Archive for the 'Innovativ?' Category

Mai 20 2009

Gold-Automat in Frankfurt eingeweiht

Published by admin under Innovativ?


Zugegeben, ich bin mir nicht sicher, ob es sich einen verspäteten April-Scherz handelt, da die Geschichte aber gut und die Idee gar nicht so abwegig ist, greifen wir es an dieser Stelle doch auf. Wie die Finanacial Times Deutschland berichtet, gibt es am Frankfurter Hauptbahnhof seit gestern einen neuen Automaten. Das an und für sich wäre sicherlich keine Meldung – und schon gar nicht in der FTD – wert, ist der Bahnhof doch reich an Automaten diverser Austattung, würde dieser spezielle Automat nicht physisches Gold verkaufen.

Für knapp über 30 Euro erhält der potentielle Goldinvestor die kleinstmögliche Barreneinheit, den 1g Goldbarren. Die Idee soll kein PR Gag, sondern der Auftakt zu einer Automatenkarriere der Goldbarren werden. Rund 500 der vollautomatischen Goldbarrenverkäufer will der Initiator der Aktion, Thomas Geissler, der im Internet auch den TG Gold Supermarkt betreibt, in den nächsten Monaten aufstellen.

Als Vorteil für die Automatenkunden sieht er den vergleichsweise günstigen Verkaufspreis, wer bei seiner Bank einen Barren kaufen würde, hätte einen deutlich höheren Aufschlag auf den Goldpreis zu bezahlen als dies an einem der Automaten der Fall ist. Ganz so ernst sollten Käufer dieser Aussage allerdings nicht nehmen, bei einem aktuellen Goldpreis von rund 927 USD je Unze, was ca 678 Euro je Unze entspricht, würde der Grammpreis bei 21,84 liegen, ein Verkaufspreis von 30 Euro entspräche also einem Aufschlag auf den tatsächlichen Kurswert von rund 40 Prozent.

Tatsächlich werden kleine Barren oder auch Münzeneinheiten aber allgemein mit deutlichen Aufschlägen auf den tatsächlichen Materialpreis verkauft, so dass der Goldautomat eigentlich nur zum normalen Handelspreis Gold verkauft. Ob PR-Gag oder nicht, eine nette Geschäftsidee ist es trotzdem.

3 responses so far

Feb 22 2009

Gartentisch mit Solar-Panel

Published by admin under Innovativ?

Die Idee ist so einfach wie genial. Anstelle eines herkömmlichen Tisches montierten die US-Designer von Suntable ein Solarpanel auf vier Holzbeine und kreiert damit einen neuen ökologisch sinnvollen Gartentisch.

Zu haben ist der weltweit erste Solartisch in der Größe 80 x 140 cm und beinhaltet  in der Tischplatte einen Nickel-Metall-hybrid Akku, der bei voller Sonneneinstrahlung und einer Ladezeit von rund 4 h volle Stromkraft leistet. Die dabei gewonnene Stromleistung ist absolut ausreichend um beispielweise Handy-Akkus aufzuladen oder einen Computer zu betreiben. Wicht aus Gründen der Nutzbarkeit, der Tisch ist nicht nur wetterfest, sondern auch kratzbeständig und aus diesem Grund als ganz normaler Gartentisch geeignet.

Solar-Panele statt Tischplatte

Die Tischplatte besteht aus einem unzerbrechlichen Solarpanel, welches wahlweise Leistung für einen 12 V Anschluss oder aber 120 Volt Strom erzeugt, was der US-Norm entspricht, für europäische Maßstäbe allerdings nicht ausreicht (220 Volt Wechselstrom). Diese Einschränkung der Nutzbarkeit ist für Europäer nicht unbedingt praktisch, der bekannte 12 Volt (KfZ-Zigaretten-Anzünder) Anschluss kann jedoch auch eine ganze Reihe von elektrischen Geräten mit Strom versorgen, so dass die meisten Outdoor Gerätschaften (inkl. Notebooks) mit dem Solartisch geladen werden könnten. 

Allerdings darf angenommen werden, dass es relativ unproblematisch möglich sein sollte, ein ähnliches Modell für den deutschen oder europäischen Möbelmarkt zu entwerfen, welches dann mit 220 Volt ausreichend Spannung für alle elektrischen Geräte vorhält.

