Archive for Oktober, 2009

Okt 27 2009

Testsieger Tagesgeldkonto von 1822direkt Bank

Published by Jan under Geld & Vermögen



Auszeichnung

Nicht nur Stiftung Warentest, auch n-tv und der Finanzmakler und Anbieter von Finanzvergleichen, FMH (die Tabellen kennt man aus der lokalen / regionalen Tageszeitung), vergleicht und bewertet die aktuellen Zinsangebote unterschiedlicher Banken und Sparkassen.

1822direkt Tagesgeldkonto Testsieger Kategorie Inlandsbanken

Gewinner oder genauer gesagt Testsieger der Kategorie Inlandsbanken wurde in der aktuellen Vergleichsreihe die Tochter der Frankfurter Sparkasse, die 1822direkt Bank. Dieses bietet mit dem Tagesgeldkonto CashSkyline das seit Monaten bestverzinste Tagesgeldkonto welches nicht nur kostenlos ist, sondern eben auch der Deutschen Einlagensicherung unterliegt, eine absolute Ausnahme unter den bestverzinsten Tagesgeldkonten.

So findet sich denn auch auf Platz zwei der Bestenliste die Deutsche Dependance der türkischen Ziraat Bank, welche ebenfalls dem Deutschen Einlagensicherungsfonds angehört und mit derzeit 2,05% Guthabenzinsen – ohne die Einschränkung einer Mindest- oder Höchstbetragsbegrenzung, ein wenn auch weniger gut verzinstes, so dich enorm kundenfreundliches Angebot zur Auswahl bietet.

Tagesgeldvergleich – Platz 3 geht an SKG Bank

Platz 3 im Tagesgeldkonten Test wurde in diesem Jahr der SKG Bank verliehen, die mit 1,75% Zinsen auf das 6-monatige Festgeld und 2,05% auf Tagesgeld ein ebenfalls kontinuierlich gutes Angebot aufbieten konnte. Aus welchem Grund sich die Jury für die SKG und gegen die große Schwester DKB entschieden hat bleibt allerdings unklar. Den Kunden kann – und darf es egal sein, sie erhalten ein identisches und gutes Angebot von beiden Banken, in Sachen Haftung gehört die SKG Bank nicht nur dem Einlagensicherungsfonds an, sondern verfügt auch über eine Patronatserklärung der DKB, die wiederum zum Konzern der Bayerischen Landesbank gehört und bereits als systemrelevant eingestuft wurde. Mehr Sicherheit bei der Einlage geht also kaum.

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Okt 21 2009

BMW Bank erhöht Tagesgeld Zinsen

Published by admin under Geld & Vermögen

Zuletzt war es im Wettbewerb um den Tagesgeldkunden ruhig geworden. So ruhig, dass man fast glauben konnte, die konkurrierenden Banken würden sich gegenseitig belauerten um nicht den ersten Zins-Schritt tun zu müssen.

Das Ende des Stillhaltens könnte jetzt in greifbare Nähe gerückt sein, nachdem sich vor ein paar Tagen die ING DiBa mit einem befristeten 2,5% Aktionszins in Position brachte, zieht jetzt die BMW Bank mit einer Erhöhung des Tagesgeld Zinssatzes auf 1,85% nach.

Das reicht für die BMW Bank zwar immer noch nicht für eine Platzierung unter den Top 3 Tagesgeldkonten, bietet aber für Sparer zumindest ein bisschen Hoffnung, dass jetzt wieder mehr Dynamik in den Wettbewerb kommt und Guthabenzinsen vielleicht moderat steigen werden.

Die Rahmenbedingungen des BMW Bank Tagesgeldkonto im Schnelldurchlauf – kostenlose  Kontoführung, täglich verfügbare Einlage mit 1,85% verzinst (BMW Online-Tagesgeld), Einlagensicherung durch den Einlagensicherungsfonds d.h. eine Sicherung pro Kunde von 180 Mio. Euro und natürlich Kontoführung per Internet auf einem BMW Bank online Tagesgeldkonto.

