Archive for Februar, 2008

Feb 29 2008

Mit Liechtenstein gegen die Abgeltungssteuer

Published by admin under Geld & Vermögen

Im Zuge der öffentlichen Diskussion um die Kapitalflucht, und daraus resultierende nicht versteuerter Zinserträge, einzelner Wohlhabender finden sich jetzt auch wieder neue Ansätze zur Optimierung der Abgeltungssteuerlast.

Die Liechtensteinische Lebensversicherung ist in den letzten Tagen vermehrt in den Geldanlage Rubriken verschiedener Medien aufgetaucht. Damit, so kann man dort nachlesen bietet sich mittlerweile eine neue Gefahr für die deutschen Steuereinnahmen. Nach Auffassung einiger Fachleute bieten sich hierin die letzte Möglichkeit weiterhin aktiven Aktienhandel zu betreiben, ohne von der Abgeltungssteuer betroffen zu sein.

Deutsche Lebensversicherung vs. Liechtensteiner Lebensversicherung

Im Gegensatz zu deutschen Lebensversicherungen bieten Liechtensteinische Lebensversicherungen die Möglichkeit ein komplettes Wertpapierdepot in die Versicherung einzubringen und weiterhin Zugriff auf das eigene Vermögen zu behalten. Dies ist nach Deutschem Recht nicht möglich, da Beiträge zu Lebensversicherungen dem Vermögen der Versicherungsgesellschaft zugerechnet werden und somit für den einzelnen Sparer „weg“ sind. Die Versicherung bestreitet aus diesen gezahlten Beiträgen die aktuellen Ausgaben und bildet Rücklagen für die späteren Auszahlungen an den einzelnen Sparer. Die Wertentwicklung einer deutschen Lebensversicherung richtet sich also auch nach dem Geschick, dass die Versicherung im Umgang mit dem eigenen Vermögen aufbietet. Je geringer die Kosten einer Versicherung, je besser die Wertentwicklung deren Geldanlage, desto höher die spätere Auszahlung aus dem Versicherungsvermögen an den Versicherungskunden.

Keine Abgeltungssteuer in Liechtenstein – wie geht das?

Versicherungsvermögen, so sie denn der Absicherung eines Lebens oder der Altersvorsorge dienen, sind von der Abgeltungssteuer befreit. Dies gilt für Deutsche Versicherungsguthaben und ebenso für Liechtensteiner Lebensversicherungshaben. Die Lösung aus Liechtenstein ist demnach einfach: Man bindet ein Depot in eine Versicherung ein, ermöglicht dem Kunden Zugriff und dieser verwaltet sein Geld selbstständig, ohne Zutun der Versicherungsgesellschaft. Im Todesfall wird wie bei Deutschen Versicherungen eine entsprechende Todesfallleistung ausbezahlt, die allerdings deutlich geringer ausfällt als dies bei Deutschen (Kapital-)Lebensversicherungen der Fall ist. Dadurch können Deutsche Kunden Wertpapiere auch weiterhin ohne Rücksicht auf eventuelle Abgeltungssteuer-Lasten handeln und Wertpapier- wie auch Zinserträge bis zum Tag der Fälligkeit ansammeln. Nach Fälligkeit gilt, sofern eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren eingehalten worden ist und der Versicherungsnehmer älter als 60 Jahre ist, ein Wahlrecht: Sofortauszahlen oder Verrentung. Welche Lösung dann steuerlich attraktiver ist, ist ein einfaches Rechenmodell bei dem Steuerberater gerne behilflich sind.

Nach der Aufdeckung dieser Lücke im Abgeltungssteuer System bleibt dem Gesetzgeber jetzt noch über ein halbes Jahr Zeit eine passende Lösung für dieses Schlupfloch zu kreieren. Das Hase und Igel Spiel zwischen Fiskus und Steuerpflichtigem geht also weiter.

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Feb 27 2008

Bekommt Xing Konkurrenz durch Holtzbrincks Business Live?

Published by admin under Laut Nachgedacht

Das Internet Sammelsurium der Holtzbrinck-Gruppe wird um ein weiteres Community Angebot erweitert, das in seinen Grundzügen erstaunliche Ähnlichkeiten mit von Lars Hinrichs gegründeten Open Business Network (ex OpenBC, jetzt Xing) aufweist.

