Archive for November, 2007

Nov 27 2007

Ein Handy mit zwei Karten – Dual SIM-Card Handy

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Wer von seinem Arbeitgeber ein Mobiltelefon zur Verfügung gestellt bekommt hat häufig ein Luxusproblem. Das Berufshandy kann man zwar im Zweifelsfall für Privatgespräche nutzen, aber will das schon? Das Privathandy abschaffen und nur ein berufliches Telefon mit sich herumtragen – das wollen vermutlich auch die wenigsten. Also schleppt man zwei dieser Dinger durch die Gegend und ärgert sich.

Das 2in1 Dual-SIM-Karten-Handy

Für alle diejenigen, die sich auch nicht sonderlich für den ständigen Austausch der SIM Karte in einem Handy begeistern können WND Telecom jetzt die perfekte Lösung. Das WND Duo Atom Handy Konzept ermöglicht es zwei SIM Karten innerhalb desselben Telefons zu benutzen, je nach Lage – das ist das eigentlich innovative an dem Konzept – telefoniert der Handybesitzer über die eine oder eben die andere SIM-Card.

Die Bedienung ist kinderleicht – einfach das Telefon um 180 Grad drehen und schon tauscht das Handy nicht nur automatisch von einem aktiven Display zu einem anderen, sondern ganz nebenbei auch den Zugriff auf die SIM-Card. Das bisherige Display wird zur Tastatur, die bisherige Tastatur wird zum Display.

Neben dieser besonderen Funktionalität sind die üblichen Handy Features eingebaut, d.h. eine 3-Megapixel-Kamera, WAP 2.0 Browser, Java MIDP 2.0 sowie ein MP3-Player. Der interne Speicher fasst 128 MByte und ist via Micro-SD Karte erweiterbar. Wann und zu welchem Preis dieses Mobiltelefon auf den Markt kommen wird ist bislang noch unklar, interessant wird allerdings die Absatzmenge werden. Die Frage nach dem „Braucht jemand tatsächlich so ein Handy oder ist es eher Spielerei“ wird schließlich oft genug durch die Menge der Nachfrage von alleine beantwortet.

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Nov 25 2007

Fußball WM 2010 Deutsche Gegner in der Qualifikation stehen fest

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Auch wenn die Europameisterschaft 2008 in Schweiz und Österreich im eigentlichen Mittelpunkt des Interesses steht, ist heute in Südafrika bereits die Zeit nach der EURO2008 entschieden worden. Mit der Auslosung der Qualifikationsgruppen zur Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika beginnt die Uhr für das nächste Weltfußball Fest zu ticken.

Deutschland war dabei nur vermeintlich das Losglück hold. Mit den Mannschaften aus Russland, Finnland, Wales, Aserbaidschan und Liechtenstein ist es ein steiniger Weg bis zum Erreichen der Endrunde in Südafrika. Allerdings: Es hätte natürlich auch schlimmer kommen können, außerdem wollten nicht nur die Sportfreunde Stiller 2010 den Titel holen. Wer erster werden will muss Sie eben alle schlagen. Während des Turniers und vorher.

Die Stimmung der DFB-Verantwortlichen ist demzufolge verhalten optimistisch. Alleine der Fußball Kaiser Franz Beckenbauer sagt offen was er denkt: „Wir sind auf jeden Fall der klare Favorit.“

Aber wie sagte schon Berti Vogts: “Die Breite an der Spitze ist dichter geworden.”