Wer mehr als die 1,85% der BMW Bank erhalten möchte, kann sich guten Gewissens mit den Angeboten der 1822direkt, Netbank oder der DKB beschäftigen. Alle drei Konten bieten mehr als 2 Prozent Zinsen bei täglicher Verfügbarkeit. Eine Übersicht von Tagesgeldkonto Angeboten finden Sie in unserem Tagesgeldkonto Überblick zusammengestellt.

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Okt 20 2009

Wenn Jack das Fell über die Ohren gezogen wird

Published by admin under Laut Nachgedacht

 

Das Internet, so konnte wir noch vor wenigen Wochen im Wahlkampf um den neuen Bundestag von dem einen oder anderen Volksvertreter vernehmen, das Internet, das ist wie der Wilde Westen, da herrscht weder Recht noch Gesetz. Dass das nicht der Fall ist – oder eigentlich doch – zeigt der aktuelle Fall Jack Wolfskin, wo man eigentlich genau das gemacht hat, was das Gesetz vorschreibt und dafür jetzt dennoch das Fell über die Ohren gezogen bekommt.

Die Geschichte selbst dürfte sich zwischenzeitlich herumgesprochen haben – die mittlerweile nicht mehr nur Wander-Fans bekannte Kleidungs- und Outdoor-Marke hat eine Tatze als Markenlogo, welche mit hohem Werbeaufwand der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Leider, so sieht man das vielleicht derzeit auch bei Jack Wolfskin, ist dieses Logo so nahe liegend, dass eigentlich jeder Vierbeiner-Fan auf seiner Internetseite eine ähnliche Tatze zum Ausdruck seiner Tierliebe anbringt. Das ist nachvollziehbar, passt gut und stellt für die viele Internetnutzer oder Verbraucher auch kein Problem dar, Tatzen stehen eben für Tiere und auch für Jack Wolfskin. Nutzt Jack Wolfskin eine Logo-Tatze, passt das von der Logik her mindestens genauso gut oder schlecht wie bei einem Katzenliebhaber oder einem Kleintierzüchter Verein (oder eine Tageszeitung mit passender Abkürzung, die auch mit Jack Wolfskin im Streit lag).

Gesetz unterscheidet nicht zwischen Hobbyhersteller und Fälscher

Bis zu diesem Punkt dürften sich die Überschneidungen auch für Jack Wolfskin in einem halbwegs erträglichen Rahmen halten – so lange niemand dieselbe oder eine sehr ähnliche Tatze benutzt um damit Textilien, also das Kerngeschäftsfeld von Jack Wolfskin, zu bedrucken, könnte man als Markeninhaber darüber hinwegblicken. In dem Moment wo diese Textilien-Marken-Nutzungs-Grenze überschritten wird muss Jack Wolfskin allerdings tätig werden um die eigene Marke zu schützen, da dies eben zur Grundlage des auszuüben Markenschutzes gehört. Würde Markenschutz grundsätzlich nur bei „großen“ Produktkopierern durchgesetzt, wäre es deutlich schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich, die Marke im Streit mit einem „großen“ Gegner durchzusetzen. Da Markenschutz-Gesetze (das Strafmaß schon) nicht zwischen Deutschen Hobbyherstellern und chinesischen Fälschern unterscheiden, wird zwangsläufig ein Heimarbeitstextil mit Tatze ähnlich heftig angegangen wie der chinesische Hersteller eines Jack Wolfskin Produkt-Klons.

Allerdings – und an dieser Stelle muss ich zwangsläufig in den Tonfall der empörten Blogger einfallen – hätte ein bisschen mehr Feingefühl im Umgang mit Hobbyherstellern den jetzt erlittenen Gesichtsverlust vermeiden können.