Vornehmlich sollen Kontakte ausgetauscht und Profile hinterlegt werden, die es Jobsuchenden wie auch Arbeitgebern ermöglichen soll die jeweils bestmöglich passende Person, bzw. den bestmöglichen Arbeitgeber zu der eigenen Planung zu finden.

Im Gegensatz zu Xing, wird der Schwerpunkt nicht auf die Bildung von gleich gesinnten User Netzwerken gelegt, sondern auf der Personalvermittlung mit Hilfe eines eigens entwickelten Matching-Verfahrens. Stärken und Schwächen der einzelnen Bewerber sollen herausgearbeitet, Fachleute und Experten identifiziert werden. Unterstützung bekommt Business Live dazu von der Stuttgarter Personal- und Managementberatungsfirma HR Diagnostics AG und aus dem eigenen Holtzbrinck Netzwerk, welches Erfahrungen und Media Reichweite aus z.B. der Studenten Community studiVZ oder stellenanzeigen.de einbringen könnte. 

Ganz nebenbei festgestellt: Mit der Installation eines Business Portals ist die Lebens- und Karriereplanung mithilfe von Holtzbrinck Internetangeboten jetzt auch durchgängig möglich. Kaum des Schreibens mächtig beteiligt sich der User an SchülerVZ um langsam in StudiVZ hineinzuwachsen, dort knüpft er während des Studiums die ersten Kontakte über Business Live um sich dann mittels Stellenanzeige.de auch noch weitere Optionen für „nach dem Studium“ offen zu halten. Da der zukünftige Arbeitgeber ein bisschen weiter entfernt ist kauft der User via autoanzeigen.de seinen ersten Gebrauchtwagen und sucht innerhalb des Immowelt.de Angebots nach einer passenden Wohnung am neuen Arbeitsort. Dort angekommen mangelt es nicht an Arbeit aber an solzialen Kontakten, kein Problem – über meinestadt.de werden erst die passenden Kneipen herausgefunden, als sich dort keine passenden Bekanntschaften machen lassen hilft Holtzbrincks Webangebot mit Parship.de weiter. Mit dem neuen Lebenspartner(in) geht es in den Urlaub, das Ziel dazu wurde über fewoanzeigen.de gefunden – die Reiselektüre vorher bei buecher.de oder auch bol.de bestellt. Die Urlaubbilder werden anschließend bei myphotobook.de entwickelt und …
Ist es wirklich schon so weit, dass Holtzbrinck uns in jedem Lebensabschnitt begleiten kann? Das ist eine gutefrage.net.

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Feb 26 2008

Fonic rüstet auf: Schnelles Internet ab 24 Cent je MByte

Published by admin under Mobiles

Wer unterwegs nur ab und zu auf einen Internetzugang angewiesen ist, kann kann jetzt auch bei Prepaid Anbieter Fonic ein entsprechendes Angebot finden. Standen Fonic Kunden bislang nur die langsamen Datenleitungen des O2-Netz zur Verfügung, so wird jetzt aufgerüstet. Künftig werden auch die schnellen Datendienste UMTS und HSDPA über einen Fonic Prepaid Vertrag verfügbar sein.

24 Cent je MByte Datentransfer

Trotz des Geschwindigkeit Zuwachses bleiben die Preise unverändert, wie bislang werden Fonic-Kunden mit 24 Cent je MByte zur Kasse gebeten. Die Abrechnung erfolgt hier in 100 K-Byte Raten und enthält lediglich die Menge des tatsächlichen Datentransfers. Ein Austausch der bisherigen SIM-Karte bzw. der Abschluss eines neuen Vertrags ist nicht notwendig. Darüber hinaus fallen keine zusätzlichen Kosten für z.B. Grundgebühr oder mobile Datengeräte an.