So fährt jetzt Russland anstelle von England zur Euro2008 und Finnland hat sich nur knapp gegen Portugal und Polen in der Qualifikation geschlagen geben müssen, ein Sieg im letzten Qualifikationsspiel gegen Portugal hätte ausgereicht um eine weitere Fußball Nation von der Endrunde fern zu halten. Der Auftritt der Waliser in der Frankfurter Commerzbank Arena vor 4 Tagen dürfte ebenfalls nicht grade als Beispiel der deutschen Fußball Überlegenheit in die Geschichte der DFB Auswahl Truppe eingehen. Aber vielleicht halten wir es an dieser Stelle einfach mit Rolf Rüssmann – „Wenn wir nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.“

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Nov 23 2007

Wikia die Mitmach-Suchmaschine

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Jimmy Wales gehört zu den Personen, von denen mit Fug und Recht behauptet werden darf, sie hätten das Internet entscheidend mitgestaltet, wenn nicht sogar revolutioniert. Die Idee ein Lexikon im Internet einzurichten in das jeder Daten eintragen und austragen darf, wie er das möchte ist so simpel wie erfolgreich. Seine Erfindung, Wikipedia, gehört gemäß Alexa-Ranking zu den weltweit meistbesuchten Internetangeboten. Kein Wunder, in rund 250 Sprachen und mit 9 Mio. Einträgen findet sich hier das Lexikon der Gegenwart, welches aktuelle Antworten auf aktuelle Fragen bietet, sofern jemand diese Antwort dort hinterlassen hat.

Aufgrund der guten Suchmaschinen Platzierungen finden viele Suchende passende Antworten – somit wird aus einer Wikipedia Idee manchmal sogar Hobby und Anspruch zugleich. Bei wird geschrieben, gestritten, zitiert und manchmal geschimpft. Der heutige Wikipedia Fall betrifft zum Beispiel den britischen National Torhüter Scott Carson, der gestern durch sehenswerte Fehlgriffe die letzten englischen Hoffnungen auf eine Fußball Europameisterschafts-Teilnahme 2008 in Schweiz und Österreich 2008 zunichte machte. Carsons Wikipedia Eintrag wurde für Neueintragungen gesperrt, bis der allergrößte britische Zorn verraucht ist und wüste Beschimpfungen nicht mehr Einzug finden werden.

Wikia Suchmaschine auf den Spuren Googles

Wales, der selber nur begrenzt an dem Wikipedia Erfolg teilhaben darf, da es sich bei Wikipedia um werbefreies Internetangebot handelt, welches durch Sponsoren und Spender finanziert wird, möchte jetzt einen zweiten genialen Gedanken in die Tat umsetzen, die dann vielleicht auch Werbeumsätze erzielen kann. Nicht weniger als der Angriff auf Google ist das Ziel, eine bessere Suchmaschine als die von Google gilt es zu gestalten. Mit dabei sollen auch diesmal wieder die Anwender des Internets sein, sie können Suchergebnisse mitbestimmen und das System weiterentwickeln, Programmierkenntnisse vorausgesetzt.

Vorteil gegenüber Google – Die Veröffentlichung der Bewertungskriterien soll Transparenz für die Betreiber von Internetseiten und die Nutzer der Wikia Suchmaschine zugleich darstellen. „Google hat den Standard gesetzt“ wird Wales bei der FAZ zitiert, er sehe keinen Anlass diesen nicht zu akzeptieren. Lediglich mit den Ergebnissen ist Wales nicht zufrieden, grade lokale Suchergebnisse sind häufig nicht ausreichend, hier setzt seine Verbesserungsidee an, hier könnten lokale Programmierer sogar helfen. Sie müssen es nur noch mal wollen.

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Nov 22 2007

MP3 Transmitter – per FM-Transmitter zum eigenen Radiokanal

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Welchen aktuellen Test zum Thema MP3 oder Mobiltelefon man sich auch anschaut, immer ist der Titel – irgendeiner gegen Apple. Möglich, dass die Apple Produkte iPod und iPhone ihrer Konkurrenz weit voraus sind. Gut möglich, dass hier faszinierende Technik mit perfekter Nutzbarkeit in Verbindung gebracht wurde. Nicht möglich ist es für mich dagegen meine MP3’s z.B. im Auto oder zu Hause zu hören.

