lfte der Inflation aus und f&#252;hren damit &#252;ber lange Sicht zum gleichen Punkt wie die mangelnde Einlagensicherung ausl&#228;ndischer Banken: das Geld ist weg, wenn auch langsam und inflationsbedingt.</p>
<p>Die eine L&#246;sung, die zu allen Problemen passt gibt es also nicht – womit sich hier vielleicht der Kreis zur<a href="http://www.kurz-nachgedacht.de/aktuelles/inflationsrate-steigt-sagt-die-bundesbank/" target="_blank"> Inflationsaussage von gestern</a> schlie&#223;en l&#228;sst: Die Enteignung hat begonnen.</p>
<p></p>
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		<title>Inflationsrate steigt, sagt die Bundesbank</title>
		<link>http://www.kurz-nachgedacht.de/aktuelles/inflationsrate-steigt-sagt-die-bundesbank/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 21:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesbank]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Inflationsrate]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem sich Staaten Geld leihen gibt es auch Inflation. Die mal mehr, mal weniger schleichende Geldentwertung gilt als volkswirtschaftlich durchaus akzeptiertes Mittel, um die Last staatlicher Schuld ertr&#228;glicher zu machen. Ertr&#228;glich ist Inflation dabei zumindest solange, wie es der Wirtschaft nicht schadet und die Bev&#246;lkerung klagt, aber nicht rebelliert. Damit Inflation weniger deutlich merkbar wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Seitdem sich Staaten Geld leihen gibt es auch Inflation. Die mal mehr, mal weniger schleichende Geldentwertung gilt als volkswirtschaftlich durchaus akzeptiertes Mittel, um die Last staatlicher Schuld ertr&#228;glicher zu machen. Ertr&#228;glich ist Inflation dabei zumindest solange, wie es der Wirtschaft nicht schadet und die Bev&#246;lkerung klagt, aber nicht rebelliert. Damit Inflation weniger deutlich merkbar wird, gibt es regelm&#228;&#223;ige Lohnanpassungen, die nicht selten als „Lohnerh&#246;hung“ deklariert werden und den allgemeinen Wohlstand mehren.<br />
Unabh&#228;ngig davon zu welchem Koalitionsergebnis das Wahlergebnis in Griechenland f&#252;hren wird, die Schulden die europ&#228;ische Staaten auf sich geladen haben sind immens. Insofern war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis man versuchen w&#252;rde die Inflationsrate moderat zu steigern um &#252;ber die Jahre hinweg die Last der Schulden ertr&#228;glicher zu machen.</p>
<p>An diesem Punkt scheint die EZB angekommen. Zumindest darf man den Kommentar aus der Bundesbank in diese Richtung deuten,<a href="http://www.teleboerse.de/nachrichten/Bundesbanker-machen-sich-locker-article6231626.html" target="_blank"> die heute gegen&#252;ber Medien verlauten lie&#223;</a>, dass die Inflationsrate in den kommenden Monaten wahrscheinlich vorr&#252;bergehend &#252;ber dem eigentlichen Ziel von maximal 2% liegen werde. Die Bundesbank, die sich in fr&#252;heren Jahren gerne als W&#228;chter der Geldwertstabilit&#228;t positioniert hat, signalisiert damit anstelle der Politik, dass Deutschland bereit ist ein St&#252;ck weit den eigenen Wettbewerbsvorteil, bestehend aus attraktivem Lohn-St&#252;ckkosten, aufzugeben.</p>