Zum Aufladen des Solartisches reichen übrigens 4 h Sonnenlicht. Dann ist die volle Leistung des Solar Panels möglich – volle Leistung bedeutet rund 150 W Leistung. Um die Sonnenempfänglichkeit zu verbessern kann in die Panele an einer Seite in einem Winkel von 90° aufgestellt werden was dann aussieht wie ein (Konzert-)Flügel, mutet zwar ein wenig seltsam an, bietet aber durchaus den Vorteil der regenerativen Stromerzeugung.

Kosten für Europäer:  – 2.200 USD zzgl. 750 USD Porto

Wer sich also gut mit einem 12 V Strom arrangieren kann und keinen Wert auf eine 220 V Spannung legt, der kann bereits jetzt in den Tisch bei der US-amerikanischen Firma Erwerbern. Für gerade mal 2200 US-Dollar zuzüglich 750 $ Transportkosten wird der Solar Gartentisch auch nach Europa verschickt. Wer also seine Nachbarn bereits zum Auftakt der Gartensaison richtig ins Staunen versetzen möchte, der kann schon jetzt bestellen und erhält in vier bis sechs Wochen (Herstellerangaben) rechtzeitig zum Beginn der Gartensaison seinen höchst eigenen Solar-Panelen-Gartentisch.

Weitere Infos zu diesem Solartisch – Suntable.net

No responses yet

Aug 08 2008

Ein Blick hinter die Kulissen von Google – Google Insights for Search

Published by admin under Innovativ?


Während man sich in Deutschland noch Gedanken darüber macht ob die Speicherung elektronischer Daten für einen Zeitraum von sechs Monaten eher zu kurz oder zu lang ist, ist Google schon einen Schritt weiter. Dort speichert man mit dem Hinweis auf die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten und dem wachsenden Usernutzen einfach alle Daten. Gerne auch nebst der entsprechenden IP Adresse um dadurch dem Nutzer dieser IP Adresse künftig passende Werbung einblenden zu können. Da sträuben sich Datenschützern die Haare, als Webnutzer bekommt man von diesem Datensammelsurium aber eher weniger mit seidenn man sucht gezielt danach. Mit dem jetzt weiter entwickelten Google Insights for Search Tool, einer Weiterentwicklung der bisherigen Google Trends Analyse erhält man erstmals einen Einblick was Google tatsächlich kann und wie detailliert einige Daten tatsächlich zur Verfügung stehen. Für Suchmaschinen Marketer wie auch Optimierer wird Google Insights for Search eventuell nicht mehr als ein nettes Spielzeug sein, für Otto Normalverbraucher aber erschließt sich mit ein paar Klicks die Webhistorie ganzer Personen oder Persönlichkeiten. Bekommt man nicht nur die Suchhäufigkeit eines beliebigen Begriffs angezeigt, sondern auch deren regionale Herkunft nach Staaten oder Bundesländern. So können beispielsweise beliebte Urlaubsziele einer Nation ausfindig gemacht werden aber auch Personen mit ihren Höhepunkten und Tiefpunkten nachvollzogen werden. Die jeweilige Suchstatistik seit 2004 wird um entsprechende Nachrichten aus verschiedenen Medien ergänzt, was bestimmte Momente gut einzuordnen hilft. Nimmt man z.B. den aktuellen Werbstar der Deutschen Telekom, Paul Potts, so sieht man gut ab welchem Moment er zu einem Star geworden war und – das ist wirklich erstaunlich, dass wie im Telekom Spot er tatsächlich von einem Moment auf den anderen so bekannt wurde, dass Informationen über seine Person mit Google gesucht wurden. Bei Paris Hilton wie auch Amy Winehouse sieht die Situation schon ein bisschen anders aus – ihre größten Google Suchanfragen Erfolge verzeichneten sie in Momenten, die einen persönlichen Tiefpunkt darstellten. Paris Hilton war gefragte, als sie aus dem Gefängnis entlassen wurde Amy Winehouse, als sie als bekannte Drogenabhängige zunächst nicht zu der Grammy Verleihung in die USA einreisen durfte. Beiden gemeinsam ist aber ein klarer Google Suchen Knick – ob dass das Ende der Karriere andeuten kann ist aber aus diesen Daten glücklicherweise nicht zu erkennen. Über die Zukunft hat selbst Google (noch) keine Macht.

No responses yet

Jul 28 2008

Cuil das bessere Google?

Published by admin under Innovativ?