Günstiger UMTS Tarif für jedermann

Vor allem diejenigen, die das Internet nur ab und zu unterwegs nutzen möchten oder müssen bekommen mit diesem Fonic Datentarif eine echte Alternative zu den T-Mobile oder Vodafone Tarifen. Mit vergleichsweise günstigen 0,24 Euro je MByte würde sich der Tarif sicherlich auch für viele T-Mobile Kunden lohnen, die den kleinsten Web n’ Walk Tarif mit 200 MB pro Monat abgeschlossen haben aber eher selten diesen Rahmen tatsächlich ausschöpfen. Internet wird mit der schnellen HSDPA Transferrate tatsächlich massentauglich und erschwinglich, es wird daher sicherlich nur eine Frage der Zeit sein bis auch andere Anbieter ein ähnliches „UMTS für Jedermann“ Angebot als Prepaid Angebot in das Tarifsortiment aufnehmen.

Wer bislang über kein UMTS-fähiges Mobiltelefon verfügt, kann über Fonic ein entsprechendes Telefon für ab etwa 170 Euro erwerben.

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Feb 25 2008

E-Plus Urlaubstarif ab 29 Cent nach Hause telefonieren

Published by admin under Mobiles

Aus dem urlaub nach Hause telefonieren wird in der kommenden Reisesaison preiswerter. Waren die internationalen Roaming Gebühren erst im letzten Jahr durch eine EU Gesetzgebung auf eine Höchstgrenze beschränkt worden, entdecken jetzt die Netzbetreiber die Möglichkeit mit diesem Preisvorteil auch aktiv Kunden zu werben.

E-Plus Reisevorteil Option

Ähnlich wie Vodafone Reiseversprechen bietet auch E-Plus einen zusätzlichen Urlaubs- bzw. Reisetarif an, der nach belieben als zusätzliche Option zu dem bestehenden Vertrag dazu gebucht werden kann. Das Angebot ist ohne Grundgebühr buchbar und richtet sich nach der Vertragsdauer des eigenen Mobilfunkvertrags. Geeignet ist die neue Option allerdings eher für Reisende, die gerne ein bisschen mehr als einen kurzen Anruf zu Hause tätigen möchten. Zu den anfallenden Kosten für Gesprächsminuten kommt demnach eine einmalige Verbindungsgebühr von 75 Cent, die für jedes Gespräch anfallen.

Die Option „Reisevorteil“ steht sowohl E-Plus wie auch Base Kunden offen und kann über die Kurzwahl 22002 (Base), bzw. Kurzwahl 22003 (E-Plus) genutzt werden. Eine Rückkehr zum normalen Internationalen Roaming Tarif ist jederzeit auf möglich, Änderungen an den sonst vereinbarten Bedingungen des E-Plus bzw. Base Mobilfunkvertrag ergeben sich keine.

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Feb 22 2008

Die Linke zeigt sich mehrheitsfähig: Breitband für alle

Published by admin under Polemik

Während alle Augen auf den „dann machen wir’s halt so“ Beck aus Rhein-Pfalz gerichtet sind und man sich in Hessen wie auch Hamburg fragt: Machen die das wirklich, kommen die, mit denen es keiner gerne machen möchte mit einer wirklich mehrheitsfähigen Idee: Breitband für alle. Der Kern der politischen Forderung ist schnell erzählt, die digitale Kluft zwischen Land- und Stadtbevölkerung soll geschlossen werden. Es soll auf politischem Weg dafür gesorgt werden, dass allen Deutschen ein Internetanschluss mit 2 MBit/s als Mindeststandard garantiert werden.

Dieses Thema besitzt Relevanz für die parteipolitische Orientierung der von Die Linke, so dass sich gleich zwei prominente Die Linke Vertreter als Breitband Kämpfer vorwagen. Niemand geringerer als Oskar Lafontaine und Gregor Gysi greifen die Bundesregierung an, sie tue zuwenig in der Sache Internet fürs Volk wie einem Newsbeitrag auf Heise.de zu entnehmen ist.