<p>Lohnerh&#246;hungen die wie zuletzt deutlich &#252;ber der Inflationsrate liegen mildern zudem – wenn auch in seiner ganzen Gr&#246;&#223;e nur f&#252;r Fachleute sichtbar – ein St&#252;ck weit den Spardruck der europ&#228;ischen Euro-W&#228;hrungsnachbarn. Das wird Deutschland auf l&#228;ngere Sicht wahrscheinlich Wettbewerbsf&#228;higkeit kosten, die volkswirtschaftlich betrachtet deutlich teurer werden k&#246;nnte, als die B&#252;rgschaft f&#252;r den Euro-Rettungssschirm. F&#252;r die meisten B&#252;rger d&#252;rfte das aber eher kein Aufreger sein. F&#252;r Wirtschaftspolitiker schon eher, sie <a href="http://logicorum.wordpress.com/2012/05/10/bringt-mehr-inflation-im-euro-raum-auch-mehr-einigkeit/" target="_blank">m&#252;ssen in ihren L&#228;ndern die gegebene Chance</a> ohne gro&#223;es Aufhebens nutzen und das Beste daraus machen. Oder auch nicht.</p>
<p>Die ersten Leidtragenden der anschwellenden Inflation d&#252;rften die Inhaber von Sparkonten sein. Nachdem diverse Banken in den vergangenen Tagen die Guthabenzinsen gesenkt haben wird es immer schwieriger mehr als 2% Zinsen p.a. auf die eigene Spareinlage zu bekommen und damit die Geldentwertung zumindest auszugleichen. So manch einer sagt gar &#246;ffentlich: <a href="http://www.dasinvestment.com/investments/maerkte/news/datum/2012/05/09/bert-flossbach-ueber-inflation-enteignung-hat-begonnen/" target="_blank">Die Enteignung hat begonnen</a>.</p>
<p></p>
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		<title>Baukredite durch Wirtschaftskrise weiterhin g&#252;nstig</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 08:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Vermögen]]></category>
		<category><![CDATA[Baukredite]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das historische Tief der Bauzinsen hat verschiedene Gr&#252;nde. Verbl&#252;ffend ist, dass ausgerechnet in der Euro-Krise die Baufinanzierung so g&#252;nstig wie nie ist. Mit gut 3 Prozent f&#252;r zehnj&#228;hrige Laufzeiten sind die Zinsen f&#252;r Immobilien nur noch halb so hoch wie vor 10 Jahren. Welche Gr&#252;nde gibt es hierf&#252;r? Die Euro-Krise senkt die Bauzinsen Die Krisennachrichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das historische Tief der Bauzinsen hat verschiedene Gr&#252;nde. Verbl&#252;ffend ist, dass ausgerechnet in der Euro-Krise die Baufinanzierung so g&#252;nstig wie nie ist. Mit gut 3 Prozent f&#252;r zehnj&#228;hrige Laufzeiten sind die Zinsen f&#252;r Immobilien nur noch halb so hoch wie vor 10 Jahren. Welche Gr&#252;nde gibt es hierf&#252;r?</p>
<p><strong>Die</strong><strong> Euro-Krise senkt die Bauzinsen</strong></p>
<p>Die Krisennachrichten der letzten Jahre haben im Allgemeinen wenig Gutes gebracht. W&#228;hrend Staatspleiten und Immobilienkrisen im Ausland f&#252;r Furore sorgen, hat die Finanzkrise auf die Baufinanzierung eine ganz andere Wirkung. Was zun&#228;chst verbl&#252;ffend wirkt, hat relativ eindeutige Gr&#252;nde. Sie m&#252;ssen nur benannt werden. Warum also l&#228;sst ausgerechnet die Euro-Schuldenkrise die Zinsen f&#252;r H&#228;userbauer sinken?</p>
<p><strong>Die</strong><strong> Bauzinsen sind gekoppelt an den Wunsch der Banken nach Sicherheit</strong></p>
<p>Investoren weltweit und in Deutschland haben durch die Krise gelernt, dass es sich nicht immer lohnt, auf hohes Risiko zu setzten, um m&#246;glichst hohe Gewinne zu erzielen. Durch die Krise des Euro im Kontext der Weltwirtschaftskrise setzten Banken und Investoren auf Sicherheit. Gefragt sind f&#252;r sichere Anlagen vor allem Bundeswertpapiere, die direkt Geld f&#252;r den Bund bedeuten. Je mehr Bundeswertpapiere mit geringen Renditen gekauft werden, desto niedriger fallen allerdings die Hypotheken aus. Hypothekenbanken reichen die niedrigen Zinsen an ihre Kunden weiter, da sie an Investoren niedrige aber sichere Anleihen von gut versicherten Immobilien verkaufen. Die Euro-Krise hat aber noch einen weiteren Akteur, der die F&#228;den in der Hand h&#228;lt.</p>