Ein bisschen weniger Wolf und dafür mehr Schafspelz hätte vielleicht geholfen

Auch wenn es vielleicht viel Mühe und zusätzlichen Aufwand bedeutet, wäre es durchaus möglich gewesen anstelle einer Abmahnung mit Kostennote den Betroffenen einen Hinweis auf ihr Fehlverhalten mit Androhung von Konsequenzen zu übermitteln. Oder – um die eigene so enorm auf Sympathie getrimmte Marke zu stärken – jenen Hobbyherstellern ihre Werke abzukaufen und sie z.B. als „Fan-Artikel“ für einen guten Zweck zu versteigern. Bei der Gelegenheit hätte man durchblicken lassen können, dass es sich hierbei eigentlich um einen Markenverstoß handelt, den man aber natürlich nicht ahnden möchte, weil man eine nette Firma ist und der Hobbyhersteller, jetzt wo er über sein Fehlverhalten aufgeklärt wurde so etwas ja nie wieder tun wird.

So wurde die Chance als erster bekannter Markenhersteller die Zwänge des Markenschutzes zu überwinden und sogar einen Nutzen daraus zu ziehen, wurde somit vergeben – im Falle des Unternehmens Jack Wolfskin darf man aber sicherlich davon ausgehen, dass die öffentliche Schelte zu einem Umdenken führen wird, wer seine Marke auch als Innovationsführer positioniert, wird auch dieser Aufgabe gewachsen sein.

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Okt 19 2009

Lebensversicherungen sparen Überschussbeteiligungen

Published by admin under Geld & Vermögen

Die Lebensversicherung taugt als Absicherung des eigenen Alters auch nur noch bedingt. Das zumindest scheint die logische Konsequenz aus der aktuellen Wirtschaftskrise und dem niedrigen Zinssatz der Zentralbanken. Gerade Deutsche Versicherungen investieren aus Gründen der Anlagesicherheit die Beitragszahlungen der eigenen Kunden überproportional stark in sichere Geldanlagen wie z.B. Staatsanleihen, welche derzeit mit kaum mehr als Null (!) Prozent verzinst werden. Auch wenn diese Nullzins-Politik vornehmlich kurzlaufende Staatsanleihen betrifft, so sinken gleichzeitig auch die mit langfristigen Staatsanleihen zu erzielenden Renditen, was sich nicht nur negativ auf die Erlössituation der Banken, sondern eben auch auf die Überschussbeteiligungen der Kunden auswirkt.

Lebensversicherungen mit 2,25 Prozent Garantiezins

Niedrige Zinsen alleine sind allerdings nicht ausschlaggebend für die niedrige Überschussbeteiligung. Vielmehr ist es ein gesetzlich verordnetes Problem, da Versicherungen ihren Kunden einen garantierten Zinssatz von mindestens 2,25 Prozent pro Jahr auf das angelegte Vermögen anrechnen müssen. Wer über einen älteren Lebensversicherungsvertrag verfügt hat sogar den früher bestehenden Anspruch auf 4 Prozent Verzinsung pro Jahr und erhält unter den derzeitigen Umständen einen wahrlich fürstlichen Zinssatz. Dieses Renditeversprechen zu erfüllen wird jedoch für kleine wie auch großer Versicherungen immer problematischer, müssen neben der eigenen Verwaltung, dem Risikomanagement auch die Kosten für Vertrieb und Ausschüttungs- bzw. Schadensrücklagen erwirtschaftet werden, was zusätzlich auf die Rendite der Versicherungskunden schmälert.

Ein Dilemma – Policenkosten rauf oder Personalkosten runter?

So kommt es, dass für dieses wie auch für die nächsten Jahre eher geringe Überschussbeteiligungen zu erwarten sind, die erst dann wieder ansteigen können, wenn entweder die Kosten innerhalb der Policen deutlich angehoben werden und damit die Berechnungsbasis des Kundenguthabens deutlich sinkt (was aber der Wettbewerb in diesem Bereich kaum zulassen dürfte) oder aber die Versicherungen deutliche Restrukturierungen vornehmen (also Personalkosten sparen) und gleichzeitig das eigene Anlagenmanagement weg von niedrig verzinsten Staatsanleihen zu alternativen Anlageformen wie z.B. Immobilien oder auch Aktien verlagern.