Davon abgesehen, dass eine gesetzliche Regelung mit einem Umweg über Brüssel so viele Jahre Zeitverzug bedeuten würde, dass bis zur Umsetzung und Einführung einer solchen Regelung niemand in Stadt oder Land eine solche Verbindung haben möchte, weil sie dann in ferner Zukunft ohnehin die Bedürfnisse nicht mehr erfüllt – es ist auch nicht nachzuvollziehen, dass sich bei Die Linke die Verwendung von UMTS bzw. HSDPA noch nicht herumgesprochen hat. Wer Interesse an einer schnellen Internetverbindung hat kann getrost auf eine solche Lösung umsteigen und nebenbei auch seinen Festnetz Telefonanschluss abschaffen, da eine entsprechende Flatrate meist auch kostenloses Telefonieren ermöglicht. Das ist zu teuer? Es kostet rund 20 Euro pro Monat mehr als eine herkömmliche Telekom Leitung, das ist wohl richtig, muss die Telekom aber bis in die tiefste Provinz neue Kabel verlegen, dann wird der Preis für die herkömmlichen DSL und Telefontarife auch nicht mehr zu halten sein, irgendwer muss die Kabelverlegerarbeit ja auch bezahlen.

Aber genau besehen kommt dieser Vorstoß der Genossen zum genau richtigen Zeitpunkt, in dieser Forderung nebst Umsetzung durch ein europaweit zu suchendes Unternehmen sichern wir Deutsche wieder viele Arbeitsplätze bei osteuropäischen Subunternehmern und haben ganz nebenbei höchst weit von der Frage „Macht die SPD mit Die Linke gemeinsame Sache“ abgelenkt.

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Feb 21 2008

PSD Bank – Wir machen’s ohne

Published by admin under Geld & Vermögen

Anbieter von Finanzdienstleistungen haben es selten leicht, ihre Themen wie „Altersvorsorge“ oder „Sparen“ lösen bei den allermeisten Menschen eine spontane Fluchtreaktion aus. Statt Begeisterung erleben die meisten Mitarbeiter von Banken, Sparkassen oder Versicherungen tägliche Ablehnung, nicht weil sie etwas verkaufen sollen, sondern weil das Thema schlicht und einfach eine Langeweile beim Zuhörer provoziert, die kaum fassbar ist.

Trotzdem muss die Botschaft irgendwie in die Köpfe der Kunden – das Ergebnis treibt manchmal seltsame Blüten. Ein sehenswertes Exemplar von Kontaktaufnahme zum Kunden versendet die PSD Bank Hessen-Thüringen in diesen Tagen. Mit dem Slogan „Wir machen’s ohne – Denn: Es geht um Ihre Sicherheit“ versucht die Bank nicht etwa Kindersparpläne oder Altersvorsorge an den Kunden zu bringen, sondern geht auf ein tatsächliches Problem ein: Vermehrt veräußern Banken die Hypotheken bzw. Grundschuld ihrer Kunden an Dritte und treiben damit ihre eigenen Kunden an den Rand des Ruins, wenn diese „Dritten“ offene Darlehen plötzlich und meist sofort zur Rückzahlung stellen, was die wenigsten der Kunden tatsächlich leisten können.

Der Anlass für die Briefaussendung der Bank ist daher deutlich nachvollziehbar, PSD Bank Hessen-Thüringen distanziert sich von solchen Geschäftspraktiken und propagiert Ehrlichkeit in allen Belangen, auch „Sternchenvermerke“ wird es hier nicht geben, Kunden der Bank können sich darauf verlassen kein Kleingedrucktes, kein „Verkauf vertragstreuer Kunden“. Der kommunikative Ansatz ist also gut gewählt, aber wer ach immer die Umsetzung zu verantworten hat, gehört nachgeschult.

Wir machen’s ohne?

Aus Gründen des Urheberrechts verzichten wir an dieser Stelle auf eine Downloadmöglichkeit des beigefügten DIN A4-Flyers, dabei hat Anschauen hier tatsächlichen einen hohen Wert, lässt die optische wie auch textliche Aufbereitung spontan erschaudern. Unter der mehr als doppeldeutigen Überschrift „Wir machen’s ohne“ fällt ein junger Mann, der verblüffende Ähnlichkeit mit Brad Pitt aufweist aus dem blauen Himmel auf den Schriftzug „Denn: Es geht um Ihre Sicherheit“ herab. Während man sich noch fragt warum der arme Kerl auf heiterem Himmel auf die Erde herabfallen muss fragt man sich warum hier die Textfarbe rot vorherrscht, die Aufzählungszeichen aber grün sind – und warum vertragstreue Kunden nicht verkauft werden alle anderen aber scheinbar schon.