<p><strong>Leitzinsen</strong><strong> der Europ&#228;ischen Zentralbank auf ein Minimum reduziert</strong></p>
<p>Neben den deutschen Banken und Investoren spielt auch die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) eine wichtige Rolle in der Senkung der Zinsen. Um verschuldete L&#228;nder zu entlasten, wurden die Tilgungszinsen auf 1 % heruntergeschraubt. Der Wunsch, dass somit mehr Geld der Schulden zu niedrigen Zinsen zur&#252;ckgezahlt wird, hat dann auch durchschlagende Konsequenzen f&#252;r die Immobilienbranche. In der Hoffnung, wieder die Investitionen in Europa anzukurbeln, sind die Zinssenkungen somit ein gro&#223;er Anreiz f&#252;r investitionsfreudige H&#228;userbauer. Denn bei einer Inflationsrate, <a href="http://www.wallstreetjournal.de/article/LL-CO-20120330-003305.html">die um die 2,5 % herum liegt</a>, bedeuten die aktuellen Zinsen, dass letztendlich gerade mal knapp etwas mehr als der gesamte Geldwert der Kredite zur&#252;ckgezahlt werden muss. Und die Kreditvertr&#228;ge mit Hypothekenbanken k&#246;nnen f&#252;r Baukredite zurzeit f&#252;r bis zu 30 Jahren abgeschlossen werden. Verbraucher sollten sich – trotz der g&#252;nstigen Situation – nicht alleine auf das Angebot ihrer Hausbank verlassen. Auch f&#252;r Leute, die vor einer Anschlussfinanzierung stehen, kann sich ein Vergleich sehr lohnen. <a href="http://www.forwarddarlehen-vergleich.de/anschlussfinanzierung/">Hier</a> gibt es z.B. die M&#246;glichkeit einen kostenfreien und individuellen Vergleich f&#252;r Anschlussdarlehen anzufordern. Dieser hilft g&#252;nstige Angebote zu &#252;berblicken und die optimalen Konditionen zu ermitteln.</p>
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		<title>Ist es das, was gesagt werden muss ?</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 18:03:30 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Laut Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Günter Grass]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[U-Boot Lieferung]]></category>
		<category><![CDATA[Was gesagt werden muss]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Ostern schenkt uns G&#252;nter Grass, seines Zeichens Dichter, Lyriker und  Literatur-Nobelpreistr&#228;ger ein Gedicht und sorgt damit f&#252;r eine politische Betroffenheit, die das zuletzt bekannte Bundespr&#228;sidenten-Betroffenheits-Ma&#223; tats&#228;chlich locker &#252;berbietet. Wie so oft in &#246;ffentlich gef&#252;hrten Debatten muss man der Mehrheit der Betroffenen unterstellen, dass sie das Gedicht wahlweise nicht gelesen und dar&#252;ber gesprochen oder nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Zu Ostern schenkt uns G&#252;nter Grass, seines Zeichens Dichter, Lyriker und  Literatur-Nobelpreistr&#228;ger ein Gedicht und sorgt damit f&#252;r eine politische Betroffenheit, die das zuletzt bekannte Bundespr&#228;sidenten-Betroffenheits-Ma&#223; tats&#228;chlich locker &#252;berbietet. Wie so oft in &#246;ffentlich gef&#252;hrten Debatten muss man der Mehrheit der Betroffenen unterstellen, dass sie das Gedicht wahlweise nicht gelesen und dar&#252;ber gesprochen oder nicht verstanden und dar&#252;ber gesprochen hat &#8211; anders ist das Ausma&#223; der aktuellen Betroffenheit kaum nachzuvollziehen, denn eigentlich ist alles was G&#252;nter Grass schreibt nicht neu.</p>