„Kopfhörer auf“ ist schlichtweg und aus gutem Grund für den Fahrer während der Fahrt verboten. Kopfhörer laut aufdrehen und auf dem Beifahrersitz verfrachten ist wenig praktikabel und alles andere als ein Hörgenuss. Das Auto extra dafür mit einem MP3 Steckmöglichkeit nachrüsten zu lassen weckt den Geiz in mir – dann doch lieber Radio hören (dafür hab ich schließlich auch GEZahlt :-)

Glücklicherweise bin ich nicht der einzige, der dieses Problem hat. So haben sich Hersteller gefunden, die eine vernünftige Idee hatten. Über einen an den MP3 Player angeschlossenen FM-Transmitter sendet man lokale Radiowellen aus. Diese können von jedem Radiowellen Empfänger (auch meiner 80er Jahre Anlage) auf einer Frequenz empfangen werden. So erspart sich nicht nur der Einbau eines passenden MP3 fähigen Autoradios, sondern auch die Aufrüstung der eigenen Stereo-Anlage.

Das schöne an der Sache, so ein Ding gibt’s schon für rund 40 Euro und das eigentlich überall wo auch MP3 Player verkauft werden. Nur bei meiner Autowerkstatt nicht, die verkaufen lieber komplette Radios …

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Nov 21 2007

Wenn Digital Forerunner und Prozipient den Refusenic abhängen

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Vor gar nicht allzu langer Zeit beglückte die Fachzeitschrift W&V (Werben und Verkaufen) die eigenen Leser mit der Feststellung „Kunden verstehen ihre Agenturen nicht mehr“. Das Problem sei, so W&V, dass immer mehr englische Kunstbegriffe tatsächlich das Verständnis der Kunden (Leser?) überfordere und deshalb der Trend wieder mehr Begriffe der deutschen Sprache zu verwenden nicht nur dem Verständnis des Endkunden, sondern auch des Agenturkunden durchaus diene.

Als unregelmäßiger Leser dieser Fachzeitschrift, der vielleicht auch nicht ganz tief in der entsprechenden Fachsprache beheimatet ist, kann man hier eigentlich nur zustimmen und sich direkt wieder wundern. Angesichts des aktuellen Ausgabe, welches die Nutzeranalyse neuer Medien als Thema der Woche beinhaltet, drängt sich doch der Eindruck auf, dass vielleicht nicht alle Redakteure zu dem besseren Verständnis des Lesers beitragen wollen.

Wie sonst könnten Nutzerprofile mit durchaus kreativen Beschreibungen wie Prozipient, Digital Forerunner, Entertainment Ethusiast oder Refusenic erklärt werden? Glücklicherweise scheint sich auch W&V bewusst, dass nicht alle Leser über einen solch ausgedehnten werblichen Wortschatz verfügen und erklärt die einzelnen Nutzertypen mit kleinen Grafiken und einem Erklärungstext, der mindestens dazu geeignet ist auch die letzten nicht thematisch versierten Leser im Ungefähren zu belassen – oder wie würden Sie es sehen, wenn der Prozipient eine Mediennutzung aus Lean-Back und Lean-Forward unter der Prämisse einer ausgewogenen Media-Life-Balance bevorzugt? Als Leser dieses Beitrags sind Sie übrigens dem Refusenic deutlich voraus, der ha die Möglichkeiten des Consumer Empowerments nämlich noch nicht erkannt und erweitert mangels Nutzungskompentenz seinen Relevant Set nur geringfügig. Damit unterscheidet er sich in einigen Details allerdings kaum vom Entertainment Ethusiast, der sich auch gerne berieseln lässt. Nur halt mit anderen Medien …

Mein Dank gilt an dieser Stelle denjenigen Werbern, die sich für den wundervollen IBM TV Spot ”Buzzword Bingo” verantwortlich zeigen.

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Nov 18 2007

Kindle – Mobiler E-Book Reader bei Amazon

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den Begriff „elektronisch“ mit „Buch“ zu verbinden und daraus ein „E-Book“ zu konstruieren erscheint merkwürdig. Dieses E-Book dann auch noch mobil lesbar zu machen erst recht. Genau genommen ist jedes Buch mobil. Manchmal vielleicht unhandlich, da zu groß oder zu schwer, aber immer mobil. So gesehen fragt sich der technische Interessierte schon was daran besonders sein soll, wenn der Chef von Amazon einen mobilen E-Book Reader vorstellen wird.