Heuschrecken weisen den Weg

Erste Erkenntnisse gewinnt man zügig durch die Aufbereitung im Innenteil. Hier springt ein als Heuschrecke getarnter Grashüpfer sofort ins Auge. Während man sich noch fragt warum „die Medien“ über Grashüpfer berichten fällt der Blick auf den roten Kasten „9 % Zinsen“ – derart abgelenkt vom Grashüpfer kommt Freude auf. Endlich mal ein wirklich gutes Angebot denkt der erfreute Leser und stellt fest, dass genau hiervor gewarnt wird. Die PSD Bank Hessen-Thüringen bietet keine 9% Zinsen und zeigt mit dem Kasten nur wie leicht man sich von solcher Werbung verführen lassen kann. Also gut. Keine 9% Zinsen, keine Sternchenvermerke, kein Kundenverkauf. Stattdessen Vertrauensbildende Heuschrecken Warnungen und ein 25 Euro Gutschein für eine Weiterempfehlung der Bank, die souverän mit Kundendaten umgeht, nur Kunden verkauft, wenn diese nicht vertragstreu sind und keine US Hypothekenzinsen-Geschäfte gemacht hat.

Da haut es den Goldfisch aus dem Glas

Immer noch verwirrt kämpft man sich also auf die vierte und letzte Seite der Aussendung durch und siehe da – eines der mittlerweile vielfach genutzten, da nicht lizenzierten „Goldfisch hüpft aus Glas Fotos“ prangt auf der Rückseite und erspricht Freiheit bei 2,5% Tagesgeldzinsen. Dass 2,5% Zinsen fast 2% weniger Freiheit bedeutet als bei der Norisbank scheint auch dem Goldfisch bewusst zu sein, rein optisch sprint er nicht in die Luft sondern aus dem Glas – da der Grafiker das üblicherweise zu diesem Motiv gehörende zweite Glas aus dem Bild geschnitten hat, stürzt der arme Fisch unweigerlich in der neuen Freiheit zu Tode. Angesichts der desaströsen Umsetzung einer eigentlich guten Idee für ein Kundenanschreiben kann man den Fisch nur zu gut verstehen.

Eines muss man den Machern dieser wundervollen Kundenaussendung allerdings lassen – so ausgiebig wie mit diesem Schreiben habe ich mich seit langen nicht mehr mit einem Werbebrief beschäftigt. So ist das Ziel des Schreibens erfüllt, ich habe gelesen und verstanden, was die PSD Bank Hessen-Thüringen von mir will. Der Vertrauen bildende Effekt ist durch die unglückliche Aufbereitung des Themas aber auf der Strecke geblieben. Aber wie das so ist: Jeder taugt zu etwas und: Man kann es nie allen recht machen …

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Feb 20 2008

Alfa 8C Coupé – Unvernunft in Rot

Published by admin under Automobil

Der in Kleinserie gebaute Alfa Romeo 8C Competizione bekommt eine Schwester – oder angesichts der zu vermutenden überwiegend männlichen Käufer dieses Fahrzeugs vielleicht besser gesagt: Dieser Alfa bekommt einen offenen Bruder der nicht minder optisch wie technisch attraktiv ist.

Die offene Version des 8C Competizione wird im Rahmen des Genfer Autosalons vom 6. bis 16. März 2008 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden und dürfte auf reges Publikumsinteresse stoßen. Bislang wurden rund 90 Fahrzeuge des geschlossenen 8c Coupe nach Deutschland geliefert, die vornehmlich roten Modelle knüpfen hinsichtlich Optik und Motorisierung an die alte italienische Rennwagen Tradition an. Auch wenn über die genauen Werte des Cabrios noch wenig bekannt ist, wird es auch mit dieser Alfa Version ausreichend Kraft und Dynamik für jede Streckenführung zur Verfügung stehen.