<p>Ein, wenn man mich fragt (was ja gl&#252;cklicherweise keiner tut) Nebeneffekt des kommunikativen Wandels, der Twitter-Manie, des Online-First-Journalismus bei dem die Leser dort lesen wo die Nachricht zuerst ver&#246;ffentlicht wird und alle sp&#228;teren Ver&#246;ffentlichungen zun&#228;chst nachrangig einsortiert werden.  Wenn Geschwindigkeit z&#228;hlt und man ohne gr&#246;&#223;ere Nachwirkungen alles kommentieren kann, ganz egal ob man damit richtig oder falsch liegt, k&#246;nnen Missverst&#228;ndnisse schon mal passieren, die Hauptsache ist: der Kommentar ist schon mal in der Welt.</p>
<h3>Skandal zum Selbstkonfigurieren? Man nehme …</h3>
<p>F&#252;r einen richtigen Skandal braucht es dann noch eine schnell zusammengezimmerte Kurzzusammenfassung die einem aussagefreudigen Politbesch&#228;ftigten zwecks Abgabe eines Kommentars unter die Nase gehalten wird. Zeigt dieser dann wenig Interesse an der gesamten Information und <a href="http://youtu.be/PnuLFmHKf_E">kommentiert nach bestem Wissen und Gewissen</a> ist ein veritabler Skandal fertig. Aber eigentlich soll es hier nicht um mediale Eigenarten oder um Schelte an den dort arbeitenden Personen, sondern um die Frage: Ist es das, was gesagt werden muss – und was sagt Grass &#252;berhaupt, gehen.</p>
<p></p>
<h3>Was schreibt denn der Grass nun?</h3>
<p>Grass schreibt, dass er es pers&#246;nlich f&#252;r merkw&#252;rdig erachtet, dass man der Iran (Zitat: „<em>das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk</em>“) keinerlei Atomanreicherung vornehmen darf, weil es als zu gef&#228;hrlich f&#252;r den Nahen Osten und den Rest der Welt erscheint (was sicherlich unbestritten der Fall ist) – und das es wohl ebenso merkw&#252;rdig ist, dass deutsche Politiker kein Problem darin sehen Israel mit U-Booten Deutscher Fertigung zu beliefern (Zitat: „<em>ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialit&#228;t darin besteht, allesvernichtende Sprengk&#246;pfe dorthin lenken zu k&#246;nnen, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist</em>“) , die israelische Atomwaffen in den Iran bef&#246;rdern k&#246;nnen.  Grass schreibt auch, dass Israel das Recht auf einen Erstschlag f&#252;r sich in Anspruch nimmt, damit die Kriegsgefahr im Nahen Osten erh&#246;ht und Deutschland, das immer so sehr darauf bedacht ist sich in keinen Krieg mehr einzubringen, mit der U-Boot ebenso schuldig ist wie die, die letztendlich die Waffen abfeuern (Zitat „<em>Die Atommacht Israel gef&#228;hrdet den ohnehin br&#252;chigen Weltfrieden? Weil gesagt werden mu&#223;, was schon morgen zu sp&#228;t sein k&#246;nnte; auch weil wir &#8211; als Deutsche belastet genug &#8211; Zulieferer eines Verbrechens werden k&#246;nnten, das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld durch keine der &#252;blichen Ausreden zu tilgen w&#228;re</em>.“)</p>