So lukrativ andere Anlageformen auch sein mögen, sie erhöhend nicht nur die Gewinn-, sondern eben auch die Verlustchancen und bedürfen deshalb einer erhöhten Risikovorsorge, was ebenfalls die Überschussbeteiligungen der Kunden drücken wird. Abseits des Kundennutzens wirft eine solche Anlageveränderung eine zweite wichtige Frage auf, die vor allem volkswirtschaftliche Bedeutung besitzt. Wenn Versicherungen nicht mehr in großem Stil Staatsanleihen kaufen, wie will ein Staat seine zusätzlichen Milliardenausgaben für z.B. Konjunkturprogramme finanzieren?

Was dann die letzte Frage aufwirft: Was passiert, wenn die Bundesrepublik Deutschland keinen Käufer für die eigenen Schuldtitel findet und seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann? Dann spätestens wird der Versicherungsgarantiezins weiter und deutlich gesenkt und die Steuerbefreiung für Lebensversicherungen wieder eingeführt, egal welche Regierung dies dann zu verantworten haben wird.

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Okt 14 2009

Deuter muss Fachhändler Rabatte in Kauf nehmen

Published by admin under Aktuelles

Wachsender Einfluss von Onlineshops und preissensible Kunden bringen die Preispolitik und das Markenansehen so manches Markenherstellers in Bedrängnis. Nicht selten sehen sich Markenhersteller einer wachsenden Anzahl von Händlern gegenüber, die sich gegenseitig im Kampf um den kleinsten Preis in Rabattschlachten überbieten und dabei ganz nebenbei aus der hochwertigen Marke einen quasi Ramschartikel im Dauerausverkauf machen.

Das entzürnt nicht nur Marketingabteilungen, die das mühsam aufgebaute Markenbild in Gefahr sehen, sondern auch jene Händler, die sich an die unverbindlichen Preisempfehlungen des Herstellers halten und unter den Rabatten der Mitbewerber zu leiden haben.

Um der unübersichtlichen Lage Herr zu werden gehen Hersteller vielfach rigoros vor – wer dauerhaft die Grenzen von Rabatt zu Discount überschreitet wird nicht mehr beliefert. Das sichert Markenwerte und treuen Händler ein auskömmliches Einkommen.

Deuter muss Rucksäcke an Fachhändler liefern

Vor dem Landgericht München wurde jetzt der Fall des Rucksack Herstellers Deuter gegen einen Fachhändler verhandelt, der mit Rabatten Kunden gewonnen und scheinbar Mitbewerber wie auch den Hersteller so lange verärgert hatte, bis Deuter die Lieferungen an den Fachhändler in Wangen bei Göttingen einstellte.

Dies ist, wie die Richter des Landgerichtes entschieden (AZ: 11HK O 3139/09) nicht statthaft, da es sich bei dem Händler um einen Fachhändler handelt, dessen Kunden davon ausgehen dort auch die entsprechenden Fachprodukten bzw. Marken erwerben zu können. Der einseitige Lieferstopp seitens Deuter ist demnach aufzuheben und die Belieferung wieder durchzuführen, damit der Händler seiner Tätigkeit nachgehen und diese Deuter Produkte verkaufen kann.

Gilt nur für Fachhändler

Interessanter weise wurde durch das Gericht eine klare Trennung zwischen der Belieferung des Fachhandels und möglichen Internetflohmärkten wie z.B. Ebay vorgenommen. Während es Fachhändler im stationären Handel wie auch im Internet möglich sein muss Deuter Artikel zu verkaufen um ein vollständiges Sortiment vorzuhalten, gilt dies für nicht spezialisierte Shops oder Handelsplätze wie Ebay nicht. Ein Gewerbeschein alleine wird also auch zukünftig nicht ausreichend sein um die Preisschlacht der Markenartikler neu zu entfachen, etablierte Fachhändler – wie immer diese sich auch als solche beweisen müssen – können sich allerdings freuen. Ab sofort ist der Preisnachlass kein Grund mehr für einen Lieferstopp seitens eines Herstellers.

