Tja. Jetzt ist es mal wieder rum. Die Geschenke sind ausgepackt, begutachtet und – soviel Mühe auch darin steckte etwas Passendes zu finden – nicht immer das Richtige. Während es Kindern meist schnell anzusehen ist ob es gefällt oder nicht, fragen die älteren schon mal nach dem „Bon“, mit dem das Umtauschen eventuell möglich wird oder verschwinden still und leise vor den Heimcomputer. Ganz heimlich sieht man dort die Lichter blitzen. Der Fotoapparat soll es richten, schick fotografiert erfreut sich eBay in den Tagen nach Weihnachten allergrößter Beliebtheit. Zumindest bei falsch Beschenkten und Schnäppchenjägern.

Auch für Einzelhändler könnte sich in diesem Jahr die Nach-Weihnachtszeit zu einem echten Renner Kassenschlager entwickeln. Rund 20 Prozent des vorweihnachtlichen Umsatzes wurde in Form von Geschenkgutscheinen verzeichnet, der Run auf die Schnäppchen geht also sofort nach den Feiertagen los. So mancher Einzelhändler hat sich sogar zu einem Frühstart verleiten lassen und ist bestens vorbereitet wenn die Feiertage enden. Mit einem großen Hinweis auf den WSV (in diesem Fall Weihnachts-Schlussverkauf) überraschte der eine oder andere Einzelhändler bereits am 24.12. seine Kunden. Aber warum auch nicht, kurz vor Weihnachten ist auch irgendwie kurz nach Weihnachten.

Nach dem Fest ist vor dem Fest

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