Kein Dach, aber 450 PS und Karbon-Keramik-Bremsanlage

Der verbaute Achtzylinder- Motor soll über rund 4,7 Liter Hubraum verfügen und daraus eine Leistung von 331 kW bzw. 450 PS beziehen. Auch wenn sicherlich kaum jemand das Leistungsmaximum bei abrufen wird, hat Alfa dem 8C Competizione eine Karbonkarosserie und eine Karbon-Keramik-Bremsanlage spendiert. Dass diese Technik vermutlich ein bisschen teurer sein wird als herkömmliche Fahrzeugtechnik wird angesichts dieses Traum in rot niemanden stören, wer sich eines der wenigen Fahrzeuge aus dieser Kleinserie bestellt wird sicherlich Wert auf perfektes Design und funktionale Technik legen, der Preis spielt dann allerdings eher keine Rolle.

Einen Blick auf das 8c Design erlaubt Alfa Romeo im Internet vor allem im Detail – Alfa Romeo 8c Website 
 

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Feb 19 2008

3,91 % Zinsen – Bausparkasse Mainz bietet Tagesgeldkonto

Published by admin under Geld & Vermögen

Mit der Bausparkasse Mainz (BKM) steht Anlegern jetzt eine weitere Möglichkeit offen ein gut verzinstes Tagesgeldkonto zu eröffnen. Warum es ausgerechnet 3,91 Prozent Zinsen sind, die die BKM offeriert ist auf den ersten Blick nicht so recht offensichtlich, dass die Bausparkasse Mainz damit zu den führenden Anbietern im Tagesgeldkonto Vergleich zählt allerdings schon.Lässt man die kleineren aufstrebenden Banken ausländischer Herkunft wie z.B. Advanzia (6% Tagesgeldzins) außen vor und betrachtet die deutschen Konkurrenten in diesem Sektor, so sind 3,91 Prozent Zinsen ein gutes Angebot. Lediglich die Norisbank bietet mit 4,25 Prozent deutlich mehr Zinsen für täglich verfügbare Einlagen. Ein ähnlich gutes Angebot erhalten Kunden aktuell mit jeweils 3,8 Prozent nur noch bei der DKB (Deutsche Kreditbank) und der Mercedes Bank. Beide Anbieter schütten die Zinserträge sogar monatlich aus, während die Bausparkasse Mainz hier einen jährlichen Zinsausweis vornimmt.

DiBa Tagesgeldkonto Angebot weit abgeschlagen

Der Erfinder des hoch verzinsten Tagesgeldkonto für die Masse, die ING DiBa, ist mittlerweile nur noch im Verkünden der eigenen Stärke gut im Rennen, mit 3,25 Prozent Zinsen und einer jährlichen Zinsgutschrift, liegt dieses Angebot sogar noch hinter der zweiten Bausparkasse mit Tagesgeldkonto. Wüstenrot direct bietet über die Wüstenrot
Bank aktuell immerhin 3,33 Prozent Zinsen auf das Tagesgeldkonto. Weitere Anbieter wie comdirect Bank, DAB bank oder auch Cortal Consors sind in dieser Betrachtung nicht berücksichtigt, da es sich bei den mit deutlich über 4 Prozent verzinsten Angeboten in der Regel um zeitlich befristete Neukunden Angebote handelt. Läuft die Neukundenschonzeit aus, fällt der Zinssatz ebenfalls wieder deutlich unter die 4 Prozent-Marke. Einen etwas anderen Weg geht hierbei die Tochter der Frankfurter Sparkasse, die 1822direkt hier werden 4,25 Prozent Zinsen ausgewiesen, aber nur 3,70 Prozent gewährt, die restlichen 0,55 Prozent bestehen aus einem Zinsbonus, welcher bis zum 30.06.2008 garantiert ist und lediglich auf Neuanlagen gewährt wird.

Wer bislang die Geldanlagen in Mainz eher aus den Finanztest Vergleichen zum Banksparplan bei Riester-Rente kannte (Mainzer Volksbank), kann sich jetzt auch als Tagesgeldkonto Inhaber von deren Qualität überzeugen. Wie hohe Zinsen an Kunden gegeben werden weiß man in Mainz offensichtlich, diesen Umstand auch energisch zu vermarkten, daran tut man sich scheinbar noch ein bisschen schwer. Aber vielleicht findet sich ja in Frankfurt bei ING DiBa jemand, der gerne wieder vergleichsweise hohe Zinsen auf Tagesgeldkonten vermarkten möchte und nicht nur das Andenken daran bewahren.