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Okt 12 2009

Konsum statt Sparen

Published by comment under Geld & Vermögen

Die Deutschen reagieren auf die Wirtschaftskrise ungewohnt amerikanisch: Sie leihen sich Geld und geben es aus. Das zumindest hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in einer Umfrage unter 2000 Verbrauchern im Monat September herausgefunden. Demnach halten zwar 65 % der Befragten Sparen grundsätzlich für sinnvoll, in der eigenen Situation reduzieren sie aber die Sparleistung lieber und schaffen Sachwerte in Form von Möbeln, Waschmaschinen oder auch – der Abwrackprämie seis gedankt – Autos an.

Die derzeit attraktiven Rabatte und das gesunkene Vertrauen in die Aktienmärkte und das derzeit historisch niedrige Zinsniveau machen diesen Gesinnungswandel möglich. Wer dennoch spart, so fand man bei der GfK heraus, der nutzt lieber Sichteinlagen wie z.B. ein Tagesgeldkonto um das eigene Geld zu verwahren.

Nur 16 Prozent wollen mehr Geld als bisher sparen

Aller Bankenkrisen zum Trotz befinden Deutsche Sparer diese Form der Geldanlage sicherer als Aktien oder Investmentfonds. Nur 16 Prozent der Befragten wollen angesichts der unsicheren Zeiten die eigene Sparleistung erhöhen, 52 Prozent behalten ihre bisherige Sparstrategie unverändert bei. Besonders deutlich wirkt sich der Rückgang der Sparleistung bei jenen Befragten aus, die mit einem Einkommen von unter 1.500 Euro pro Monat zu den Geringverdienern gezählt werden. Hier gaben rund 30 Prozent der Befragten an die eigene Sparvorsorge zu reduzieren.

Inwieweit sich Änderung des Vorsorgeverhaltens auch auf die Altersvorsorge auswirkt wurde von GfK nicht erhoben, es darf jedoch angenommen werden, dass viele der Befragten keine allzu scharfe Trennung zwischen Altersvorsorge und Sparen vornehmen, so dass das Jahr 2009 für die Versicherungswirtschaft ein Kosten-Sparjahr werden könnte.

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Okt 07 2009

Finanzkrise senkt Bereitschaft zur privaten Altersvorsorge

Published by comment under Geld & Vermögen

Die Finanzkrise oder besser gesagt deren Auswirkungen Kurzarbeit, Ausfall von Bonifikationen und Personalfreisetzung senken die Bereitschaft zur privaten Altersvorsorge deutlich, wie jetzt eine Altersvorsorge-Studie der Postbank herausgefunden hat. So wirklich überraschen kann das aber eigentlich nicht, stehen doch gerade die Banken als Verursacher der Finanzkrise derzeit unter öffentlicher Beobachtung, was wenig dazu beitragen dürfte die Lust am Konsum zu dämpfen und die Begeisterung für Basis- oder Riester-Rente zu wecken.

Besonders Sparer, die der mittleren Einkommensschicht zuzuordnen sind, d.h. jene, die über ein monatliches Nettoeinkommen zwischen 1500 und 2499 Euro verfügen stellen sich derzeit quer, wenn Berater Ihnen die Vorzüge der frühen Altersvorsorge vermitteln möchten und geben im Rahmen der Studie an, künftig nicht mehr Geld für die Altersvorsorge einzuplanen.

Vielleicht müssen sie das auch gar nicht, weil sie zu denjenigen gehören, die bereits im Alter von 25 Jahren eine jener 132 Euro-Beitrag-pro-Monat Vorsorge abgeschlossen haben, die später zu einer Rente von rund 1000 Euro pro Monat reichen soll.

999 Euro Beitrag für 1000 Euro Rente?

Vielleicht gehören sie aber auch zu jenen 55-jährigen, die nicht verstehen warum sie für 1000 Euro Zusatzrente 999 Euro monatlichen Beitrag zahlen sollen, was sich die meisten weder leisten können noch wollen.

Vielleicht haben die Befragten aber auch in diesem Jahr das beliebte Jahresendrennen um die best-motivierende Riester-Renten Studie leid und möchten dieses Jahresende ohne das alljährlich wiederkehrende Altersarmut-Horrorszenario begehen?

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