Man nehme ein paar verdiente Google Mitarbeiter, deren Gedanken wie Google zu verbessern wäre, ein wenig Geld und ein bisschen Zeit und schon ist die zukünftige Konkurrenz des einstiegen Arbeitgebers perfekt. So oder so ähnlich liest sich das in diesem Tagen in dem einen oder anderen Beitrag zum Thema „Cuil“. Angriffe auf den Platzhirschen sind an der Tagesordnung, so richtig tief in das Google Revier ist dabei allerdings noch niemand – und das betrifft die Branchengrößen Microsoft und Yahoo ebenso wie die Kleinen wie z.B: Wikia von Wikipedia – vorgestoßen. Cuil.com hat sich dennoch den Anspruch auferlegt den Google Such-Algorithmus zu verbessern und die Suchergebnisse optisch besser aufzubereiten. Letzteres ist gut gelungen, das wird man sicherlich auch beim Branchenprimus mit Aufmerksamkeit verfolgen. Der stetig steigende Anteil von Internet Nutzern mit schnellen Breitbandverbindungen bietet die Chance zunehmend auch Bilder und optisch aufbereitete Suchergebnisse zur Verfügung zu stellen, was sich Cuil.com zu Nutze macht. Im ansprechenden 3-Spalten Design werden einfache graphische Elemente zusammen mit den jeweiligen Suchergebnissen angezeigt, anstelle des 1-Zeilen Suchergebnis Textes bei Google, der häufig durch vor allem durch eine Ansammlung von Keywörtern brilliert, bietet Cuil.com einen Fliesstext, der einen tatsächlichen Eindruck des zu erwartenden Inhalts zulässt.

Bis dahin kann man den Cuil-Machern also durchaus eine zumindest zeitgemäße Aufbereitung, wenn nicht sogar Verbesserung des System Google bescheinigen. Der Kern einer Suchmaschine besteht aber nun mal in der Suchergebnis Relevanz, einer Wettkampfdisziplin in der bisher niemand dem Unternehmen aus Mountain View auch nur annähernd die Führungsposition streitig machen konnte. Auch Cuil.com hat hier zumindest aus Deutscher Sicht so schnell kein Potenzial Google als Nummer 1 Suchmaschine abzulösen. Auch wenn die Cuil-Bots bereits seit Monaten Websites indizieren und mittlerweile die Größenordnung des Google Datenbanksystems erreicht haben, so ist das Auffinden zumindest bei deutschen Begriffen noch keine Selbstverständlichkeit. Das ist allerdings tatsächlich nur eine Frage von Zeit und Ausdauer, bis hier eine ähnliche Suchdichte erreicht werden kann wie es Google bietet.

Welche Qualität die Suchergebnisse dann bieten werden und wie sehr sich Nutzer von dem ebenso hübschen wie praktischen Design verführen lassen muss abgewartet werden, letztendlich wissen die Macher von Cuil allerdings recht gut was und wie es tun. Nicht umsonst befindet sich unter den Gründern einer der Google Entwickler, die den magischen Such-Algorithmus in den letzten Jahres weiterentwickelt haben – und die Kopie ist meistens besser als das Original, auch wenn sie vielleicht nicht mehr soviel Spaß macht…. Möglich, dass mit der Cuil tatsächlich erstmals ein Anwärter auf die Google Suchmaschinen Allmacht entsteht. Darüber entscheiden werden Millionen von Suchmaschinen Nutzern.

Nachtrag im November 2010 – innovative Technik alleine nützt wenig, wenn eine Suchmaschine keine Nutzer für sich begeistern kann. Nach gutem Start konnte Cuil keine weiteren Highlights in der Öffentlichkeit platzieren. Keine Highlights, keine Besucher – und jetzt auch kein Cuil mehr wie bei blogsoptimieren berichtet wird.

No responses yet

Feb 18 2008

digsby führt Messenger & E-Mail zusammen

Published by admin under Innovativ?

Die Möglichkeiten der verschiedenen Messenger Dienste sind toll, leider gibt es im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis immer wieder Personen, die unbedingt ein anderes System als das von einem selbst favorisierte bevorzugen. An kommunikativen Tagen führt das dazu, dass gleich mehrere Fenster blinken, dass ICQ Buddys, MSN Kontakte oder auch Google Talker alle gleichzeitig den Kontakt suchen und man von Fenster zu Fenster springen muss um die verschiedenen Chats zu führen. Digsby beendet das Durcheinander in dem es einfach alle Kontakte in einem Fenster zusammenführt. So simpel die Idee, so praktisch der Nutzen. Ähnlich anderen Messenger-Diensten lädt man einfach die Software aus dem Netz und trägt die verschiedenen Messenger-Konten bei digsby ein – und kann darüber hinaus auch gleich eigene E-Mail Adressen innerhalb des Accounts verwalten.