<p>Liest man das, versteht man warum die deutsche Politik zu dem Mittel der allgemeinen Betroffenheit greift. G&#252;nter Grass als alten verwirrten Mann mit SS-Vergangenheit abzustempeln ist um ein Vielfaches einfacher als zu erkl&#228;ren warum deutsche Atom-U-Boote &#252;berall dorthin (nicht nur nach Israel) verkauft werden, wo Friede nicht unbedingt Alltag ist. Dass man das Gefahrenpotential auch als deutsche Regierung durchaus sieht  zeigt ein Statement von Bundes-Verteidigungsminister Thomas de Maizière, der bei einem Treffen mit seinem israelischen Amtskollegen Ehud Barak <a href="http://youtu.be/adzwUHvl2qQ">sehr deutlich formulierte</a>, dass Deutschland einen milit&#228;rischen Erstschlag ablehne und weiter verhandeln wolle.</p>
<h3>Musste das alles gesagt werden?</h3>
<p>Sicherlich. Und eigentlich sollte es auch seit dem Zusammenbruch des Eisern Vorhangs Konsens sein, dass man Konflikte nicht damit l&#246;st den Beteiligten immer mehr Waffen zu liefern damit sie sich (und alle anderen) gegenseitig abschrecken. G&#252;nter Grass ist auch nicht der erste, der sich an dem <a href="http://bundes.blog.de/2012/03/21/deutschland-liefert-illegal-verfassungswidrig-atomwaffenfaehiges-6-u-boot-israel-13238155/">Thema Waffenlieferung</a>, die im &#220;brigen auch mit deutschen Steuergeldern subventioniert werden, abarbeitet. Er ist allerdings der erste, der dies im konkreten Bezug auf Israel und &#246;ffentlich &#252;ber gro&#223;e Deutsche Tageszeitungen tut. Ob man diese simple Kommentierung bekannter Tatsachen nun tats&#228;chlich derart aufbauschen muss wie das getan wurde &#8211; und ob ich tats&#228;chlich zunaiv bin den antisemitischen Charakter dieses Gedichts herauszuarbeiten &#8211; ist eine ganz andere Frage. Gerade im Hinblick auf Israel muss man allerdings feststellen: Der Ton macht die Musik. Dem Komponisten der Misst&#246;ne  <a href="http://www.fnp.de/fnp/nachrichten/politik/israel-erkl-rt-grass-zur-unerwuenschten-person_rmn01.c.9744552.de.html">aber nun den Zutritt zu verwehren</a> ist, Entschuldigung wenn ich das so offen sage: Total kindisch.</p>
<p>Den kompletten Wortlaut des Grass Gedichts &#8220;Was gesagt werden muss&#8221; hat die <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/gedicht-zum-konflikt-zwischen-israel-und-iran-was-gesagt-werden-muss-1.1325809">S&#252;ddeutsche Zeitung hier ver&#246;ffentlicht</a>.</p>
<p></p>
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		<title>+6,3% Gehalt f&#252;r Besch&#228;ftige im &#214;ffentlichen Dienst</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 08:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltserhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Dienst]]></category>
		<category><![CDATA[Rationalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sockelbetrag]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Gehaltserh&#246;hung erinnert ein bisschen an die 70er Jahre, als Rohstoffkrise, &#214;lpreisschock und hohe Inflationsraten den Anfang vom Ende der alten Wirtschaftswunder Republik markierten. Auch wenn sich die Rahmenbedingungen wie z.B. hoher &#214;lpreis, aufkommende Inflation &#228;hneln, so ist doch die Ausgangssituation diesmal eine andere. Die deutsche Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren im harten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Diese Gehaltserh&#246;hung erinnert ein bisschen an die 70er Jahre, als Rohstoffkrise, &#214;lpreisschock und hohe Inflationsraten den Anfang vom Ende der alten Wirtschaftswunder Republik markierten. Auch wenn sich die Rahmenbedingungen wie z.B. hoher &#214;lpreis, aufkommende Inflation &#228;hneln, so ist doch die Ausgangssituation diesmal eine andere. Die deutsche Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren im harten internationalen Wettbewerb gut geschlagen, die Politik (fast aller Richtungen) hat viele notwendige Schritte unternommen, damit dies m&#246;glich wurde. Insofern<a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/oeffentlicherdienst244.html"> scheinen 6,3%</a> verteilt auf 2 Jahre viel, aber nicht zu viel.</p>