Das mitnehmen von Büchern hat – sogar global gesehen – durchaus Tradition. In jungen Jahren trägt man diese Ansammlung von Seiten in großen Mengen zwischen Schule und Zuhause hin und her, später packt man einen ganzen Haufen Papier in den Koffer und schleift diesen mit an den Urlaubsort. Auch wenn Lesegewohnheiten sich mit dem Alter verändern, Mobilität war sicherlich nie ein Problem des Buches. Damit wird jetzt Dank Amazon allerdings wirklich Schluss sein. Munkelt man zumindest. Schon am kommenden Montag (also morgen) soll Amazon Chef Jeff Bezos die Lösung dieses eigentlich nicht existenten Problems präsentieren. Für 399 US-Dollar werden Bücher dann elektronisch, überall verfügbar und vor allem total mobil lesbar sein.

Mag ja sein, dass ich alt werde, aber der Gedanken so ein Ding mit an den Strand zu nehmen, dort aufgrund der hohen Helligkeit gezwungen zu sein einen Schirm aufzustellen, damit ich die Buchstaben auf diesem Ding auch erkennen kann und dann keinen Sand dann die teure Technik unter meinem Schirm kommen zu lassen finde ich persönlich nicht sonderlich fortschrittlich.

Möglichweise hat man bei Amazon diesen Punkt auch erkannt und ein paar zusätzliche Features in den mobilen E-Book-Reader eingebaut. Wenn man schon wegen der Sonne nix lesen kann, so liest das Programm vielleicht vor, oder es erklärt den Weg zum nächsten Eisladen und macht ein paar hübsche Fotos von meinem Urlaubsstrand. Dann hat es zwar nix mehr mit Buch zu tun, aber zumindest eine Rechtfertigung für den Kauf geschaffen.

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Nov 17 2007

Weihnachtsmännern Fröhlichkeit befohlen

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Australische Weihnachtsmänner müssen umlernen. Statt dem altbekannten „Ho Ho Ho“, soll ab diesem Jahr ein neuer Ausruf unter dem langen, weißen Bart des Darstellers erklingen. Ein offenes „Ha Ha Ha“, so hat es der australische Weihnachtsmann Personalverleih bekundet, würde Kindern weniger Angst einjagen und ein positives Erlebnis bescheren. Der bisherige Weihnachtsmann Ruf „Ho Ho Ho“ hätte Kinder erschreckt und Ihnen Angst bereitet.
Damit soll jetzt Schluss sein, der australische Kaufhaus Weihnachtsmann muss umlernen und sorgt gleichzeitig auch für ein bisschen mehr Fröhlichkeit zum gar nicht tristen australischen Weihnachtsfest.

Nicht alle Weihnachtsmann Darsteller können sich mit dem neuen Text anfreunden. Einiger der bereits langjährig als Weihnachtsmann tätigen Darsteller haben ihren Dienst nach der Verkündung dieses neuen Anspruchs quittiert, wie die australische Zeitung Herold Sun schreibt. Auch ein nach der Sinnhaftigkeit dieser Änderung befragter Mitarbeiter des für Familienangelegenheiten zuständigen Family Council, gab sich eher skeptisch. „Jeder große Mann mit rotem Mantel und langem weißen Bart“ so seine Meinung könnte einem Kind unter Umständen Angst machen. Es wäre sinnvoller, Kindern ein schönes Weihnachten zu bereiten, als den Text der Weihnachtsmänner zu ändern.