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Feb 18 2008

digsby führt Messenger & E-Mail zusammen

Published by admin under Innovativ?

Die Möglichkeiten der verschiedenen Messenger Dienste sind toll, leider gibt es im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis immer wieder Personen, die unbedingt ein anderes System als das von einem selbst favorisierte bevorzugen. An kommunikativen Tagen führt das dazu, dass gleich mehrere Fenster blinken, dass ICQ Buddys, MSN Kontakte oder auch Google Talker alle gleichzeitig den Kontakt suchen und man von Fenster zu Fenster springen muss um die verschiedenen Chats zu führen. Digsby beendet das Durcheinander in dem es einfach alle Kontakte in einem Fenster zusammenführt. So simpel die Idee, so praktisch der Nutzen. Ähnlich anderen Messenger-Diensten lädt man einfach die Software aus dem Netz und trägt die verschiedenen Messenger-Konten bei digsby ein – und kann darüber hinaus auch gleich eigene E-Mail Adressen innerhalb des Accounts verwalten.

Digsby aktuell noch als Beta Version

Noch ist digsby nur als Vorabversion verfügbar, dass dieser Status bald verlassen wird ist schwer anzunehmen, es besteht nicht nur ein tatsächlicher Bedarf für eine solche Software, sie wird vermutlich auch in kurzer Zeit eine gigantische Reichweite für Werbetreibende – zu Lasten der bisherigen Messenger-Dienste – aufbauen können. Wer alle Kontakte in einem Fenster verwalten kann, kommt weniger oft bei ICQ vorbei und muss nicht erst als neuer Messenger-Nutzer oder neu digsbyianer gewonnen werden. Praktischem User-Nutzen und geringem Installations-Aufwand steht demnach ein gut ausbaubares Geschäftskonzept gegenüber, welches schnell an Reichweite gewinnen sollte und entsprechend leicht potentiellen Werbekunden als Plattform dienen kann.

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Feb 17 2008

Polaroid stellt Produktion der Sofortbildkamera ein

Published by admin under Allgemein

Ende März 2008 stellt Polaroid die Herstellung der Polaroid Kamera ein. Auch wenn es absehbar war, dass Polaroid irgendwann die Produktion der Sofortbildkamera einstellen würde, so ein bisschen Wehmut empfindet man als Anhänger dieser tatsächlich komplett aus der Mode geratenen Fotografie Methode, über diese Entscheidung doch.

Noch vor zwei Jahrzehnten gehörte eine Polaroid Kamera zu jedem Geburtstag – Bilder machen, bei der Entwicklung zusehen und Kommentare sofort unter dem Bild anbringen, war so etwas wie ein Standard einer jeden gelungenen (Geburtstags-)Feier. Auch wenn Polaroid Filme teuer und immer schnell aufgebraucht, die Qualität eher mittelmäßig und der Spaß ob der wenigen Bilder pro Film meist schnell vorbei war, die Fotoalben voller nicht nachbearbeiteter Fotos inklusive merkwürdiger Schnappschüsse blieben unverrückbare Zeugnisse einer gelungenen oder auch weniger gelungenen Feier.

Dass das Ende nahe ist, wurde den letzten Nutzern bereits vor einiger Zeit klar – wer für eine Feier einen oder mehrere Polaroid Filme erwerben wollte war nicht selten auf mehrere Fotogeschäfte angewiesen, die dann froh waren den alten Ladenhüter los zu werden. Glück hatte dann, wer keinen völlig überalteten Film verkauft bekommen hat – wie klein der Markt für solche Filme zuletzt noch war sieht man der Zahl der im Zusammenhang mit der Produktionseinstellung entlassenen Mitarbeiter an, lediglich 150 Personen waren nach 60 Jahren Polaroid Sofortbildkamera zuletzt in der Produktion beschäftigt.

Das Unternehmen wird das Ende der Sofortbildkamera überstehen, mittlerweile verdient man dort sein Geld mit digitalen Medien, d.h. Digitalkameras und digitalen Fotorahmen – so ganz fernab des früheren Geschäftsmodells ist man damit also nicht, nur der unveränderliche Schnappschuss Charakter, der ist verloren.

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