Digsby aktuell noch als Beta Version

Noch ist digsby nur als Vorabversion verfügbar, dass dieser Status bald verlassen wird ist schwer anzunehmen, es besteht nicht nur ein tatsächlicher Bedarf für eine solche Software, sie wird vermutlich auch in kurzer Zeit eine gigantische Reichweite für Werbetreibende – zu Lasten der bisherigen Messenger-Dienste – aufbauen können. Wer alle Kontakte in einem Fenster verwalten kann, kommt weniger oft bei ICQ vorbei und muss nicht erst als neuer Messenger-Nutzer oder neu digsbyianer gewonnen werden. Praktischem User-Nutzen und geringem Installations-Aufwand steht demnach ein gut ausbaubares Geschäftskonzept gegenüber, welches schnell an Reichweite gewinnen sollte und entsprechend leicht potentiellen Werbekunden als Plattform dienen kann.

One response so far

Jan 29 2008

Napster heißt jetzt Qtrax!

Published by admin under Innovativ?

Damals, als der Internetuser noch glaubte es gäbe in den wwweiten keine Urheberrechte und er würde ohnehin nicht erwischt, wenn es sie doch gäbe und er sie missachtete, damals rund um das Jahr 2000 war die große Zeit Napsters. Dort konnte jeder, der in der Lage war eine stabile Internetverbindung mit ausreichendem und vor allem bezahlbarem Datenvolumen aufzubieten, Musik aus dem Internet laden – völlig kostenlos, völlig illegal.

Aus irgendwelchen schon damals schwer nachvollziehbaren Gründen hat ausgerechnet die für Bücher- und Medienvertrieb bekannte Bertelsmann Gruppe das Unternehmen Napster erworben und geriet damit inmitten der Auseinandersetzung um die musikalischen Urheberrechte. Als diese Fragen geklärt, die letzten Anwälte bezahlt und der Rauch sich verzogen hatte, waren die Nutzer weiter gezogen. Peer-2-peer brauchte kein Napster und kein Shawn Fanning, aber so ist es oft, die Ideengeber haben den meisten Ärger und den kleinsten Nutzen. Große Brüder von kleinen Schwestern kennen das.

Aber zurück zum Thema – Napster heißt jetzt Qtrax. Der alte Traum vom kostenlosen Download wurde wiederbelebt, diesmal allerdings unter der offiziellen Erlaubnis der großen Plattengesellschaften (EMI, SonyBMG, Universal Music Group und Warner Music Group). Wie zu den Anfängen kann jeder Internet Nutzer seine eigene MP3s auf das Portal hochladen und gegen andere tauschen. Als Service steuert Qtrax einen Virenscan bei, damit der Genuss der getauschten Dateien auch garantiert virenfrei erfolgen kann.

Womit verdient Qtrax Geld?

Ganz banal mit Werbung. Die Einnahmen werden unter den betroffenen Plattenfirmen. Künstlern und Verlagen aufgeteilt, darüber hinaus fallen keine Kosten an. Es sieht ein bisschen so aus, als hätte sich die Branche beschlossen an Dingen, die sie nicht ändern kann wenigstens auch Geld zu verdienen.

Das Interesse an Qtrax hat übrigens den Server über seine Belastungsgrenzen strapaziert, außer einer kurzen Einleitung und ein paar Grundinformationen zur Funktionalität ist nicht viel zu sehen. Wer dennoch Musik kostenlos aus dem Netz beziehen möchte kann das z.B. auch bei Deezer tun, hier muss noch nicht mal ein Titel hochgeladen werden, die gefundenen Stück laufen als Datenstream.

Continue Reading »

No responses yet

Jan 06 2008

General Mobile G777 – Handy für Filmfans

Published by admin under Innovativ?

Was hat ihrem Mobiltelefon noch gefehlt? Genau, die Möglichkeit Spielfilme bequem anzuschauen. Bislang musste man sich einen iPod zum Handy leisten und konnte somit telefonieren und gleichzeitig einen Film schauen. General Mobil macht mit dem Handy G777 Schluss mit der Zweigerätesamkeit. Im Umfang des G777 Handys ist nämlich auch eine Brille enthalten, welche einfach an das telefon angeschlossen wird und dann die Bilder im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen führt. Mittels zweier Monitore, die in die Brille eingebaut sind kann man sich wie in dem alten VISA Kreditkarten Werbespot Spielfilme anschauen – sofern diese nicht größer als 2 GB Platz benötigen, mehr Speicherplatz kann das G777 leider nicht verarbeiten.