Die haben im Übrigen auch Ihren Stolz und ignorieren die neue Dienstanweisung einfach. Ho-Ho-Ho bleibt wie es war …

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Nov 15 2007

Fußball Geschichten

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Neuigkeiten aus dem Kuriositäten Kabinett des Fußballs. Während sich die deutsche Fußball Nationalmannschaft wieder mal sehr ernsthaft auf die letzten noch anstehenden, aber fast bedeutungslosen Europameisterschafts-Qualifikationsspiele vorbereitet (Samstag gegen Zypern, nächste Woche Mittwoch gegen Wales), steht der englische fünfte Liga Club Ebbsfleet United im Mittelpunkt des allgemeinen Fußball Interesses. Nicht, dass hier ein Überraschungs-Coup gegen eine namhafte britische Elf gelungen wäre, es ist vielmerh der Eigentümerwechsel, der für Schlagzeilen sorgt.

Die Internet Community MyFootballClub hat eine 51.prozentige Beteiligung an dem Verein erworben und macht Fußball somit zum tatsächlichen Volkssport. Die rund 20.000 Mitglieder starke Community hat die Vereinsübernahme aus Mitgliedbeiträgen finanziert. Wie ein Sprecher vom MyFootballClub feststellte, gab es verschiedene Optionen zum Erwerb eines Vereins, Ebbsfleet United hätte aber am Besten zu den Anteilseignern der Community gepasst.

Über die Kosten der Übernahme wurde Stillschweigen vereinbart, es ist aber durchaus denkbar, dass die Community durch die vorhandenen Mitgliedbeiträge auch als Spielersponsoren auftreten und für die Neuverpflichtung von Leistungsträgern finanzielle Zuschüsse gewähren. Wer mit machen möchte ist durch den Veranstalter herzlich dazu eingeladen. Gegen einen Jahresbeitrag von 35 Britischen Pfund (rund 50 Euro) gehört ein Teil von Ebbsfleet United jedem der Community Mitglieder.

Wenn mal zu kurz drüber nachgedacht hat erscheinen sogar ganz andere Dinge denkbar – fänden sich z.B. 100.000 zahlende Mitglieder bei MyFootballClub, wäre der Etat fast ausreichend für einen zweite Liga, bzw. zweite Division Fußball Verein. Dann dauert es nicht mehr lang und Roman Abramowitsch hat einen echten Community Gegner …

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Nov 14 2007

Google präsentiert Handy Software Android und lobt 10 Mio. Dollar aus

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Mit Sergey Brin spricht der Chef persönlich die Einleitung zur folgenden Google Android Präsentation. Was dann in nur rund 5 Minuten vom technischen Direktor Steve Horowitz anhand einer Live-Präsentation vorgeführt wird ist beeindruckend. Navigation mittel Touchscreen (wie beim iPhone), brillante Auflösung des Displays, enorm detaillierte Darstellung und hohe Geschwindigkeit von Internetseiten wie auch Computerspielen in 2D und 3D.

Das Projekt Open Handset Alliance hat mit Android die ohnehin nicht grade kleinen Erwartungen sofort in die Realität umgesetzt. Was jetzt bereits zu sehen ist, ist absolut auf der Höhe der Zeit. Damit das Entwicklungstempo gehalten, bzw. weiter gesteigert werden kann legt Google noch einen Bonus drauf. Wer die beste Application für Android schreibt bekommt 10 Mio. US Dollar Belohnung.

Mitmachen kann tatsächlich jeder, der Code des Handy Betriebssystems ist kostenlos seit Montagnacht via Internet bei Google verfügbar. Welche Auswirkungen Android auf den Handynarkt haben wird ist momentan schwer abschätzbar, es ist aber zu vermuten, dass das Open Source Konzept den herkömmlichen Systemen auf mittlere bis lange Sicht mindestens ebenbürtig ist und somit einen neuen Standard definitiert.

Google Android Software Download: http://code.google.com/android/download.html


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Nov 14 2007

Vodafone zieht Trumpf – Sticht Samsung SGH F-700 Qbowl das Apple iPhone?