<p><strong>Wie werden Kommunen das bezahlen?</strong></p>
<p>Allerdings muss auch eine gerechte Gehaltserh&#246;hung finanziert werden. In Zeiten in denen Kommunen unter Zwangsverwaltung stehen und eigentlich gar keinen Handlungsspielraum f&#252;r steigende Ausgaben haben, ist die L&#246;sung schnell gefunden: <a href="http://www.politikexpress.de/dstgb-zur-einigung-im-tarifstreit-tarifabschluss-erreicht-die-schmerzgrenze-belastungen-fuer-buerger-und-wirtschaft-durch-streiks-vermieden-608264.html">Rationalisierung, Entlassung, Leistungseinschr&#228;nkung</a>. Das erh&#246;ht den Leistungsdruck auf diejenigen Angestellten und Arbeiter, die weiter mehr Leistung erbringen m&#252;ssen weil sich die Kollegenzahl lichtet und f&#252;hrt schlussendlich weder zu einer besseren Leistung f&#252;r den B&#252;rger noch zu mehr zufriedenen Mitarbeitern bei den Kommunen.</p>
<p>Eine kleine L&#246;sung h&#228;tte hier das Konzept des Sockelbetrags bieten k&#246;nnen, bei dem ein fester Grundbetrag als Teil der Gehaltserh&#246;hung zugestanden worden w&#228;re. D.h. es h&#228;tte nicht pauschale 6,3% auf z.B. 1000 Euro, sondern z.B. 200 Euro f&#252;r alle gegeben. Das h&#228;tte h&#246;heren Einkommen einen unterdurchschnittlichen Tarifabschluss beschert und untere Gehaltsgruppen deutlich besser gestellt als bisher. Im Sinne einer sozialen Ausgewogenheit ein gute, immer wieder vorgebrachte Idee, die aus<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/durchbruch-bei-den-tarif-verhandlungen-verhandlungsfuehrer-einigen-sich-auf-ueber-sechs-prozent/6462022.html"> irgendwelchen Gr&#252;nden leider nie</a> verwirklicht wird.</p>
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		<item>
		<title>Neu im Angebot: das VTB Direktbank Festgeldkonto mit monatlicher Zinszahlung</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 23:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld & Vermögen]]></category>
		<category><![CDATA[Euro Zinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Festgeldkonto]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[monatliche Zinszahlung]]></category>
		<category><![CDATA[VTB Direktbank]]></category>

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		<description><![CDATA[So ganz neu ist die Idee mit der monatlichen Zinszahlung aus Sparguthaben sicherlich nicht. Ob Sparkonto, private Rentenversicherung oder Investmentfonds, monatliche Auszahlungen gibt es in verschiedenen Formen und aus vielerlei Anlagem&#246;glichkeiten. Die VTB Direktbank bietet jetzt mit monatlichen Zinszahlungen aus dem VTB Direktbank Festgeldkonto ebenfalls eine Option das monatliche Einkommen zu erh&#246;hen. Anders als beispielsweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ganz neu ist die Idee mit der monatlichen Zinszahlung aus Sparguthaben sicherlich nicht. Ob Sparkonto, private Rentenversicherung oder Investmentfonds, monatliche Auszahlungen gibt es in verschiedenen Formen und aus vielerlei Anlagem&#246;glichkeiten.</p>