Die kleinen Brillen Monitore haben es in sich, sie sollen nach Angaben des Herstellers einem 50 Zoll-Bildschirms aus ca. drei Meter Entfernung entsprechen. Wie Augenfreundlich die ganze Sache ist und ob der mitgelieferte Akku bis zum Filmende reicht bleibt dabei zunächst offen. Glaubt man den Hersteller Angaben soll das General Mobile G777 eine Sprechzeit von bis zu 220 Minuten und Stand-by-Zeit von bis zu 100 Stunden bieten, was in etwa dem Herrn der Ringe Film Teil 1 – Die Gefährten plus ein bisschen telefonieren entsprechen würde.

Wem sehen zu einnötig ist kann es alternativ auch mit lesen probieren, das G777 soll auch die Möglichkeit bieten ebooks wiederzugeben. Über Kurzgeschichten oder aktuelles aus der Tagespresse wird die Akkuleistung hinaus allerdings nicht reichen. Wer jetzt glaubt er könne sich auch das Internet auf die Handybrille legen und somit entspannt surfen ohne ständig das Bild hin und her scrollen zu müssen wird allerdings enttäuscht – die schnellste Datenleistung baut das General Mobile G777 über GPRS auf, was nun wahrlich nicht zeitgemäß ist.

Kurzum – sicherlich eine Idee für alle diejenigen, die ein Mobiltelefon für mehr als telefonieren besitzen – für eine wirkliche Innovation hätte aber an der Datentransfergeschwindigkeit nicht gespart werden dürfen.

No responses yet

Jan 05 2008

Thema Hundewaschanlage

Published by admin under Innovativ?

So ab und zu lohnt der Blick in die Tageszeitung, jenes in der Vorinternetzeit schnelle Medium, welches heute nur “alte” Nachrichten von gestern zusammenfassen darf, doch. Ob sich die Redaktion hier auf Kernkompetenzen besinnt und über lokale Neuigkeiten berichtet, oder die Idee genauso skurril-faszinierend findet wie der Autor dieses Beitrags und deshalb eine viertel Seite Platz für Text und Bild schafft bleibt dabei offen.

In Rüdesheim eröffnet die erste Hundewaschanlage des Rheingau

Neben Rheingauer Wein und Rüdesheimer Drosselgasse steht demnach eine dritte Attraktion zur Verfügung, die Hundewaschanlage. Die Ähnlichkeiten mit einer Autowaschanlage sind allerdings begrenzt, zwar gibt es Wasser, Schwamm und anschließend eine sanfte Abtrocknung mittels Fön, aber Hand anlegen muss Herrchen oder Frauchen dann doch noch. Innenraumreinigung, Unterbodenwäsche und Lackpflege sind ebenfalls ausgeschlossen, dafür können Hundebesitzer aber die Auswahl des Shampooniermittels aussuchen und nach belieben in an dem Fell ihres Vierbeiners anwenden.

Die Mühe lohnt sich zumindest im Vergleich zum automobilien Gegenstück, die Tier-Wäsche in einer Hundewaschanlage ist deutlich günstiger als das große Vorbild und macht auch deutlich weniger Dreck. Zumindest sollte nach erster Einschätzung ein Ölabscheider überflüssig sein und die Herrchens Badewanne, welche sonst als Vierbeiner Waschsaal diente, nebst komplettem Badezimmer schonen.

Macht so was Sinn?

Die Frage kann nur jemand stellen der entweder noch nie ein Tier zu Hause gebadet hat, oder aber nur über ein kleines und kurzhaariges Haustier der Rasse Hund verfügte. Stellen Sie sich zum Beispiel einen Afghanischen Windhund mit Wasseraversion vor. Der ist schneller aus der Wanne als sie denken und schneller aus dem Bad als sie befürchten. Die nachfolgende Wischorgie geht gut und gerne als Frühjahrsputz durch und lässt die Frage nach dem Sinn einer Hundewaschanlage nie wieder aufkommen. Bleibt nur die Frage – Wie viele Afghanische Windhunde mit Wasseraversion gibt es? Reicht das um eine solche Anlage tatsächlich zu betreiben? Kurz nachgedacht meint: Bestimmt.