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Rund 10.000 iPhones hat die Deutsche Telekom Tochter T-Mobile bereits am ersten Tag der Markteinführung verkauft. Schlangen bildeten sich nicht nur um Mitternacht vor dem Kölner T-Punkt, der bundesweit als einziger bereits um Mitternacht seine Türen für den iPhone Verkauf öffnete, sondern auch andernorts zu regulären Öffnungszeiten um das Apple Mobilfunk Wunderwerk zu bestaunen und auch zu kaufen. Ein sicherlich nicht ganz alltägliches Erlebnis für viele Mitarbeiter in T-Punkten, die ein solches Kundengebaren in den letzten Jahren doch eher selten miterleben durften.

Nur bei Vodafone erhältlich Samsung Qbowl

Fast geht dabei unter, dass auch Vodafone ein exklusives und nicht minder interessantes Angebot pünktlich vor dem Weihnachtsfest in den verkauf bringt. Mit dem Samsung SGH F 700 Handy, auch Samsung Qbowl genannt, bietet Vodafone exklusiv das Mobiltelefon, welches tatsächlich noch funktionaler ist als es das iPhone in der aktuellen Version zu sein scheint.

Die Fakten sprechen für sich – das Samsung Qbowl ist aktuell das Maß der technischen Möglichkeiten. Auf 112 x 66 x 15,9 mm und 139 Gramm verteilen sich 4 GB RAM, ein berührungssensitives 3,2 Zoll Farbdisplay (Touchscreen) welches immerhin 251.536 Farben darstellen kann. Das Telefon ist Triband fähig, besitzt Kommunikationsmöglichkeiten via Bluetooth und USB 2.0, hat eine eingebaute 3,0 Megapixel Kamera mit Autofokus und – das ist sicherlich der Clou an der Sache: Eine vollwertige (wenn auch kleine) Qwertz Tastatur, die allen T9 Hasser ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ganz nebenbei werden alle aktuellen Datentransfer Möglichkeiten, d.h. GPRS, EDGE, UMTS und HSDPA abgedeckt, so dass auch schnelles Internetsurfen via Handy kein Problem sein sollte. Wer gerne Musik aus dem Internet herunterlädt und auf dem Telefon Speichern möchte, hat mit 100 MB Festspeicher eine Grundausstattung, die flexibel durch MicroSD Karten erweitert werden kann.

Was kostet das Samsung Qbowl?

Zu den 399,90 Euro Gerätepreis kommen die Kosten des jeweiligen Vertrags hinzu. Hier beginnen die Kosten mit 15,95 Euro (zzgl. 29 Euro für 100 Gesprächminuten + 7,60 Euro für 40 SMS = 52,55 Euro) im Business KombiComfort Wochenende Tarif, bei dem allerdings Gesprächsminuten mit 0,29 Euro je Minute zu vergüten sind (iPhone Tarif Complete M im Vergleich: 49,- Euro + einmalig 25,- Euro für die erstmalige Bereitstellung = 50,04 Euro pro Monat) und enden mit 89,95 Euro im Business KombiPaket Zuhause Tarif, der dann allerdings 1200 Inklusivminuten in alle deutschen Mobil- und Festnetz Netze enthält(iPhone Tarif Complete XL = 89 Euro zzgl einmaliger Bereitstellung = 90,04 Euro pro Monat). Beide Vodafone Tarife beinhalten den Datentarif Vodafone E-MailConnect inklusive 1 MB Datentransfer, was nach Vodafone Angaben für ca. 300 E-Mails monatlich ausreichend sein sollte, beide T-Mobile Tarife enthalten W-LAN/EDGE Nutzung – was hier sicherlich die Kosten günstigere Alternative gegenüber dem Vodafone Angebot ist, sofern man es nutzen möchte.

Insgesamt scheint sich Vodafone mit diesem Tarif und Gerätepreis Angebot an den Vorgaben des T-Mobile Angebots orientiert zu haben. Einen Preiskampf der beiden Top nachgefragten Handys wird es also zunächst nicht geben. Ob die Wahl letztendlich auf Apple iPhone oder Samsung SGH F700 fällt ist daher keine Frage des Preises, sondern der persönlichen Vorliebe(n). Ist doch auch mal schön, wenn der Preis alleine nicht ausschlaggebend sein muss. Stimmt’s.

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