<p>Die VTB Direktbank bietet jetzt mit monatlichen Zinszahlungen aus dem<strong> VTB Direktbank Festgeldkonto</strong> ebenfalls eine Option das monatliche Einkommen zu erh&#246;hen. Anders als beispielsweise bei Fondsauszahlungspl&#228;nen wird hier durch die VTB allerdings lediglich die &#252;bliche j&#228;hrliche Zinsauszahlung in monatliche Auszahlungen aufgeteilt vorgenommen und keine anteilige Auszahlung des angelegten Kapitals.</p>
<p><strong>F&#252;r wen eignet sich ein Festgeldkonto mit monatlicher Aussch&#252;ttung?</strong></p>
<p>Prinzipiell f&#252;r jede(n), wirklich sinnvoll ist eine solche Geldanlage allerdings eher f&#252;r diejenigen, die das angelegte Kapital mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit nicht w&#228;hrend der Laufzeit ben&#246;tigen werden und ab einer etwas gr&#246;&#223;eren Anlagesumme. Oder in Zahlen gesprochen: wer z.B. 1.000 Euro anlegt und daraus jeden Monat 3 Euro Zinsen bezieht, wird wahrscheinlich keinen nennenswerten Wohlstandszuwachs f&#252;r sich daraus ableiten k&#246;nnen. Wer z.B. aus einer Lebensversicherung oder einer anderen Geldanlage 30.000 Euro zur Verf&#252;gung erh&#228;lt und monatlich 100 Euro zus&#228;tzlich zur Verf&#252;gung hat, k&#246;nnte das schon wieder ein bisschen anders erleben.</p>
<p>Wo ich grade bei Zahlen und Zinsen bin: die VTB Direktbank verringert die Zinsen bei monatlicher Aussch&#252;ttung um 0,05% p.a. und bietet somit bei monatlicher wie auch j&#228;hrlicher Zinsaussch&#252;ttung ganz klar eines der derzeit attraktivsten Angebote.</p>
<h2>VTB Direktbank Festgeldkonto Zinsen</h2>
<p><strong>Anlagedauer : J&#228;hrliche Zinszahlung / Monatliche Zinszahlung</strong></p>
<p>31-89 Tage : 2,20% / 2,15%</p>
<p>91-179 Tage : 2,30% / 2,25%</p>
<p>181-359 Tage : 2,40% / 2,35%</p>
<p>361-1079 Tage : 3,00% / 2,95%</p>
<p><strong>Weiter zur VTB Direktbank Bank geht es hier:</strong></p>
<p><!-- Beginn http://www.financeads.net/-Code --><a href="http://www.financeads.net/tc.php?t=12123C41314566T" target="_blank">Das Festgeldkonto der VTB Direktbank &#8211; hier er&#246;ffnen</a><img src="http://www.financeads.net/tb.php?t=12123V41314566T" alt="" border=0 width=0 height=0><!-- Ende http://www.financeads.net/-Code --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Selbst&#228;ndige zur Rentenvorsorge verpflichtet</title>
		<link>http://www.kurz-nachgedacht.de/laut-nachgedacht/selbstaendige-rentenversicherung-pflicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 14:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenversicherung für Selbständige]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgerechnet die Selbst&#228;ndigen sollen nach einer Gesetzesinitiative des Bundesarbeitsministeriums ab 2013 zur Einzahlung in eine private Altersvorsorge wie die Basis-Rente (R&#252;rup-Rente), eine private Rentenversicherung oder eine sonstige frei w&#228;hlbare Form der privaten Altersvorsorge einzahlen um sp&#228;ter nicht dem Staat zur Last zu fallen (Grundsicherung). Die &#220;berlegung scheint nachvollziehbar und w&#252;rde sicherlich auch den meisten Selbst&#228;ndigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgerechnet die Selbst&#228;ndigen sollen nach einer Gesetzesinitiative des Bundesarbeitsministeriums ab 2013 zur Einzahlung in eine private Altersvorsorge wie die Basis-Rente (R&#252;rup-Rente), eine private Rentenversicherung oder eine sonstige frei w&#228;hlbare Form der privaten Altersvorsorge einzahlen um sp&#228;ter nicht dem Staat zur Last zu fallen (Grundsicherung).</p>