No responses yet

Dez 14 2007

Google knol – Google plant das bessere Wikipedia

Published by admin under Innovativ?

Ein Wikipedia ist nicht genug. Zumindest sieht das Google so und startet mit „Knol“ (abgeleitete von Knowledge = Wissen) einfach ein Konkurrenzprojekt. Das knol-Konzept ist nahezu identisch, User sollen Wissen im Internet hinterlegen, die Teilnahme ist kostenfrei, jeder der möchte kann mitmachen. Zusätzlich sollen die Autoren allerdings auch Ihren Namen veröffentlichen können und Änderungen an ihren Beiträgen durch ein Freigabe-Mechanismus besser überwachen/steuern können.

Ähnlich einem Blog-Modul können von anderen Usern Kommentare abgegeben werden und Fragen zum Artikel gestellt werden. Ziel von knol ist es den Autor weiter in den Mittelpunkt zu rücken. Während Wikipedia eine Art von Konsenswissen darstellt, welches seinen teils sehr umfangreichen Wissensbestand aus dem Wissens- und Erfahrungsschatz vieler bezieht, wird knol eher zu einer “Wissen-des-Einzelnen-Veranstaltung”.

Kurz nachgedacht klingt Google knol ein bisschen wie die Weiterentwicklung des Google Base Konzepts und hat große Ähnlichkeiten mit den mittlerweile als Artikelportalen bekannten Textportalen für jedermann. Das ist gut um die Reichweite von Google Adsense zu steigern, aber weniger gut um Wissen auszutauschen und sich gegenseitig Informationen zu geben, die dem weiteren Wissensausbau hilfreich sind.

So gesehen lebt Wikipedia genau von dem was Google knol nicht haben wird – freiwilliges Engagement von Vielen – nicht nur von einigen Autoren. Schwer vorstellbar, dass sich Google hier einen Misserfolg leistet, mindestens ebenso schwer vorstellbar das die engagierten Wikipedia Fans und Wikianer in Scharen zu Google überlaufen.

No responses yet

Dez 06 2007

TomTom künftig mit lokalen Informationen von Google

Published by admin under Innovativ?

Mit Kooperationen und Fusionen ist das immer so eine Sache, manchmal ist für Außenstehende erst auf den letzten Blick erkennbar, welchen Effekt eine Zusammenarbeit wirklich bieten soll. Bei der jetzt öffentlich gemachten Zusammenarbeit zwischen dem niederländischen Navigationssystem Hersteller und Google scheint der Vorteil für beide Seiten so offensichtlich, dass man sich fast fragen muss, warum da bisher noch niemand drauf gekommen ist. So allgegenwärtig Google auch sein mag, der lokale Anzeigenmarkt ist dem Unternehmen bislang nahezu verschlossen geblieben.

Wer in nächster Nähe einen Arzt, Anwalt oder ein Restaurant sucht, verlässt sich nicht auf Google sondern auf das Telefonbuch, die gelben Seiten oder Empfehlungen von Ortskundigen. Google hat zwar über die lokalen Einträge eine durchaus ansehnliche Informationsdichte binnen kurzer Zeit erreicht, aber so recht genutzt wird sie dennoch nicht. TomTom als Hersteller von Navigationssystemen bietet die genaue Kenntnis über Straßen und Hausnummer, alleine an Informationen was an diesen Stellen sich außer Tankstellen und Hotels verbergen könnte fehlt.

Diese beiden Informationspools zusammenzulegen und damit den genauen Standort und die passenden Hintergrundinformationen zu den umliegenden Straßenzügen zu bietet einen echten Mehrwert, der von den Tom-Tom Benutzern sicherlich gerne genutzt wird und somit Google auch den Eintritt in den lokalen Markt ermöglicht. TomTom bietet durch die neue Fülle lokaler Informationen einen klaren Informationsvorsprung gegenüber konkurrierenden Navigationssystemen, der in dieser geballten Form aktuell nur von einem einzigen Anbieter, nämlich Google bereitgestellt werden kann. Sicherlich wären z.B. im Deutschen Markt auch über den DeTeMedien Verlag als Herausgeber der Gelben Seiten entsprechende Lokaldaten zu bekommen, allerdings endet auch deren Wissen auch spätestens an den Sprachgrenzen des benachbarten Auslands.

No responses yet

Next »