<p>Die &#220;berlegung scheint nachvollziehbar und w&#252;rde sicherlich auch den meisten Selbst&#228;ndigen einleuchten, w&#228;re das Ministerium oder besser die Ministerin Ursula von der Leyen pers&#246;nlich, vor die Presse getreten und h&#228;tte eine Beitragsh&#246;he von min. 250 Euro plus 100 Euro f&#252;r die Absicherung gegen Erwerbsminderung gesprochen.  Nimmt man diese 350 Euro plus die 330 Euro die die gesetzliche Krankenkasse derzeit als Mindestbeitrag f&#252;r Freiwillig Versicherte (unabh&#228;ngig vom tats&#228;chlichen Einkommen) ansetzt ergibt sich eine Summe, die dem einen oder anderen Gewerbetreibenden die Zornesr&#246;te ins Gesicht zaubert.</p>
<p><strong>Arbeitslosigkeit muss abgesichert werden, Selbstst&#228;ndigkeit nicht?</strong></p>
<p>W&#228;hrend Drau&#223;en vor den Toren sofort der Kanon des „zu viel“ angestimmt wird und sich in verschiedenen Kommentaren bei <a title="FAZ" href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/rente-pflicht-zur-vorsorge-auch-fuer-selbstaendige-11692127.html">FAZ</a>, <a title="Stern" href="http://www.stern.de/politik/deutschland/altersvorsorge-von-der-leyen-will-selbststaendige-zwingen-1802876.html">Stern</a>, <a title="S&#252;ddeutsche" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/plaene-von-arbeitsministerin-ursula-von-der-leyen-selbstaendige-muessen-kuenftig-fuer-die-rente-vorsorgen-1.1314255">S&#252;ddeutsche </a>&amp; Co. der Hinweis darauf findet, dass die Selbstausbeutung endlich ein Ende haben muss und derjenige, der das nicht bezahlen kann sich eben nicht dauerhaft Selbstst&#228;ndig machen kann, erscheint mir pers&#246;nlich eine wichtige Frage gar nicht gestellt worden zu sein: wenn ich nicht arbeite, habe ich ein Anrecht auf Grundsicherung. Wenn ich mich Selbstst&#228;ndig mache, im Zweifelsfall deutlich mehr arbeite als ein normaler Angestellter, weniger Urlaub habe und mich mit sonstigen Widrigkeiten des Gesch&#228;ftslebensalltags auseinandersetze, dann soll ich im Falle des Scheiterns keinen Anspruch auf eine Grundsicherung haben?</p>
<p>Welches Signal geht von einer solchen Politik aus? Wer das Risiko einer Unternehmensgr&#252;ndung eingeht ist bl&#246;d? Wer als Selbst&#228;ndiger scheitert hat dann ein f&#252;r alle Male alles verloren, kein Geld, keine Grundsicherung? Ab unter die Br&#252;cke?</p>
<p><strong>Der Ansatz klingt logisch, doch diese Umsetzung schadet der Volkswirtschaft</strong></p>
<p>So sinnvoll der Ansatz einer Rentenversicherung f&#252;r Selbst&#228;ndige auch sein mag, werden die Vorschl&#228;ge des Ministeriums so umgesetzt wie von Frau von der Leyen beschrieben, dann wird aus meiner Sicht der volkswirtschaftliche Schaden durch verhinderte Gr&#252;ndungen die potentielle Kosten f&#252;r Selbst&#228;ndige in der Rentengrundsicherung &#252;bertreffen.</p>
<p><em>Nachtrag: Der Autor dieses Beitrags ist Selbstst&#228;ndig, freiwillig gesetzlich Krankenkassen versichert und zahlt mehr als 250 Euro / Monat in eine privat Altersvorsorge ein. Ein massiver Auftragseinbruch und die v&#246;llig unflexible Krankenkassen Beitrags-Systematik hat ihn im Jahr 2009 fast zur Insolvenz gef&#252;hrt. </em></p>
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